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Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Bildungsprogramm

Der Programmbereich Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt bietet Lehrgänge, Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung und Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich geflüchtete Menschen betreuen, fördern und unterstützen.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (2 MB)

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Di. 18.09.2018
18.00 Uhr
Von Angst bis Zuversicht
Nachdenken und gemeinsam ins Gespräch kommen!
Di. 18.09.2018 (26243)
Workshop
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Workshop

Die Integration zugewanderter und geflüchteter Menschen gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Dafür braucht es zukunftsorientierte Narrative, Bildung und Praxiskompetenz und nicht zuletzt einen langen Atem.

Das Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien hat in Zusammenarbeit mit Expert/innen und Praktiker/innen einen Reflexionsleitfaden entwickelt, der mithilfe 50 ausgewählter Stichworte - von "Angst" bis "Zuversicht" - Schlüsselbegriffe aus der aktuellen Diskussion um Flucht und Migration aufgreift und die Möglichkeit eröffnet, über Themen ins Nachdenken und ins Gespräch zu kommen, für die im Alltag oft zu wenig Zeit bleibt.

Im Rahmen dieses Workshops wird der Leitfaden vorgestellt, ausgewählte Stichwörter in Gruppen diskutiert sowie Ideen für den weiteren Einsatz des Leitfadens in den Wirkungsfeldern der Teilnehmenden vorgestellt.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak, Dr. Andrea Lehner-Hartmann, beide: Institut für Praktische Theologie; Mitglieder des Projektteams des Leitfadens "Von Angst bis Zuversicht"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei!

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

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Di. 25.09.2018
9.00 Uhr
Die Lebenswelt afghanischer Geflüchteter
Vom Geburtsland bis zur neuen Heimat
Di. 25.09.2018 (24575)
Seminar
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Seminar

Afghanistan ist bekannt als ein Land, das seit Jahrzenten von politischen Unruhen und Kriegen geprägt ist. Menschen, die aus diesem Grund aus Afghanistan geflüchtet sind, finden im medialen Diskurs Österreichs häufig Erwähnung. Dieses Seminar klärt über die politischen, geschichtlichen und religiösen Hintergründe auf, die der aktuellen Situation in Afghanistan zugrunde liegen. Es nimmt Bezug auf die Besonderheiten der Flucht und die Lebensrealitäten geflüchteter Afghan/innen in Österreich. Ein Blick auf aktuelle Geschehnisse im Land gibt Aufschluss über die gegenwärtige, von außen oft schwer zu überblickende Lage.

Inhalte und Ziele des Seminars:
• Überblick über die gegenwärtige Situation in Afghanistan
• Politische und geschichtliche Hintergrundinformation
• Einblick in die Besonderheiten der afghanischen Community in Österreich
• Lebensrealitäten von Afghan/innen auf und nach der Flucht, mit Fokus auf Jugendliche
• Handlungsstrategien für die Arbeit mit geflüchteten Afghan/innen.

Referierende

Referierende:

Shokat Ali Walizadeh, Mitarbeiter beim EU-Projekt CORE - Integration im Zentrum, Mitgründer des afghanischen Sport- und Kulturvereins "Neuer Start"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 25.09.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 25.09.2018 (26129)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30-19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 16.10., 13.11., 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Mi. 26.09.2018
9.00 Uhr
Wie Traumata weiter wirken …
Transgenerationale Traumaweitergabe
Mi. 26.09.2018 (26130)
Seminar
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Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten
• Selbsterfahrungsübungen.

Ziele:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen.

Dieses zweitägige Seminar wird ergänzt durch die Arbeit an Fallbeispielen und eine Vertiefung der Themen Sekundärtraumatisierung und Burnoutprävention.
Das Seminar ist für Psychotherapeut/innen als Fortbildung anrechenbar (15 Unterrichtseinheiten).

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 290,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr

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Do. 27.09.2018
17.00 Uhr
Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog
im Kontext präventiver Maßnahmen gegen Antisemitismus und Islamophobie
Do. 27.09.2018 (26261)
Workshop
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Workshop

Das Angebot "Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog" bietet die Begegnung mit den drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.
Ziel ist die Bekanntschaft mit den drei genannten Religionen, das Kennenlernen ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede und damit auch eine Prävention gegen Antisemitismus und Islamophobie.

Inhalte des Seminars:
Abraham, Religionsgründer, Feiertage, Lebenskreisfeste, Übertritt, Speisevorschriften, Gebete, Gebetshaltungen, Kleidervorschriften, Gebetskleidung, Gotteshäuser, Gebete, Heilige Schriften, Kalender, Sprache und Schrift, religiöse Symbole, Verteilung der GlaubensanhängerInnen weltweit;

Referierende

Referierende:

Mag. Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Kulturvermittlerin Granatapfel, Workshops und Expertise zu Judentum und Antisemitismus, Interkulturalität und Interreligiöser Dialog, Masterstudium „Interreligiöser Dialog: Begegnung von Juden, Christen und Muslimen“, Referentin in der Erwachsenenbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:00-20:00 Uhr


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