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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mi. 27.09.2017
19.00 Uhr
Mit Grenzen leben
Das hat uns näher gebracht
Mi. 27.09.2017 (23331)
Gesprächsabend zu Kurzfilm
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Gesprächsabend zu Kurzfilm

Zwischen 1994 und 2011 führte Herbert Link wichtige Gespräche vor laufender Kamera. Diese Begegnungen mit Menschen und ihren privaten wie beruflichen Grenzerfahrungen waren zum Teil inhaltlich und zeitlich so ergiebig, dass diese Gespräche nur zu einem Bruchteil für die eigentlichen Filme verwendet werden konnten. Einige dieser "Schätze" sollen mit dieser Filmreihe ans Fernseh-, Laptop- oder Beamerlicht geholt werden.
Ausführliche Informationen über die Personen und die inhaltliche Gliederung der Filme samt Zwischentitel finden Sie auf der Homepage von Herbert Link abrufbar unter: http://members.chello.at/avp-link

Leitung

Leitung:

Bärbel Danneberg, pflegende Tochter und Autorin
Herbert Link, Autor, Regisseur audiovisueller Konzepte und Projekte

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 04.10.2017
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Mi. 04.10.2017 (23025)
Lehrgang
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Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 550,- inkl. Mittagessen an Ganztagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

Mittwoch, 4.10., 18.30 bis Samstag, 20.1., 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20./21. Oktober, 3./4. November, 1./2. Dezember, 15./16. Dezember 2017, 19./20. Jänner 2018 jeweils Freitag, 15.30 bis 20.00 Uhr und Samstag, 9.00 bis 18.00 Uhr

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Sa. 07.10.2017
10.00 Uhr
Sich im Alltag helfen lernen - mit Validation
Kurs für Angehörige MIT Betreuung für Demenzbetroffene
Sa. 07.10.2017 (21929)
Seminar
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Seminar

Aufgrund einer Demenz verändern sich Menschen und "entschwinden" oft zunehmend in ihre inneren Welten und frühere Lebenszeiten. Ihr Umfeld, ihre An- und Zugehörigen fühlen sich in diesem Prozess meist hilflos, überfordert und alleingelassen.

Dieser Tag will
1. den pflegenden An- und Zugehörigen neue Einsichten über die Hintergründe von Verhaltensänderungen der von ihnen Betreuten vermitteln. Auf Basis der Prinzipien von Validation, der speziellen Kommunikationsmethode mit desorientierten alten Menschen gibt Sarka Lahner dieser Gruppe individuell abgestimmte Anregungen und Tipps, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen.
2. Maria Hoppe und ihre Assistenz gestalten mit den Betreuten in einem anderen Raum ein ebenfalls individuell abgestimmtes Wohlfühl- und Aktivierungsprogramm.

Tagesablauf:
Empfang mit Begrüßungsgetränk, die beiden Gruppen gehen in ihren jeweiligen Seminarraum, Mittagessen gemeinsam, danach Fortsetzung in den Gruppen, Tagesausklang bei gemeinsamer Jause.
Zielgruppe: Angehörige + die von ihnen betreuten Menschen mit Demenz (Teilnahme allein oder zu zweit möglich)

Nach Ihrer Anmeldung wird sich Maria Hoppe mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um Ihre spezielle Situation ein wenig kennenzulernen. Das hilft insbesondere für die Vorbereitung des Wohlfühl- und Aktivierungsprogramms.

Leitung

Leitung:

Sarka Lahner, DGKP
Maria Hoppe, Ergotherapeutin beide Referentinnen sind VTI zertifizierte Validations- Trainerinnen nach Naomi Feil

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Validation

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Verpflegung, € 15,- Verpflegungsbeitrag für Betreute

