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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mi. 27.09.2017
19.00 Uhr
Mit Grenzen leben
Das hat uns näher gebracht
Mi. 27.09.2017 (23331)
Gesprächsabend zu Kurzfilm
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Gesprächsabend zu Kurzfilm

Zwischen 1994 und 2011 führte Herbert Link wichtige Gespräche vor laufender Kamera. Diese Begegnungen mit Menschen und ihren privaten wie beruflichen Grenzerfahrungen waren zum Teil inhaltlich und zeitlich so ergiebig, dass diese Gespräche nur zu einem Bruchteil für die eigentlichen Filme verwendet werden konnten. Einige dieser "Schätze" sollen mit dieser Filmreihe ans Fernseh-, Laptop- oder Beamerlicht geholt werden.
Ausführliche Informationen über die Personen und die inhaltliche Gliederung der Filme samt Zwischentitel finden Sie auf der Homepage von Herbert Link abrufbar unter: http://members.chello.at/avp-link

Leitung

Leitung:

Bärbel Danneberg, pflegende Tochter und Autorin
Herbert Link, Autor, Regisseur audiovisueller Konzepte und Projekte

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 04.10.2017
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Mi. 04.10.2017 (23025)
Lehrgang
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Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 550,- inkl. Mittagessen an Ganztagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Mittwoch, 4.10., 18.30 bis Samstag, 20.1., 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20./21. Oktober, 3./4. November, 1./2. Dezember, 15./16. Dezember 2017, 19./20. Jänner 2018 jeweils Freitag, 15.30 bis 20.00 Uhr und Samstag, 9.00 bis 18.00 Uhr

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Sa. 07.10.2017
10.00 Uhr
Sich im Alltag helfen lernen - mit Validation
Kurs für Angehörige MIT Betreuung für Demenzbetroffene
Sa. 07.10.2017 (21929)
Seminar
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Seminar

Aufgrund einer Demenz verändern sich Menschen und "entschwinden" oft zunehmend in ihre inneren Welten und frühere Lebenszeiten. Ihr Umfeld, ihre An- und Zugehörigen fühlen sich in diesem Prozess meist hilflos, überfordert und alleingelassen.

Dieser Tag will
1. den pflegenden An- und Zugehörigen neue Einsichten über die Hintergründe von Verhaltensänderungen der von ihnen Betreuten vermitteln. Auf Basis der Prinzipien von Validation, der speziellen Kommunikationsmethode mit desorientierten alten Menschen gibt Sarka Lahner dieser Gruppe individuell abgestimmte Anregungen und Tipps, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen.
2. Maria Hoppe und ihre Assistenz gestalten mit den Betreuten in einem anderen Raum ein ebenfalls individuell abgestimmtes Wohlfühl- und Aktivierungsprogramm.

Tagesablauf:
Empfang mit Begrüßungsgetränk, die beiden Gruppen gehen in ihren jeweiligen Seminarraum, Mittagessen gemeinsam, danach Fortsetzung in den Gruppen, Tagesausklang bei gemeinsamer Jause.
Zielgruppe: Angehörige + die von ihnen betreuten Menschen mit Demenz (Teilnahme allein oder zu zweit möglich)

Nach Ihrer Anmeldung wird sich Maria Hoppe mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um Ihre spezielle Situation ein wenig kennenzulernen. Das hilft insbesondere für die Vorbereitung des Wohlfühl- und Aktivierungsprogramms.

Leitung

Leitung:

Sarka Lahner, DGKP
Maria Hoppe, Ergotherapeutin beide Referentinnen sind VTI zertifizierte Validations- Trainerinnen nach Naomi Feil

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Validation

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Verpflegung, € 15,- Verpflegungsbeitrag für Betreute

