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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2018 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Fr. 23.02.2018
16.00 Uhr
Letzte Hilfe Kurs
Am Ende wissen, wie es geht
Fr. 23.02.2018 (23543)
Workshop
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Workshop

Im Workshop sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kurz angeführt. Wir thematisieren mögliche Leiden als Teil des Sterbeprozesses und wie wir bei der Linderung helfen können. Zudem gehen wir darauf ein, wie man mit den schwereren, aber auch den leichteren Stunden umgeht. Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen. Wie auch bei der Ersten Hilfe soll die Letzte Hilfe Wissen zur humanen Hilfe und Mitmenschlichkeit in schwierigen Situationen vermitteln.

Leitung

Leitung:

Jörg Fuhrmann, DGKP, Pflege-Clown & Trauerbegleiter, Seminarleiter & Referent für Pflegethemen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 65,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16.00 bis 20.00 Uhr

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Mo. 26.02.2018
19.00 Uhr
Trauer kann verstören - ist aber keine Störung
Trauerbegleitung als Wegbegleitung in Zeiten der Verstörung
Mo. 26.02.2018 (22435)
Vortrag
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Vortrag

Referierende

Referierende:

Norbert Mucksch, Diplom-Theologe, Diplom-Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe, Fachbereichsleiter »Sterbe- und Trauerbegleitung« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld/Heimvolkshochschule (D) und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Münster, darüber hinaus ist er tätig als Berater, Fortbildner, Moderator und als Supervisor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 27.02.2018
9.00 Uhr
Trauerbegleitung als Wegbegleitung auf Augenhöhe -
Was Trauerbegleitung ausmacht und wodurch sie wirkt.
Di. 27.02.2018 (24100)
Seminar
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Seminar

Die Fähigkeit zu trauern gibt Menschen nach erlittenen Verlusten die Möglichkeit, sich mit dem erzwungenen Verlust auseinanderzusetzen und sich an die neue Lebenssituation anzupassen. Diese grundsätzlich positive Sicht auf die Trauer verkennt nicht den Umstand, dass es schwerwiegende Umstände geben kann, die einen an sich positiv zu bewertenden Trauerprozess beeinträchtigen, stören oder auch verhindern können.
Trauer an sich ist heilsam und sie ist eine dem Menschen zur Verfügung stehende Fähigkeit zur Reorganisation. Daher erscheint es zentral, die Trauer selbst nicht mit dem Begriff "Störung" zu belegen.
Nicht die Trauer ist die Störung, sondern die spezifischen Umstände eines erlittenen Verlustes können eine Anpassungsstörung verursachen. Es geht darum, Trauernde zu begleiten und ihre Situation nicht zu pathologisieren.
Gleichzeitig müssen die Menschen, deren erlittener Verlust so herausfordernd ist, dass sie daran zu erkranken oder sogar zu zerbrechen drohen, selbstverständliche Zugänge zu professioneller psychotherapeutischer Hilfe erhalten.
In der Diskussion um die vorgesehene Neufassung des ICD 11 wird die Möglichkeit einer Diagnose und Behandlung von Trauer als „anhaltende Trauerstörung“ bei bestimmten Symptomen bereits nach 6 Monaten in Aussicht gestellt – um so auch abrechenbar zu sein. Dies eröffnet einerseits den Zugang für Betroffene zu professioneller Unterstützung, andererseits erfordert es einen sensiblen und kritischen Umgang mit den Begrifflichkeiten, die ihrerseits Wirklichkeiten schaffen und dadurch fälschlicherweise Trauer als „Störfall“ markieren.