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
9.00 Uhr
Wie glauben Menschen mit Demenz?
Eine theologisch inspirierte Suche
Mo. 09.10.2017 (21933)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Wer sich im Internet auf die Suche nach dem Begriffspaar "Demenz & Glaube" macht, stößt vor allem auf Angebote: Wie können wir Menschen mit Demenz auch spirituell begleiten? Welche Formen von Gottesdiensten, Gebeten, Gesprächen brauchen sie? Auch die "Vorteile" der Spiritualität werden benannt, etwa Halt und Geborgenheit. Aber Glaube ist doch sicherlich mehr als eine Dimension der Betreuung, ein liturgisches Angebot, eine Form der Biografiearbeit.
"Und doch besteht der Glaube weder im Denken und Wissen noch im Tun, sondern reicht tiefer, umfasst das ganze innere und äußere Leben. .... der Glaube beginnt eben nicht erst, wenn der Mensch zu einer verstandesmäßigen Reflexion fähig wird; wo der Mensch dazu nicht mehr fähig ist, da hört der Glaube noch nicht auf"
(http://www.glaube-und-demenz.de/downloads/gruendungskonzept.pdf)
In diesem Seminar machen sich zwei Theologinnen mit Ihnen auf die Suche, wie wir Glauben verstehen und damit auch leben: Als reflektiertes, verstandes-bedürftiges oder als vor-gedankliches Geschehen. Gemeinsam erkunden wir unsere eigenen Konzepte von "Glauben" anhand von Texten und fundamentaltheologischen Impulsen. Wir spüren in Diskussionsphasen der Frage nach, welche Definition des Glaubensgeschehens weit genug ist, um Menschen mit Demenz als ebenbürtig Glaubenden zu begegnen, statt - überspitzt formuliert - als Objekten der spirituellen Dienstleistung.
Der zweite Teil des Seminars widmet sich den Fragen, die das Leben in Gestalt der Demenz an uns stellt. Welche Fragen werfen sich im gemeinsamen Vollzug, in der Begegnung auf, die uns verunsichern, erschüttern, aber auch lernen lassen? Welche Glaubensfragen stellen sich im begleitenden Alltag - und wie gehen wir damit um? Im Dialog und anhand von Praxisbeispielen aller Teilnehmenden wollen wir unsere Sensibilität schärfen, neue Perspektiven entdecken und vielleicht auch neuen Mut schöpfen für unvollkommene Versuche.
Zielgruppen:
Personen aus der Seelsorge (Pfarrer/innen, Pastoralassistent/innen, Pflegeheim und Krankenhausseelsorger/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, Seniorenbeauftragte in Pfarren)
Personen in der Begleitung von Menschen mit Demenz, haupt- und ehrenamtlich oder familiär/nachbarschaftlich
Voraussetzungen:
Interesse an der Fragestellung, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Einbringen in der Gruppe
Theologisches Fachwissen wird NICHT vorausgesetzt

Referierende

Referierende:

Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Leiterin des Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Davor in der Seelsorge mit Demenzkranken im Rahmen der CS Caritas Socialis tätig.
Dr. Maria Katharina Moser, Evangelische Pfarrerin und wissenschaftliche Referentin am Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE)
Dr. Franz Josef Zessner, Kath. Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
13.00 Uhr
Was macht Sinn?
Die Herausforderung Polypharmazie
Mo. 09.10.2017 (21932)
Kurzsymposium
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Kurzsymposium

Als "Teufelskreis" bezeichnet der israelische Arzt Doron Garfinkel das Zusammenspiel von "altersbedingten Krankheiten, zahlreichen Experten und Richtlinien sowie Medikamenten." Die daraus resultierende Polypharmazie nennt er gar die "iatrogene Epidemie des 21. Jahrhunderts."

Es gibt zahlreiche Gründe für diese Situation - neben fehlenden Richtlinien und evidenzbasierten Dosierungsangaben für die Zielgruppe nennt Garfinkel auch emotionale Mythen, die "Rezept-Erwartung" und die Wahrnehmung von Ärzten als "weise Verschreiber."

Der Ruf nach "De-prescribing" trifft in der Praxis auf viele Hürden. Neben der - nicht immer ausreichenden - medizinischen Evidenz spielen die Einstellungen von Patienten und Angehörigen eine wichtige Rolle. Ärztinnen / Ärtze und Pflegende sind also gefordert, ihr Wissen laufend zu erweitern und im interprofessionellen Team Lösungen im Sinne der Lebensqualität zu (ver)suchen und gemeinsam aus Erfahrungen zu lernen.

Beiträge:
H. Retschitzegger: Haltung und Hoffnung - Mut und Medikation - Wunsch und Wirklichkeit
Th. Wochele: Der Arzt im Spannungsfeld von Arbeitsrealität, Selbstanspruch und Erwartungshaltung
R. M. Fenzl: Was wir wissen - was sich ändern sollte aus Sicht der Pflege
Th. Frühwald: De-Prescribing - Trend oder echte Lösung?
A. Grafinger: Ansätze aus der multiprofessionellen palliativen Betreuung



Zielgruppe (vor allem): Ärzte/Ärztinnen, Pharmazeut/innen, Führungs- und Fachkräfte aus Pflege und Betreuung