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
9.00 Uhr
Wie glauben Menschen mit Demenz?
Eine theologisch inspirierte Suche
Mo. 09.10.2017 (21933)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Wer sich im Internet auf die Suche nach dem Begriffspaar "Demenz & Glaube" macht, stößt vor allem auf Angebote: Wie können wir Menschen mit Demenz auch spirituell begleiten? Welche Formen von Gottesdiensten, Gebeten, Gesprächen brauchen sie? Auch die "Vorteile" der Spiritualität werden benannt, etwa Halt und Geborgenheit. Aber Glaube ist doch sicherlich mehr als eine Dimension der Betreuung, ein liturgisches Angebot, eine Form der Biografiearbeit.
"Und doch besteht der Glaube weder im Denken und Wissen noch im Tun, sondern reicht tiefer, umfasst das ganze innere und äußere Leben. .... der Glaube beginnt eben nicht erst, wenn der Mensch zu einer verstandesmäßigen Reflexion fähig wird; wo der Mensch dazu nicht mehr fähig ist, da hört der Glaube noch nicht auf"
(http://www.glaube-und-demenz.de/downloads/gruendungskonzept.pdf)
In diesem Seminar machen sich zwei Theologinnen mit Ihnen auf die Suche, wie wir Glauben verstehen und damit auch leben: Als reflektiertes, verstandes-bedürftiges oder als vor-gedankliches Geschehen. Gemeinsam erkunden wir unsere eigenen Konzepte von "Glauben" anhand von Texten und fundamentaltheologischen Impulsen. Wir spüren in Diskussionsphasen der Frage nach, welche Definition des Glaubensgeschehens weit genug ist, um Menschen mit Demenz als ebenbürtig Glaubenden zu begegnen, statt - überspitzt formuliert - als Objekten der spirituellen Dienstleistung.
Der zweite Teil des Seminars widmet sich den Fragen, die das Leben in Gestalt der Demenz an uns stellt. Welche Fragen werfen sich im gemeinsamen Vollzug, in der Begegnung auf, die uns verunsichern, erschüttern, aber auch lernen lassen? Welche Glaubensfragen stellen sich im begleitenden Alltag - und wie gehen wir damit um? Im Dialog und anhand von Praxisbeispielen aller Teilnehmenden wollen wir unsere Sensibilität schärfen, neue Perspektiven entdecken und vielleicht auch neuen Mut schöpfen für unvollkommene Versuche.
Zielgruppen:
Personen aus der Seelsorge (Pfarrer/innen, Pastoralassistent/innen, Pflegeheim und Krankenhausseelsorger/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, Seniorenbeauftragte in Pfarren)
Personen in der Begleitung von Menschen mit Demenz, haupt- und ehrenamtlich oder familiär/nachbarschaftlich
Voraussetzungen:
Interesse an der Fragestellung, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Einbringen in der Gruppe
Theologisches Fachwissen wird NICHT vorausgesetzt

Referierende

Referierende:

Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Leiterin des Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Davor in der Seelsorge mit Demenzkranken im Rahmen der CS Caritas Socialis tätig.
Dr. Maria Katharina Moser, Evangelische Pfarrerin und wissenschaftliche Referentin am Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE)
Dr. Franz Josef Zessner, Kath. Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
13.00 Uhr
Was macht Sinn?
Die Herausforderung Polypharmazie
Mo. 09.10.2017 (21932)
Kurzsymposium
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Kurzsymposium

Als "Teufelskreis" bezeichnet der israelische Arzt Doron Garfinkel das Zusammenspiel von "altersbedingten Krankheiten, zahlreichen Experten und Richtlinien sowie Medikamenten." Die daraus resultierende Polypharmazie nennt er gar die "iatrogene Epidemie des 21. Jahrhunderts."

Es gibt zahlreiche Gründe für diese Situation - neben fehlenden Richtlinien und evidenzbasierten Dosierungsangaben für die Zielgruppe nennt Garfinkel auch emotionale Mythen, die "Rezept-Erwartung" und die Wahrnehmung von Ärzten als "weise Verschreiber."

Der Ruf nach "De-prescribing" trifft in der Praxis auf viele Hürden. Neben der - nicht immer ausreichenden - medizinischen Evidenz spielen die Einstellungen von Patienten und Angehörigen eine wichtige Rolle. Ärztinnen / Ärtze und Pflegende sind also gefordert, ihr Wissen laufend zu erweitern und im interprofessionellen Team Lösungen im Sinne der Lebensqualität zu (ver)suchen und gemeinsam aus Erfahrungen zu lernen.

Beiträge:
H. Retschitzegger: Haltung und Hoffnung - Mut und Medikation - Wunsch und Wirklichkeit
Th. Wochele: Der Arzt im Spannungsfeld von Arbeitsrealität, Selbstanspruch und Erwartungshaltung
R. M. Fenzl: Was wir wissen - was sich ändern sollte aus Sicht der Pflege
Th. Frühwald: De-Prescribing - Trend oder echte Lösung?
A. Grafinger: Ansätze aus der multiprofessionellen palliativen Betreuung



Zielgruppe (vor allem): Ärzte/Ärztinnen, Pharmazeut/innen, Führungs- und Fachkräfte aus Pflege und Betreuung

Referierende

Referierende:

Dr. Harald Retschitzegger, Prim. Dr. Athe Grafinger MSc, Dr. Thomas Wochele-Thoma, Prof. Dr. Thomas Frühwald, Ruth Maria Fenzl MA MBA

