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Hier finden Sie Informationen, die das Kardinal König Haus allgemein betreffen: Qualitätsmanagement, Umbauten, Personalia….

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Kardinal König Haus feiert 50 Jahre Gründung Stiftung Pro Oriente

Aus Anlass 50 Jahre Gründung Stiftung Pro Oriente durch Kardinal König wurde eine neue Tafel im Raum Pro Oriente enthüllt. Bei dieser Gelegenheit übergab Pro Oriente-Präsident Johann Marte  Publikationen der Stiftung für die Bibliothek.

Der Raum Pro Oriente ist seit Ende der 90er Jahre ein Seminarraum im Kardinal König Haus.

 

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Hildegard-Teuschl-Weg
Benennung - Erinnerung - Feier, Freitag, 10. Oktober, 17.30 Uhr

Hildegard-Teuschl-Weg in Wien Hietzing benannt

Ein Weg in Wien Hietzing wurde am 10. 10. 2014 nach Sr. Hildegard Teuschl CS, Hospizpionierin und Schwester der Caritas Socialis, benannt.

Feier im Kardinal König Haus

Im Rahmen einer Feier im Kardinal König Haus, Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas, fand am 10. Oktober 2014 die Benennung eines Weges nach Sr. Hildegard Teuschl CS statt. Auf Bitte des Direktors des Kardinal König Hauses P. Christian Marte SJ hat die Stadt Wien beschlossen, den Fußweg bei der Bahnlinie, an der West-Grenze des Parks des Kardinal König Hauses (zwischen den Bahnschranken Jagdschlossgasse und Veitingergasse) Hildegard-Teuschl-Weg zu nennen.

Sr. Hildegard Teuschl CS (1937 – 2009)

Hildegard Teuschl war viele Jahre im Kardinal König Haus als Gründerin und Pionierin in den Bereichen Hospiz und Palliative Care, in der Akademie für Sozialmanagement und in der Ordensentwicklung leitend und innovativ tätig. Auch im Bereich Exerzitien und Spiritualität wirkte sie mit. Hildegard Teuschl gilt als Pionierin der österreichischen Hospizbewegung. Sie war maßgeblich am Aufbau des Dachverbands Hospiz Österreich beteiligt, dessen erste Vorsitzende sie war. Im Jahr 2001 setzte sie sich für eine parlamentarische Enquete zur Hospizarbeit in Österreich ein. Gemeinsam mit Kardinal Franz König trug sie dazu bei, dass sich alle Parteien im Dezember des gleichen Jahres in einem gemeinsamen Parlamentsbeschluss gegen die Tötung auf Verlangen und für die umfassende Förderung der Hospizarbeit aussprachen. 2007 erkrankte sie selbst an Krebs und versuchte als betroffene Patientin die Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit weiterhin zu fördern.

Enthüllung einer Straßentafel – Erinnerung an Hildegard Teuschl

An der Veranstaltung nahmen viele WeggefährtInnen von Sr. Hildegard Teuschl CS teil und erinnerten an das vielfältige gesellschaftliche Engagement von Hildegard Teuschl und ihre Gabe, Menschen miteinander zu vernetzen. Gekommen waren u.a. die Abgeordneten zum Nationalrat Mag. Franz Joseph Huainigg und Mag. Wolfgang Gerstl, der Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat Mag. Bernhard Dworak und Prof. Friedemann Nauck, der Präsident der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Enthüllung der an Hildegard Teuschl erinnernden Straßentafel nahmen Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich, die Hietzinger Bezirksvorsteherin Mag. Silke Kobald und die Generalleiterin der Caritas Socialis Sr. Susanne Krendelsberger CS vor.

Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreichs, erklärte bei der Enthüllung der Straßentafel: „Der Lebensweg von Hildegard Teuschl war der Weg in das Herz der Menschen durch ihre Person, ihr Verständnis und ihre Liebe zum Nächsten. Bildung war ihre Berufung. Die positive Entwicklung der Hospizbewegung in Österreich ist untrennbar mit Hildegard Teuschl verbunden. Als unbequeme Mahnerin und Impulsgeberin hat sie maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Österreich 2001 in einem Allparteienbeschluss zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung bekannte. Hildegard Teuschl hat damals ein Fundament gebaut, das heute noch trägt.“

In Hietzing führen die sogenannten Frauenspaziergänge auf die Spuren berühmter Frauen, die im Bezirk gewirkt haben. Daran erinnerte Bezirksvorsteherin Silke Kobald: „Für Hietzing ist es eine echte Bereicherung, dass mit der Wegbenennung nach Sr. Hildegard Teuschl ihre großartigen Leistungen um unsere soziale Weiterentwicklung auch im öffentlichen Stadtbild sichtbar gemacht werden. In den kürzlich erarbeiteten und dokumentierten Hietzinger Frauenspaziergängen ist das Wirken von Sr. Hildegard Teuschl ebenso ein wesentlicher Bestandteil.“