Referierende

Referierende:

Dr. Harald Retschitzegger, Prim. Dr. Athe Grafinger MSc, Dr. Thomas Wochele-Thoma, Prof. Dr. Thomas Frühwald, Ruth Maria Fenzl MA MBA

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 100,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

13.00 bis 17.30 Uhr

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Mo. 09.10.2017
14.00 Uhr
Wartezimmer 1x1
Demenzwissen für Ordinationsassistenzen
Mo. 09.10.2017 (23571)
Seminar
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Seminar

Demenzerkrankungen sind nicht erst mit der Diagnose ein Thema in der Arztpraxis. Schon mit dem Auftreten erster Anzeichen von Desorientierung profitieren Betroffene und Angehörige von kompetenten Hinweisen und achtsamem Umgang. Hier ist nicht nur der Arzt/die Ärztin gefragt - auch Ordinationsassistenzen oder Fachkräfte sind als Ansprechpartner gefragt. Sie können Unsicherheit abfangen und wichtige Fragen beantworten, für die im Arztgespräch vielleicht kein Platz oder kein Mut da war.

Nach einer Diagnosestellung ist mit fortschreitendem Verlauf ein einfühlsamer Umgang, ein geduldiger und aufmerksamer Dialog von großem Wert.

Dieses Kurzseminar gibt Ihnen einen kompakten Einblick in das vielschichtige Phänomen Demenz. Sie hören von einer Betroffenen, was not tut und gut tut und können in kleinen Szenen sehen und üben, wie der Dialog gelingt.

Ziel der Fortbildung ist, dass Arzthelferinnen schwierige Situationen gut gestalten können und sich an Demenz erkrankte Menschen in der Arztpraxis gut aufgehoben fühlen können.

In Kooperation mit der Ärztekammer Wien und Alzheimer Austria.

Leitung

Leitung:

Monika Natlacen, Helga Rohra

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Kaffeepause

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
19.00 Uhr
Sinnvoll leben im Vergessen
Mo. 09.10.2017 (21934)
Vortrag
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Vortrag

Das Leben mit nachlassender Erinnerung und zunehmendem Verlust der Selbständigkeit - ist das zwangsläufig sinnlos? Gibt es in einem Leben mit Demenz noch so etwas wie Sinn?
Wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch ein "sinngeleitetes Wesen" ist, der jedenfalls immer ein Anliegen, einen Sinn verfolgt - dann müssen wir Menschen auch in fortschreitender Demenz als Sinnsucher verstehen. Welche Formen diese "Selbstaktualisierung" annehmen kann und wie sie im Alltag zu fördern ist, hat Prof. Kruse beforscht.
Die Frage nach dem sinnvollen Leben mit Demenz stellt unser Menschenbild infrage, das sich ausschließlich an den kognitiven Leistungen eines Menschen orientiert und bei eingetretenen kognitiven Verlusten dessen Würde grundlegend in Frage stellt. Hier brauchen wir einen Gegenentwurf von gelingendem Leben , von der Möglichkeit, Beziehung und Sinn auch durch andere Ressourcen aufrechtzuerhalten. Was es davon in Familie, Organisation und Gesellschaft braucht, wird in diesem Vortrag erläutert.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik, Ordinarius für Gerontologie, Direktor des Institus für Gerontologie der Universität Heidelberg, Vorsitzender der Altenberichtskommission der deutschen Bundesregierung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Die Kunst des Verstehens
Demenz erleben und reflektieren mit dem Demenz Balance Modell
Di. 10.10.2017 (21935)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Das Demenz Balance Modell© wurde von der Krankenschwester und freiberuflichen Referentin Barbara Klee-Reiter entwickelt. Nur wer persönliche Verluste selbst nachempfindet, so Klee-Reiter, versteht, was Menschen mit Demenz brauchen und kann die erforderliche Unterstützung geben. Die Kunst oder Kunstfertigkeit (von griechisch téchne) im Demenz Balance Modell© besteht darin, die eigene Haltung und Sensibilität Menschen mit Demenz gegenüber zu reflektieren zu verstehen und zu verändern.

Im Sinne eines Experiments erfahren die Teilnehmer zu Beginn des Seminars die persönliche Bedeutung von Verlusten. Die Übung führt zu mehr Verständnis für den psychischen Zustand und die Situation von Menschen mit Demenz und stärkt die Empathie und Feinfühligkeit der Begleiter und Betreuer. In einem zweiten Schritt hilft die Übung, Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu entwerfen. Anstelle von fertigen "Umgangskonzepten" entwickelt sich so das Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz weiter. Statt pauschalen Lösungen erschließt das Modell den Teilnehmern höchst kreative und individuelle Zugänge in der Arbeit mit Personen mit Demenz.