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 17.30 Uhr

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Mo. 09.10.2017
14.00 Uhr
Wartezimmer 1x1
Demenzwissen für Ordinationsassistenzen
Mo. 09.10.2017 (23571)
Seminar
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Seminar

Demenzerkrankungen sind nicht erst mit der Diagnose ein Thema in der Arztpraxis. Schon mit dem Auftreten erster Anzeichen von Desorientierung profitieren Betroffene und Angehörige von kompetenten Hinweisen und achtsamem Umgang. Hier ist nicht nur der Arzt/die Ärztin gefragt - auch Ordinationsassistenzen oder Fachkräfte sind als Ansprechpartner gefragt. Sie können Unsicherheit abfangen und wichtige Fragen beantworten, für die im Arztgespräch vielleicht kein Platz oder kein Mut da war.

Nach einer Diagnosestellung ist mit fortschreitendem Verlauf ein einfühlsamer Umgang, ein geduldiger und aufmerksamer Dialog von großem Wert.

Dieses Kurzseminar gibt Ihnen einen kompakten Einblick in das vielschichtige Phänomen Demenz. Sie hören von einer Betroffenen, was not tut und gut tut und können in kleinen Szenen sehen und üben, wie der Dialog gelingt.

Ziel der Fortbildung ist, dass Arzthelferinnen schwierige Situationen gut gestalten können und sich an Demenz erkrankte Menschen in der Arztpraxis gut aufgehoben fühlen können.

In Kooperation mit der Ärztekammer Wien und Alzheimer Austria.

Leitung

Leitung:

Monika Natlacen, Helga Rohra

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Kaffeepause

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
19.00 Uhr
Sinnvoll leben im Vergessen
Mo. 09.10.2017 (21934)
Vortrag
21934

Vortrag

Das Leben mit nachlassender Erinnerung und zunehmendem Verlust der Selbständigkeit - ist das zwangsläufig sinnlos? Gibt es in einem Leben mit Demenz noch so etwas wie Sinn?
Wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch ein "sinngeleitetes Wesen" ist, der jedenfalls immer ein Anliegen, einen Sinn verfolgt - dann müssen wir Menschen auch in fortschreitender Demenz als Sinnsucher verstehen. Welche Formen diese "Selbstaktualisierung" annehmen kann und wie sie im Alltag zu fördern ist, hat Prof. Kruse beforscht.
Die Frage nach dem sinnvollen Leben mit Demenz stellt unser Menschenbild infrage, das sich ausschließlich an den kognitiven Leistungen eines Menschen orientiert und bei eingetretenen kognitiven Verlusten dessen Würde grundlegend in Frage stellt. Hier brauchen wir einen Gegenentwurf von gelingendem Leben , von der Möglichkeit, Beziehung und Sinn auch durch andere Ressourcen aufrechtzuerhalten. Was es davon in Familie, Organisation und Gesellschaft braucht, wird in diesem Vortrag erläutert.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik, Ordinarius für Gerontologie, Direktor des Institus für Gerontologie der Universität Heidelberg, Vorsitzender der Altenberichtskommission der deutschen Bundesregierung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Die Kunst des Verstehens
Demenz erleben und reflektieren mit dem Demenz Balance Modell
Di. 10.10.2017 (21935)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Das Demenz Balance Modell© wurde von der Krankenschwester und freiberuflichen Referentin Barbara Klee-Reiter entwickelt. Nur wer persönliche Verluste selbst nachempfindet, so Klee-Reiter, versteht, was Menschen mit Demenz brauchen und kann die erforderliche Unterstützung geben. Die Kunst oder Kunstfertigkeit (von griechisch téchne) im Demenz Balance Modell© besteht darin, die eigene Haltung und Sensibilität Menschen mit Demenz gegenüber zu reflektieren zu verstehen und zu verändern.

Im Sinne eines Experiments erfahren die Teilnehmer zu Beginn des Seminars die persönliche Bedeutung von Verlusten. Die Übung führt zu mehr Verständnis für den psychischen Zustand und die Situation von Menschen mit Demenz und stärkt die Empathie und Feinfühligkeit der Begleiter und Betreuer. In einem zweiten Schritt hilft die Übung, Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu entwerfen. Anstelle von fertigen "Umgangskonzepten" entwickelt sich so das Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz weiter. Statt pauschalen Lösungen erschließt das Modell den Teilnehmern höchst kreative und individuelle Zugänge in der Arbeit mit Personen mit Demenz.