Leitung

Leitung:

Norbert Mucksch, Diplom-Theologe, Diplom-Sozialarbeiter, Pastoralpsychologe, Fachbereichsleiter »Sterbe- und Trauerbegleitung« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld/Heimvolkshochschule, Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Münster, tätig als Berater, Fortbildner, Moderator und als Supervisor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 27. und Mi., 28.2., jeweils 9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 06.03.2018
9.00 Uhr
Grenzverletzungen
Di. 06.03.2018 (23642)
Führungswerkstatt
23642

Führungswerkstatt

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau)

An diesem Seminartag lenken wir den Blick auf Grenzen im Betreuungs- und Pflegealltag und die vielfältigen Überschreitungen, die tagtäglich passieren. Schamgrenze, Toleranzgrenze, Schmerzgrenze, Grenze der Machbarkeit…

Wo Grenzen überschritten werden, passiert jedenfalls Verletzung. Dies kann sicht- und hörbar als Aggression auftreten, aber auch still und unscheinbar nach innen gewendet geschehen.

Gemeinsam mit Udo Baer, der sich intensiv mit den Themen Würde, Aggression, Trauma und Demenz beschäftigt, werden für den Alltag im Demenzkontext typische Grenzüberschreitungen analysiert und nach würdevollen und gewaltfreien Lösungen gesucht. Dabei beachten wir besonders die Gestaltungsmacht und –verantwortung von Führungskräften.

Ein Seminartag für MitarbeiterInnen mit Verantwortung in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz.

Mit Unterstützung durch das BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES, GESUNDHEIT UND KONSUMENTENSCHUTZ

Leitung

Leitung:

Dr. Udo Baer, Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Autor

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 12.03.2018
16.00 Uhr
Ins Bett verbannt?
Enstehung, Vorbeugung und Umgang mit Bettlägerigkeit
Mo. 12.03.2018 (25415)
Vortrag
25415

Vortrag

Bettlägerigkeit stellt neben kognitiven Beeinträchtigungen eines der größten pflegerischen Probleme im Langzeitpflegebereich dar. Die Entstehung von Bettlägerigkeit ist ein vielschichtiges Phänomen, welches nicht alleine auf physiologische Einflussfaktoren (z.B. Alter) zurückzuführen ist, sondern zu einem großen Teil institutionell beeinflusst wird. Wirksame Mobilitätsförderung kann nicht nebenbei erfolgen, sondern setzt einen expliziten Auftrag an die Institutionen bzw. professionellen AkteurInnen voraus.

Was bedeutet Bettlägerigkeit für dei Betroffenen - wie lassen sich in dieser Situation Lebensqualität, Geborgenheit und Lebendigkeit fördern? Der allumfassende, zugleich geschrumpfte "Lebensraum Bett" der Betroffenen ist zugleich Arbeitsplatz für Medizin und Pflege. Angehörige und Profis sind aufgefordert, auch im Bett Orientierung, Beweglichkeit und Anregung zu unterstützen und vor allem Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken - damit Menschen im Bett nicht nur LIEGEN, sondern LEBEN können.

Referierende

Referierende:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin, Ergotherapeutin
Mag. Sabine Schrank, Doktorandin am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Wien im Bereich der gerontologischen Pflegeforschung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

16.00 bis 18.00 Uhr

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Mo. 12.03.2018
19.00 Uhr
Ganz als wäre ich tot …
Eine szenische Lesung zum Leben im Bett mit Diskussion
Mo. 12.03.2018 (22437)
Lesung
22437

Lesung

Ja, das ist es.
Wenn der Name fällt, werden wir zornig.
Bitte laßt mich
In diesem Krankenhaus nicht - oh, nein -
Noch auf andere Weise gequält werden;
Nur der Weg zum Himmel ist guter Lohn.
Hier liege ich in meinem Bett
Ganz als wäre ich tot,
Hoffend wünschend das Halleluja betend
Daß mein letzter Atemzug der nächste sein wird.
Als ich erwachte
Fand ich mich in demselben üblen Scherz wieder.
Mein Körper war derselbe:
Wollte sich bewegen.
Ich hatte keine Stimme, nur ein Loch zum Atmen.
Die Schläuche überall in mir
Sagten mir
Das ist
Der Anfang
Vom Ende.
Julia Tavalaro: aus "Bis auf den Grund des Ozeans"

Referierende

Referierende:

Sabine Baumbach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 13.03.2018
9.00 Uhr
Ins Bett - aus dem Bett?
Führungswerkstatt zu Aktivierung und Bettlägerigkeit
Di. 13.03.2018 (25124)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