Sr. Susanne Krendelsberger erinnerte an Hildegard Burjan, die Gründerin der Caritas Socialis, die gemeint hatte: "Gott gibt uns den Verstand, damit wir die Not einer Zeit, die Ursachen der Not, die Mittel, die zur Abhilfe führen, erkennen. Er stellt uns nicht zufällig mit unseren äußeren Verhältnissen zusammen, spricht nicht zufällig mit unserem Herzen, legt nicht zufällig den Zug zu dieser Arbeit hinein." Auch Hildegard Teuschl habe der Glaube an Orte und Themen der Gesellschaft geführt, wo sie mit ihren Fähigkeiten gebraucht wurde. So habe sie stets wachsam den Puls der Zeit gefühlt, gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen und mit innovativem Pioniergeist Richtungsweisendes geschaffen.

Rückfragenhinweis:
Mag. Sr. Karin Weiler CS
Öffentlichkeitsarbeit der CS Schwesterngemeinschaft
Pramergasse 1, 1090 Wien
M 0664 / 60 753 - 470

karin.weiler@cs.or.at

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Trauer Leben
Symposium 29. September 2014

Landau: Trauer in der Gesellschaft mehr Raum geben
2013 gegründete "Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung" lud zu erstem Symposion - Caritas-Präsident: "Symptomantworten" für Verdrängung der Trauer zu wenig
01.10.2014

Für einen bewussteren und offeneren Umgang mit dem Thema Trauer in der Gesellschaft hat sich Caritas-Präsident Michael Landau ausgesprochen. "Trauer ist nichts Pathologisches, sondern zutiefst menschlich. Dafür muss in der Gesellschaft, aber auch im Leben des einzelnen Menschen bewusst Raum geschaffen werden", betonte Landau am Dienstag bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen eines Fachsymposions der im Vorjahr gegründeten "Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung" (BAT) zum Thema "Trauer Leben" im Wiener Kardinal-König-Haus vor über 150 Teilnehmern.

Mit der Gründung der BAT vor einem Jahr habe man laut Landau bewusst versucht, das Thema Trauer ein Stück weit in die Gesellschaft hineinzutragen, um "Tabus zu brechen und eine Kultur des Lebens zu befördern, zu der auch eine Kultur des Sterbens dazugehört: Eine Kultur der Solidarität mit den Sterbenden bis zum Schluss, aber auch eine Kultur der Solidarität mit den Trauernden, die ein Recht darauf haben, ihre Trauer individuell zu leben, weil Trauer so verschieden ist wie die Menschen."

1970 habe die Caritas erste Lebens-, Sterbe- und Trauerkurse angeboten, heute gebe es auf diesem Gebiet eine Vielzahl von Angeboten unterschiedlicher Qualität. Neben der Vernetzung, dem Erfahrungsaustausch und der Bewusstseinsbildung versuche die BAT, so Landau, hier einen Überblick zu schaffen und Qualitätskriterien zu entwickeln.

Reine "Symptomantworten" würden aber nicht genügen, betonte der Caritas-Präsident. Neben Bewusstseinsbildung und der Schaffung von Angeboten sei auch förderliche Strukturen und Rahmenbedingungen notwendig. Besonders deutlich werde das bei der Hospiz- und Palliative Care-Versorgung, zu der leistbarer und leichter Zugang österreichweit sichergestellt werden müsse. Die öffentlichen Stellen sollten bereit sein, die finanziellen Rahmenbedingungen und Strukturen zur Verfügung zu stellen, so der Appell Landaus, der zudem einmal mehr auf eine bundesweit gesicherten Regelfinanzierung pochte.

Trauer weiter ein Tabu

Die Caritas der Erzdiözese Wien hat mit der "Kontaktstelle Trauer" seit acht Jahren eine eigene Anlaufstelle für Trauernde. "Trauernde können sich bei uns einzeln oder in Gruppen begleiten lassen. Wir bieten Wanderungen, Spaziergänge, Tanzgruppen oder Kochgruppen an", so deren Leiterin Poli Zach-Sofaly. In der Kontaktstelle sind derzeit drei hauptamtliche und 15 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig.

Der Arbeitsalltag mache deutlich, dass Trauer noch immer ein Tabuthema in der Gesellschaft sei, betonte Zach-Sofaly. Mit der Tabuisierung gehe auch ein "Nicht-Wissen" rund um das Thema einher, das oft zu einer Verunsicherung der Trauernden aber auch ihrer Angehörigen führe.