Zielgruppe: Alle, die an einfühlsamer Begleitung von Demenzbetroffenen interessiert sind und sich dabei auf Selbsterfahrung einlassen möchten

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Ganz bei Sinnen
Ästhetische Momente im Alltag gestalten
Di. 10.10.2017 (21936)
Seminar
21936

Seminar

Im Workshop "Ganz bei Sinnen" eröffnen sich Spielräume, um in Selbsterfahrungs-Sequenzen unsere 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) zu reflektieren und daraus im persönlichen wie beruflichen Alltag achtsame, ästhetische Momente für uns selbst und für die uns anvertrauten Menschen zu gestalten. Die Kreativität der Teilnehmenden wir angeregt und kann sich im poetischen, tänzerischen, malerischen und gestalterischen Ausdruck zeigen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse oder ausgeprägte künstlerische Talente nötig, sondern spielerische Freude am Ausprobieren und Entdecken. Die aesthetische Wahrnehmung wird sensibilisiert und kann so als Sinnes-Sprache erlebt werden, was die Menschen bereichert und erquickt und dem Alltagsleben Sinn und Tiefe schenkt.

Leitung

Leitung:

Fiorentina Carmela Talamo, Diplomierte Kunst- und Ausdruckstherapeuting, Sängerin. Langjährige Praxis in Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz. "Menschen in schwierigen Lebenssituationen und in psychischen Krisen biete ich im ambulanten wie stationären Bereich die Möglichkeit an, Wandlungs-Prozesse über das Malen, das Tanzen, über Poesie und Musik zu gestalten und auszudrücken."

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
18.00 Uhr
Kunst erleben
Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz
Di. 10.10.2017 (23572)
Vortrag
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Vortrag

Einblicke in das Thema, Erfahrungsberichte aus der Praxis (Museum und Tageszentrum), Möglichkeiten und neueste Entwicklungen in Österreich - Buchpräsentation
* Welche Bedingungen und Voraussetzungen braucht es, damit kulturelle Teilhabe überhaupt möglich ist?
* Welche Hemmschwellen und Berührungsängste gibt es, und wie können diese überwunden werden?
* Konkrete Möglichkeiten von kultureller Teilhabe in Österreich, die Mut machen.
* "Eine schöne Zeit erlebbar machen": Wie geht die Kunstvermittlung in den Museen auf die Möglichkeiten und Erwartungen dieser besonderen Besuchergruppe ein.
* Einblicke in eine Führung anhand eines Rollenspieles
* Erfahrungsbericht aus einem Tageszentrum, das regelmäßig Museumsbesuche unternimmt;
* Ausblick und zukünftige Entwicklungen in Österreich

Buchpräsentation: "Blickwechsel - Die Kunst der Demenz"
Oliver Schultz berichtet über die künstlerische Arbeit von Menschen mit Demenz und zeigt Beispiele einer einzigartigen Sammlung von Werken, in denen die Menschen selbst zu Bild und Wort kommen. Ihre Bilder und die Gespräche mit ihnen bergen Überraschungen, sind manchmal von unglaublicher Heiterkeit, ein anderes Mal von bebender Zartheit. Das übliche Verständnis von Demenz als Mangel wird auf den Kopf gestellt.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen und Studierende aus den Bereichen Pflege, Senioren/innen, Demenz, Kultur/Museen, Angehörige und am Thema Interessierte

Referierende

Referierende:

Bernadette Karner, Pro Senectute - Für das Alter in Österreich; Pro Senectute bietet seit 2015 Fortbildungen zum Thema "Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz" in Österreich an
Dr.in Rotraud Krall, Kunstvermittlerin / Kunsthistorikerin, Kunsthistorisches Museum Wien; führt regelmäßig Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Betreuungspersonen durch das Museum
Max Weber, Tageszentrum für SeniorInnen, CS Caritas Socialis Rennweg; begleitet die BesucherInnen des Zentrums ins Museum
Oliver Schultz, Buchautor, Bildender Künstler, leitet seit 16 Jahren künstlerische Gruppen für Menschen mit Demenz. Forscht derzeit über die Beziehung von Ästhetik und Demenz im Rahmen seiner Doktorarbeit

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit Pro Senectute

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 45,- inkl. Imbiss

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 11.10.2017
9.00 Uhr
Ein gutes Lied verkürzt den Weg
Menschen mit Demenz musikalisch einfühlsam begleiten
Mi. 11.10.2017 (21938)
Seminar
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Seminar