Zielgruppe: Alle, die an einfühlsamer Begleitung von Demenzbetroffenen interessiert sind und sich dabei auf Selbsterfahrung einlassen möchten

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Ganz bei Sinnen
Ästhetische Momente im Alltag gestalten
Di. 10.10.2017 (21936)
Seminar
21936

Seminar

Im Workshop "Ganz bei Sinnen" eröffnen sich Spielräume, um in Selbsterfahrungs-Sequenzen unsere 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) zu reflektieren und daraus im persönlichen wie beruflichen Alltag achtsame, ästhetische Momente für uns selbst und für die uns anvertrauten Menschen zu gestalten. Die Kreativität der Teilnehmenden wir angeregt und kann sich im poetischen, tänzerischen, malerischen und gestalterischen Ausdruck zeigen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse oder ausgeprägte künstlerische Talente nötig, sondern spielerische Freude am Ausprobieren und Entdecken. Die aesthetische Wahrnehmung wird sensibilisiert und kann so als Sinnes-Sprache erlebt werden, was die Menschen bereichert und erquickt und dem Alltagsleben Sinn und Tiefe schenkt.

Leitung

Leitung:

Fiorentina Carmela Talamo, Diplomierte Kunst- und Ausdruckstherapeuting, Sängerin. Langjährige Praxis in Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz. "Menschen in schwierigen Lebenssituationen und in psychischen Krisen biete ich im ambulanten wie stationären Bereich die Möglichkeit an, Wandlungs-Prozesse über das Malen, das Tanzen, über Poesie und Musik zu gestalten und auszudrücken."

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
18.00 Uhr
Kunst erleben
Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz
Di. 10.10.2017 (23572)
Vortrag
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Vortrag

Einblicke in das Thema, Erfahrungsberichte aus der Praxis (Museum und Tageszentrum), Möglichkeiten und neueste Entwicklungen in Österreich - Buchpräsentation
* Welche Bedingungen und Voraussetzungen braucht es, damit kulturelle Teilhabe überhaupt möglich ist?
* Welche Hemmschwellen und Berührungsängste gibt es, und wie können diese überwunden werden?
* Konkrete Möglichkeiten von kultureller Teilhabe in Österreich, die Mut machen.
* "Eine schöne Zeit erlebbar machen": Wie geht die Kunstvermittlung in den Museen auf die Möglichkeiten und Erwartungen dieser besonderen Besuchergruppe ein.
* Einblicke in eine Führung anhand eines Rollenspieles
* Erfahrungsbericht aus einem Tageszentrum, das regelmäßig Museumsbesuche unternimmt;
* Ausblick und zukünftige Entwicklungen in Österreich

Buchpräsentation: "Blickwechsel - Die Kunst der Demenz"
Oliver Schultz berichtet über die künstlerische Arbeit von Menschen mit Demenz und zeigt Beispiele einer einzigartigen Sammlung von Werken, in denen die Menschen selbst zu Bild und Wort kommen. Ihre Bilder und die Gespräche mit ihnen bergen Überraschungen, sind manchmal von unglaublicher Heiterkeit, ein anderes Mal von bebender Zartheit. Das übliche Verständnis von Demenz als Mangel wird auf den Kopf gestellt.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen und Studierende aus den Bereichen Pflege, Senioren/innen, Demenz, Kultur/Museen, Angehörige und am Thema Interessierte

Referierende

Referierende:

Bernadette Karner, Pro Senectute - Für das Alter in Österreich; Pro Senectute bietet seit 2015 Fortbildungen zum Thema "Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz" in Österreich an
Dr.in Rotraud Krall, Kunstvermittlerin / Kunsthistorikerin, Kunsthistorisches Museum Wien; führt regelmäßig Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Betreuungspersonen durch das Museum
Max Weber, Tageszentrum für SeniorInnen, CS Caritas Socialis Rennweg; begleitet die BesucherInnen des Zentrums ins Museum
Oliver Schultz, Buchautor, Bildender Künstler, leitet seit 16 Jahren künstlerische Gruppen für Menschen mit Demenz. Forscht derzeit über die Beziehung von Ästhetik und Demenz im Rahmen seiner Doktorarbeit

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit Pro Senectute

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 45,- inkl. Imbiss

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr


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