Die Tabuisierung der Trauer in der Gesellschaft konstatierte auch der Generalsekretär des Roten Kreuzes (ÖRK), Werner Kerschbaum. Das ÖRK versuche vor allem über das Angebot der Krisenintervention in die Trauerbegleitung einzusteigen, seit 2000 mit österreichweiten dafür spezialisierten Teams. "Heute wird das Hilfsangebot selbstverständlich angenommen und der Ruf nach professioneller Betreuung in einer Krisensituation immer lauter", so Kerschbaum.

Symbole neu fruchtbar machen

Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten, verwies auf die Verantwortung der Pfarren im Bereich der Trauerbegleitung. Gerade die Kirche verfüge über einen großen Fundus an Trauerritualen und -symbolen. Winklmayr beklagte eine Tendenz, diesen reichen Fundus als "unzeitgemäß und lächerlich abzustempeln". Hier brauche es einen Paradigmenwechsel und eine neue Deutung und Fruchtbarmachung dieser Symbole und Rituale.

Die "Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung" wurde 2013 vom Bildungszentrum der Jesuiten, Caritas Wien und Österreich, Dachverband Hospiz, den Pastoralamtsleitern und vom ÖRK ins Leben gerufen und will durch Kooperation und Qualitätskriterien für Ausbildung von Trauerbegleitung in Österreich eine gemeinsame Basis schaffen. Im Rahmen des ersten Symposiums der BAT gab die deutsche Trauerexpertin Mechthild Schroeter-Rupieper Einblicke in die Trauerarbeit mit Kindern, zudem sprach die Schweizer Psychologin Verena Kast über "Komplizierte Trauer".

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Demenzbegleiter für Begleitung in Familien, Heimen und
Gesellschaft nach neuem Curriculum ausgebildet

PDF-Datei: Pressemeldung Demenzbegleitung (404 KB)

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50 Hospizbegleiter/innen schließen Kurs im Kardinal König Haus ab

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Am 24. 5. 2014 beendeten 50 Teilnehmer/innen der beiden Einführungskurse für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung im Kardinal König Haus, Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas, ihre Ausbildung als ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen. Der Lehrgang entspricht dem Curriculum des Dachverbandes Hospiz Österreich für die Befähigung von ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen und umfasst 80 Unterrichtseinheiten. Im Anschluss an den Kurs sind 40 Stunden der praktischen Erfahrung in einer Einrichtung der abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung vorgesehen.

Die Teilnehmer/innen lernen Ziele und Haltung hospizlicher Begleitung kennen. Inhalte sind dabei sowohl die Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, die Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung und Sensibilität in Kommunikation und Begleitung am Lebensende. Grundkenntnisse zu den Themen Schmerz, Trauer, Demenz, zu ethischen, rechtlichen und spirituellen Aspekten der Begleitung werden erarbeitet.

Als durchgehende Kursbegleiter/innen sorgten Sr. Karin Weiler CS, Theologin und Supervisorin und Gerald Bednar, DGKP, Kathrin Unterhofer, DSA und Brigitte Ronniger, DGKS für Kontinuität in den Kursgruppen und teilten ihre Erfahrungen in der Hospizarbeit mit. Andere Kursabende wurden durch Referent/innen unterschiedlicher Berufsgruppen, die in Hospiz und Palliative Care zusammen wirken, um Lebensqualität zu ermöglichen, gestaltet.
Der nächste Kurs im Kardinal König Haus startet im September. Nähere Infos: schuerz@kardinal-koenig-haus.at Tel: 01/803 75 93/629

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Der Mensch im Mittelpunkt
Kardinal König Haus – Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas in Wien – gedenkt Kardinal Königs zum zehnten Todestag

Anlässlich des zehnten Todestages von Kardinal Franz König gedenkt das Kardinal König Haus in dankbarer Erinnerung seines Namensgebers und betont die enge Beziehung der Person Kardinal Franz Königs und dem Bildungsauftrag des Hauses. Immer steht dabei der Mensch im Mittelpunkt.

PDF-Datei: Pressemeldung 10. Todestag Kardinal Franz König (58 KB)

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Weitere Archiveinträge

 
 

Neuer Direktor im KKH ab Jänner 2018

P. Friedrich Prassl SJ wird mit 1. Jänner 2018 die Leitung des Kardinal König Hauses übernehmen.
Er löst P. Christian Marte SJ ab, der das KKH seit 1. August 2008 leitet.

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sinn*en*voll leben
inklusive Demenz

Von 7. bis 14. Oktober 2017 finden in und rund um das Kardinal König Haus 25 Veranstaltungen rund um ein gutes Leben mit Demenz statt. 

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Kurz-Exerzitien für junge Erwachsene

Für wen gehst du?
Ein sinnvolles Leben leben.

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