Menschen mit Demenz brauchen Musik! Musik ist ein Stück Identität. Wie ein roter Faden begleitet sie uns unser Leben lang und ist untrennbar an unsere Emotionen geknüpft. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Musik Nervenbahnen miteinander vernetzt, als ein Auslöser für neuronale Reorganisationsprozesse wirksam wird und in allen Lebensaltern die Plastizität des Gehirns fördert (auch bei Menschen mit Demenz!).
Gezielt eingesetzt ermöglicht Musik Begegnung auch dann, wenn Sprache nicht mehr zur Verfügung steht. Sie besitzt einen hohen Aufforderungscharakter und schafft Verbindung zu Gefühlen und Erinnerungen. Musik ermöglicht Menschen mit Demenz, sich
auszudrücken.
Doch wann ist der Einsatz von Musik sinnvoll? Wie kann ich durch Musik Alltagssituationen wie bspw. das Essen und Trinken, sicheres Gehen und Laufen, unterstützen?
Im Seminar erhalten Sie Informationen und praktische Tipps für den
gezielten und sinnstiftenden Einsatz von Musik in der
Begegnung mit Menschen mit Demenz.
Zielgruppe: Alle, die Menschen mit Demenz begleiten: Angehörige,
Pflegefachkräfte, Seniorenbetreuer/innen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen u.a.

Leitung

Leitung:

Simone Willig, Dipl.-Musiktherapeutin, Neurologische Musiktherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, arbeitet seit ca. 20 Jahren in ihrem Traumjob rund um ihre Schwerpunktarbeitsgebiete Demenz, Neurologie und Palliative Care und setzt sich für eine potentialorientierte Sichtweise auf Menschen mit Demenz ein. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen angrenzenden Berufsgruppen im Team ist ihr großes Steckenpferd. Simone Willig ist dazu weltweit als Referentin und Seminarleiterin unterwegs und arbeitet unter anderem für Alzheimer Disease international und Alzheimer Europe.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 11.10.2017
16.00 Uhr
Bunt sind schon die Wälder
Singnachmittag für Alt und Jung
Mi. 11.10.2017 (21939)
Singnachmittag
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Singnachmittag

Gemeinsam mit der Singrunde der Pfarre Lainz unter Leitung von Edith Gerstbach laden wir herzlich zu einem bunten Musiknachmittag.
Wir singen gemeinsam bekannte Lieder rund um den Herbst, plaudern bei Sturm und Maroni und lassen uns vom Ensemble ART anno (U. Gerstbach, A. Reifert) in die Zeit des Tonfilmschlagers entführen.
Jung und Alt, Sänger und Zuhörer - willkommen sind alle, die Freude an und mit Musik haben!

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

16.00 bis 18.00 Uhr

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Do. 12.10.2017
9.00 Uhr
Sexualität und Demenz
Wahrnehmen - Verstehen - organisatorisch-strukturelle Rahmenbedingungen entwickeln
Do. 12.10.2017 (21941)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

Jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt auch beim Thema Sexualität - und zwar bis ins hohe Alter, ja bis zum Tod. Die Aktualisierung der Sexualität berührt viele Themen, die uns bei der Betreuung, Begleitung und Pflege wichtig sind: Bedürfnisorientierung, Lebensqualität, Freiheit. Bei Menschen mit demenziellen Veränderungen stellen sich zusätzliche Herausforderungen: Setzen von Grenzen, Schutz von Dritten, Dialog mit Angehörigen, aber auch Unterstützungsmaßnahmen .
Untersuchungen zeigen, dass die Möglichkeiten zum Leben von Sexualität ebenso wie der Umgang mit Grenzen stark von der individuellen Einstellung der Pflegekräfte abhängen. Führungskräfte sind also gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen die Bedürfnisse und Anliegen der Bewohner/innen bzw. Klient/innen ebenso wie der Mitarbeitenden und Angehörigen berücksichtigt werden.
In der Führungswerkstatt macht Gunvor Sramek auf Basis ihrer langjährigen Praxis einen Dialograum auf. Anhand gemeinsamer Beobachtungen und Erfahrungen wollen wir zusätzliche Wege finden, wie wir selbst und unsere Mitarbeiter/innen respektvoll und unbefangen mit den sexuellen Bedürfnissen und Wünschen von hochaltrigen, demenziell veränderten Menschen umgehen können. Dazu hilft es, die Situation und den Hintergrund der Menschen besser kennenzulernen. Die Validation bietet hier einen hilfreichen Zugang. Wichtig wird uns auch sein, die unterschiedlichen Reaktionen der Betreuenden und Angehörigen zu verstehen, wertzuschätzen und in das Finden guter Lösungen für alle mit einzubeziehen.