Frau Berger soll mobilisiert werden – raus aus dem Bett! Aber sie ist nur noch müde und sinkt im Stuhl zusammen – rein ins Bett! Was ist „richtig“ in solchen Situationen?
Betreuende und Pflegende haben hier den Spagat zwischen den Aufgaben der Pflege und dem Wunsch und Lebenssinn des/der Bewohner/in zu schaffen. Führungskräfte geben ihnen dabei Orientierung und Halt zwischen den verschiedenen Auffassungen von Lebensqualität. Sie interpretieren für ihr Team rechtliche und organisatorische Anforderungen und fördern das Finden kreativer Lösungen.
In dieser Führungswerkstatt widmen wir uns grundsätzlich und anhand konkreter Situationen folgenden Aspekten:
- Bettlägerigkeit verpflichtend verhindern? Notwendigkeit verdeutlichen oder Gelassenheit zulassen.
- Prinzip der Selbstbestimmung inklusiv das Recht auf Bettlägerigkeit versus Prinzip des Nichtschadens: ethische und rechtliche Aspekte verdeutlichen
- Auftrag zur Mobilisation vs. Wunsch „im Bett zu bleiben“: die Führungskraft als Coach / Berater im Team mit Fingerspitzengefühl und Klarheit
- Lebensqualität aus Patientensicht und Fremdmeinung in Einklang bringen.
- Förderung der eigenen Kreativität im Umgang mit bettlägerigen Menschen und Vermittlung ans Team
- Sensibilisierung für ethische und rechtliche Aufgaben gegenüber bettlägerigen Menschen

Leitung

Leitung:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin.
Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9-17 Uhr

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Mi. 14.03.2018
9.00 Uhr
Lebenswelt Bett I (Geriatrie)
Wenn sich das Leben auf den Lebens-"Raum" Bett reduziert
Mi. 14.03.2018 (25126)
Seminar
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Seminar

Wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld bedeutet? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung um, den Pflegebedürftigen Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern?

(Aufbauseminar am 15.3. extra buchbar)

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen bei Buchung mit Seminar 15.3.: 270,00

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9-17 Uhr

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Do. 15.03.2018
9.00 Uhr
Lebenswelt Bett II (Palliative Care)
Lebendig sterben: Wenn am Ende des Lebens das Bett als Lebensraum im Mittelpunkt steht
Do. 15.03.2018 (25127)
Seminar
25127

Seminar

Das Leben im Bett stellt eine besondere Situation dar und verändert das Leben von sterbenden Menschen meist umfassend und hat bedeutsame Auswirkungen auf ihr persönliches Hiersein und den Abschied, auch für ihr Umfeld bestehend aus Angehörigen, Freunden, Pflegenden, Betreuenden, Mitbewohnern, Therapeuten und Ärzten.
Es stellt sich die Frage, wie können wir verstehen und nachempfinden, was Bettlägerigkeit für sterbende Menschen und das soziale Umfeld bedeuten und welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, dem Sterbenden Lebensqualität und Lebendigkeit zu ermöglichen, sie in dieser Situation zu unterstützen, ihren Abschied zu gestalten und Angehörige mit in diesen Kreis einzuladen.
Gibt es einen "Königsweg" in der Begleitung von sterbenden, bettlägerigen Menschen?

Leitung

Leitung:

Sabine Baumbach, Dozentin Geriatrie, Palliative Care, Validationsanwenderin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen bei Buchung mit Seminar 14.3.: 270,00

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 16.03.2018
9.00 Uhr
Wahrnehmung und Lebendigkeit
ermöglichen und fördern
Fr. 16.03.2018 (25128)
25128

Menschen in schwierigen Situtionen durch Berührung und andere Sinnesangebote erreichen (und insbesondere "Bettplatz" und "Nische" als Wahrnehmungsraum gestalten).

Zielgruppen: Heimhhilfen, Pflegehilfen, Ehrenamtliche, Angehörige und alle Interessierten

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen; staatl. gepr. Heilmasseurin; Ausbildung in Klangschalentherapie.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.30 Uhr


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