Leitung

Leitung:

Gunvor Sramek, Validationslehrerin/Master nach Naomi Feil, Ausbildung als Sexualpädagogin für den Behindertenbereich, Autorin, Vortragende, Demenzberatugen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 12.10.2017
9.00 Uhr
Das Recht auf Sinnlichkeit
Do. 12.10.2017 (21940)
Seminar
21940

Seminar

Stellen wir uns doch eine Welt vor ohne Farben, ohne Klänge, ohne Duft, ohne Geschmack, ohne Gespür. Schon dieses kleine Gedankenexperiment zeigt, wie sehr Freude und Glück mit unseren Sinnen verknüpft sind.

Stellen wir uns nun ein Lebensumfeld vor, in dem wir nur zu funktionalen Pflegehandlungen berührt werden, in dem die Klänge, die wir hören, von anderen bestimmt werden, in dem auf Gerüche kein Wert gelegt wird und weiße Pflegekittel und Bettwäsche mit der Decke über unserem Bett um die Wette strahlen. Keine Frage: Sinnliches Erleben hat mit Lebensqualität sehr viel zu tun.

Hochaltrige Menschen wollen genau wie wir das Leben durch ihre Sinne wahrnehmen und genießen. Sie haben es aber doppelt schwer, denn das Alter schränkt die Möglichkeit dazu verschiedentlich ein. Das Leben in einer Institution bzw. auch mit einer Demenz macht es womöglich schwerer, selbst zu bestimmen, wie sie ihre Sinnlichkeit gestalten können: was sie sehen, hören, schmecken, wer sie berührt und wie.

Detlef Rüsing geht im Seminar auf Basis des sozialpsychologischen Modells der Demenz (T. Kitwood) auf folgende Aspekte ein:
- Lebensqualität bei Demenz
- Wahrnehmen ist leben
- Das "Recht" auf Sexualität

In einer Mischung aus Impulsen und Fallarbeit blicken Sie durch die Brille der Sinnlichkeit auf den Alltag in Pflege und Betreuung.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, Leiter Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) Fakultät für Gesundheit Universität Witten/Herdecke

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 12.10.2017
18.00 Uhr
Ja, geht denn das?
Zärtlichkeit, Zuwendung und Sexualität & Demenz
Do. 12.10.2017 (21942)
Lesung
21942

Lesung

Sexualität im Alter ist immer noch ein Tabuthema. Das gilt umso mehr für das sexuelle Verhalten bei Menschen mit Demenz, die unkonventionelle Grenzüberschreitungen vornehmen können. Die begleitenden Personen fühlen sich oft unwohl, überfordert und ratlos. Das neue Buch von Brigitta Schröder bearbeitet dieses Thema. Sie versucht Tabuthemen Raum zu geben und in den Alltag zu integrieren.

Sie regt feinfühlig, kompetent und professionell einen Blickrichtungswechsel an, weg von der Tabuisierung hin zu einer sich selbst schützenden und akzeptierenden Haltung diesen Menschen gegenüber.

Der Blick der Autorin über den Tellerrand ermuntert nicht nur für ein offenes, unkonventionelles Miteinander, sondern plädiert auch für eine mutige, achtsame, wertschätzende Haltung.

Referierende

Referierende:

Brigitta Schröder, Autorin, Supervisorin, Lebens- und Trauerbegleiterin www.demenz-entdecken.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 20.00 Uhr

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Fr. 13.10.2017
9.00 Uhr
Was Sie schon immer über Validation fragen wollten
Ein Workshop mit Vicki de Klerk für Personen mit Basiswissen und etwas Praxiserfahrung
Fr. 13.10.2017 (21943)
Seminar
21943

Seminar

Validation ist eine Methode, um mit desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Diese Technik hilft Stress abzubauen und ermöglicht diesem Personenkreis, Würde und Glück wiederzuerlangen.
Validation nach Naomi Feil basiert auf einem empathischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums. Indem man "in die Schuhe" eines anderen Menschen schlüpft und "mit seinen Augen sieht", kann man die Welt der sehr alten, desorientierten Menschen betreten und die Gründe für ihr manchmal seltsames Verhalten enträtseln.
In Österreich gibt es bereits viele Personen, die Menschen mit Demenz validierend begleiten - von Ärztinnen über Pflegende bis hin zu Seelsorgern und Angehörigen. Doch: Was in der Ausbildung und der Literatur logisch und hilfreich klingt, stellt sich in der Praxis oft anders und neu dar, funktioniert nicht gleich, wirft neue Fragen auf…
Vicki de Klerk stellt sich einen Tag lang Fragen, Unsicherheiten, Neugierde. Sie frischt Ihr Wissen über die Grundprinzipien auf, unterstreicht die wichtigsten Haltungsthemen, spielt Situationen praktisch nach und bringt aktuelle Impulse aus ihrer Arbeit mit Naomi Feil ein.
Für den Besuch des Seminars sollten Sie zumindest eine 10-stündige Grundausbildung in Validation und erste praktische Erfahrungen mitbringen. Ihre Fragen können Sie vorab elektronisch einreichen.

Leitung

Leitung:

Vicki de Klerk-Rubin, Tochter von Naomi Feil und angesehene Validations-Master-Trainerin, setzt das Lebenswerk ihrer Mutter fort. Als Executive Director des Validation-Training-Instiute ist sie für die weltweite Organisation von Validation verantwortlich.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

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Mo. 16.10.2017
19.00 Uhr
Das ist ja unerhört!
Wie ungeschriebene Spielregeln das Trauern beeinflussen
Mo. 16.10.2017 (21835)
Vortrag
21835

Vortrag

Der Vortrag nimmt weniger die innerpsychische, sondern die soziale Seite der Trauer in den Blick. Trauern ist der Prozess, um Verlorenes in das Leben zu integrieren und daran zu wachsen. Das Gelingen oder Misslingen dieses Prozesses ist aber hochgradig davon beeinflusst, wie das soziale Umfeld mit der trauernden Person umgeht. Es gibt keinen vorgeschriebenen Regeln, wie jemand zu trauern hat. Aber jeder hat bei genauerer Betrachtung sehr wohl ein persönliches, wenn auch ungeschriebenes Gesetzbuch, wie und was beim Trauern (un-)erlaubt ist bzw. was eher positiv oder was eher negativ bewertet wird. Der Vortrag soll Ihnen ermöglichen, diesen eigenen, wenig bewussten Spielregeln auf die Spur zu kommen. Denn soziale und gesellschaftliche Spielregeln, also Normen, kulturelle Leitbilder, Bräuche, Traditionen, Alltagsannahmen und
Werte beeinflussen, wie Sie mit Ihrer eigenen Trauer und auch die der anderen umgehen. Gestehen Sie allen gleichermaßen Trauer zu? Welcher Verlust ist der schlimmste? Wessen Trauer bleibt unerhört? Welchen Trauerausdruck empfinden Sie als unerhört? Welche kulturellen oder religiösen Spielregeln gehen Ihnen auf die Nerven? Welche Vorteile haben Trauerspielregeln? Wie beeinflussen Ihre eigenen Bewertungen den Umgang mit trauernden Menschen? Welche Nachteile haben eine anything goes-Haltung bzw. "kann
doch jeder machen, was er/sie will"-Haltung?
Für individuelle Antworten auf diese Fragen erhalten Sie durch den Vortrag Inspirationen. Der Vortrag lädt zur Klärung und (selbst-)kritischen Hinterfragung der eigenen Trauerspielregeln ein. Sie profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung und den Beispiele der Referentin als Sterbebegleiterin, Bestatterin und Trauerberaterin.

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings und hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 17.10.2017
9.00 Uhr
Trauer anders begleiten!
Wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse die Arbeit mit trauernden Menschen inspirieren können
Di. 17.10.2017 (21837)
Seminar
21837

Seminar

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind manchmal totlangweilig, weil sie das bestätigen, was wir vorher auch schon intuitiv oder aus Erfahrung wussten. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dann interessant und relevant, wenn sie etwas Neues hervorbringen oder unsere Annahmen über Trauer und Trauerbegleitung verstören. Was aber gibt es Neues am wissenschaftlichen Himmel? Und welche Sterne sind vielleicht lohnenswert vom Himmel zu holen für Ihre spezifische Arbeit mit trauernden Menschen? Sie haben in Ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildung Trauerkonzepte und -theorien erlernt als Unterstützung für die Arbeit mit trauernden Menschen. Aber vielleicht sind die veraltet? Eventuell kennen Sie das, dass Sie auf trauernde Personen treffen, die so ganz anders trauern als Sie das sonst aus Ihrer Arbeit kennen? Oder die nur einmal in Trauergruppe, ins Trauercafe o. ä. kommen, und dann wegbleiben, weil das Angebot vielleicht ihre Erwartungen und Wünsche nicht berücksichtigt?
Wir alle haben Theorien und Annahmen über Trauer in unseren Köpfen, und die beeinflussen unsere Arbeit mit trauernden Menschen. Diese Theorien sind wichtig, denn Sie helfen, unser Gegenüber zu verstehen und Stolpersteine im Trauerprozess zu identifizieren. Vielleicht können die Trauerkonzepte in Ihrem Kopf ein Update gebrauchen und neue Erkenntnisse modifiziert und erweitert werden.
Falls Sie befürchten, dass dieses ein theorielastiges Seminar wird, liegen Sie falsch. Denn die Referentin kommt aus der Trauerberatungspraxis mit einzelnen Privatpersonen, Trauergruppen und trauernden Teams in Unternehmen. Sie versteht Theorien und wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht als trockenen Stoff, sondern bestenfalls als Inspiration die eigene Arbeit mit trauernden Menschen zu verfeinern, zu vertiefen und zu verbessern.
Ziele: Sie reflektieren, welche Trauerkonzepte und -annahmen bislang in der eigenen Arbeit relevant waren (z.B. Trauerphasen-Modelle, Traueraufgaben oder Loslassen der verstorbenen Person) und diskutieren und klären mit anderen ihren Ertrag und ihre Grenzen für die Arbeit mit trauernden Menschen.
Sie erhalten kurze prägnante Einführungen in ausgewählte, neuere Forschungsergebnisse und Trauertheorie-Konzepte z. B. Wirkungen von Normen auf die Trauer (Doka, Robson/Walter, Kauffman), das duale Prozessmodell der Bewältigung von Verlusterfahrungen (Stroebe/Schut), heilsame und schädliche fortgesetzte Verbindungen zu den toten Menschen (Klass, Niemeyer) etc.
Sie erarbeiten für sich, wie neuere Forschungsergebnisse und Theoriekonzepte ihre Arbeit mit trauernden Menschen methodisch befruchten können und erhalten dafür praktische Impulse von der Referentin.
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche in der Trauerbegleitung erfahrene Menschen
Methoden: Kurzinputs der Referentin, zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer/innen, Einzelreflexionsmethoden, Teamarbeit unter den Teilnehmenden

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings und hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 17.10. und Mi., 18.10. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 21.10.2017
10.00 Uhr
Lösungen verkörpern
Aufstellungsarbeit nach SYST®
Sa. 21.10.2017 (23212)
23212

Haben Sie eine knifflige Entscheidung zu treffen? Suchen Sie gute Balance zwischen Gegensätzen wie Mitgefühl und Abgrenzung? Wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Oder gar wie Wittgenstein es nahelegt von „der Welt des/der Unglücklichen“ in die „Welt des/der Glücklichen wechseln“?
In Aufstellungen bilden wir mit Hilfe anderer Personen unsere Fragen und Problemstellungen ab. Die gewählten Personen stellen uns ihr Erleben, ihre Wahrnehmungen in der jeweiligen Konstellation zur Verfügung und helfen so, in lebendigem Geschehen Lösungen zu erarbeiten.
Von einer Aufstellung haben alle Beteiligten etwas: Wer ein Problem hat, erfährt körperlich ein Lösungsbild, erlebt neue Perspektiven. Wer für andere in einer Aufstellung steht, erlebt Gefühle und körperliche Veränderungen als Hinweis auf Bedürfnisse und trainiert in Wahrnehmungen einzusteigen und sie wieder zu verlassen. Wer zusieht, erlebt sich als Zeugin/Zeuge eines heilsamen Rituals.
Freuen Sie sich auf einen Tag der Selbststärkung: wertschätzender Umgang mit sich selbst ist die Basis für gute Lösungen. Mittels „Problemlösungsgymnastik“ trainieren Sie auch in herausfordernden Situationen lösungsorientiert und wertschätzend zu bleiben.
Auf Ihre Themen sind wir gespannt und werden sie gerne aufstellen!
Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer/innen verpflichten sich, Informationen über die Personen, die sich im Rahmen der Veranstaltung als Klienten zur Verfügung gestellt haben, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Stellt eine Person während der Veranstaltung ein eigenes Anliegen auf, so trägt sie damit auch die Verantwortung dafür, dass andere Seminarteilnehmer/innen persönliche Informationen über sie erfahren. Unsere Aufstellungstage sind professionelle Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsgelegenheiten; sie können eine Therapie nicht ersetzen. Jede Person nimmt in eigener Verantwortung teil und macht aus eventuellen Folgen keinerlei Ansprüche geltend.

Leitung

Leitung:

Mag. Alexandra Schwendenwein, Zertifizierte Systemische Beraterin (SySt®), Expertin für Stimme, Sprechen und Kommunikation, Afrikanistin
Harald Heinrich, Zertifizierter Systemischer Berater (SySt®), Senior-Projektmanager (IPMA), NLP-Trainer (DVNLP), Gesundheitscoach (IPEG), diplomierter Wirtschaftsinformatiker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 24.10.2017
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Di. 24.10.2017 (24072)
Seminar
24072

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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