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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 19.03.2018
19.00 Uhr
Der rote Luftballon - Ein ungewöhnliches Theaterstück zu einem alltäglichen Thema
Ein Stück über Leben und Sterben für die ganze Familie
Mo. 19.03.2018 (22449)
Theaterstück
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Theaterstück

Der kleine Paul ist mit der Krebserkrankung und dem nahen Tod seiner Mutter konfrontiert. Zur Seite steht ihm sein Freund Filou, mit dem er seine Probleme auf kindliche Art besprechen kann. Pauls Vater ist die zweite Bezugsperson, er repräsentiert die Ebene des Erwachsenen und dessen Umgang mit dieser Situation. In acht szenischen Bildern erlebt der Zuseher die Problematik, die sich bis zum Tod der Mutter in dieser Familie ergibt. Er wird Zeuge von all den Gefühlen, die in so einer Situation Platz haben sollen – Lachen, Späße, Freude, Traurigkeit, Wut, Zorn,Verzweiflung und vor allem Liebe!

Es werden dem Zuschauer Verarbeitungsmechanismen in Form von Ritualen und Symbolen angeboten, die es ermöglichen, besser mit dieser schwierigen Thematik umzugehen. Sie bieten zudem Anstöße für ein bewussteres und behutsames Miteinander im täglichen Leben. Der Schluss entwickelt einen Ansatz, der eine positive Trauerarbeit möglich macht.

Referierende

Referierende:

Theatergruppe TaBu, Mag. Ines Pfundner (Autorin und Schauspielerin), Peter Stich (Autorin und Schauspieler), Karin Winge (Ergotherapeutin und Schauspielerin), Andreas Newald (Schauspieler)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 22.03.2018
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 22.03.2018 (25105)
Seminar
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Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 06.04.2018
19.00 Uhr
Tod und Auferstehung über Nacht.
Zum Verstehen von letzten Träumen.
Fr. 06.04.2018 (23058)
Vortrag
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Vortrag

Was passiert beim Träumen? Wie können wir Träume verstehen? Was bedeutet das, was ich geträumt habe?
Träume zeigen uns in Bildern, wie wir gerade leben. Sie geben Orientierung und begleiten uns in Zeiten großer Umbrüche, beim Abschied nehmen und Neu-Beginnen.
Nach dem Ansatz von Ortrud Grön führt die Referentin anhand vieler Beispiele aus der Praxis in die Bildersprache von Träumen ein. Besonderes Augenmerk gilt Traumbildern im Feld des nahen Todes. Dabei werden Traumbeispiele von schwer erkrankten Menschen besprochen, in deren Träumen der eigene bevorstehende Tod ins Bild kommt. Auch Träume von Angehörigen, die den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten müssen, werden behandelt.
Anhand dieser unterschiedlichen Beispiele zeigt sich die grundsätzlich positive und unterstützende Qualität von Träumen. Sie werden als Quelle des Trostes und als Hinführung zu erneuertem Leben erkannt.

Referierende

Referierende:

Mag. theol. Martha Müller, Lebens- und Sozialberaterin, Ausbildung „Traumarbeit nach Ortrud Grön“, Dozentin an der Bayrischen Akademie für Gesundheit für die Arbeit mit Träumen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Sa. 07.04.2018
9.00 Uhr
Traumarbeit: Meinen Traum verstehen
Träume, die nicht gedeutet werden, sind wie Briefe, die nicht geöffnet wurden. (Talmud)
Sa. 07.04.2018 (23059)
Seminar
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Seminar

Träume können sehr unterschiedlich aufgenommen werden. Bei dieser Traumarbeit wird der sachliche Inhalt des Traumbildes als Frage an die Person zurück gestellt. Im Nachspüren wird ihr klar, an welches Problem der Traum anknüpft. Der Traum führt dann Bild für Bild durch die innere Dynamik.
So werden Träume zum unmittelbaren und wirksamen Zugang zur eigenen unbewussten Problemlösung. Es wird am konkreten Beispiel bewusst erlebbar, wie der bisherige Umgang mit sich ist und darüber hinaus neue Möglichkeiten für kreative Lösungen erkannt und verstärkt.
Die Teilnehmer/innenzahl ist bei diesem Seminar auf 6 Personen beschränkt, damit gewährleistet ist, dass für jede einzelne Traumanalyse ausreichend Zeit ist. Das Seminar findet auch mit weniger Teilnehmer/innen statt und endet gegebenenfalls früher.
Teilnehmer/innen sind eingeladen ihren eigenen Traum schriftlich zur Erarbeitung mitzubringen.

Leitung

Leitung:

Mag. theol. Martha Müller, Studium der Fachtheologie in Innsbruck und Münster (D), selbstständige Lebens- und Sozialberaterin für die Arbeit mit Träumen, Ausbildungen für Themenzentrierte Interaktion (TZI), berufliche Tätigkeit als pädagogische Referentin und Erwachsenenbildnerin, Stadtteilentwicklung im Bereich Gesundheit, EU-Projektleiterin in der Berufs-, Bildungsberatung und Regionalentwicklung, Ausbildung zur Traumarbeit (2008-2012) nach Ortrud Grön, seit Juni 2015 Dozentin an der Bayrischen Akademie für Gesundheit / Lauterbacher Mühle in Seeshaupt

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 17.04.2018
9.00 Uhr
Sterben, Tod und Trauer in der Betreuung
von Menschen mit (intellektueller) Beeinträchtigung
Di. 17.04.2018 (24078)
Seminar
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Seminar

Behinderte Menschen, die in ihren Wohneinrichtungen betreut werden, sind mit eigener Krankheit, ihrem eigenen Sterben und Tod, mit Verlust von Bezugspersonen (Mitbewohner/innen, Eltern, BetreuerInnen) konfrontiert.
Sie in diesen Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen ist eine herausfordernde Aufgabe von BetreuerInnen, von HausärztInnen und mobiler Krankenpflege, von Hospiz- und Palliativeinrichtungen.

Wie können wir mit den betreuten Menschen über Sterben und Tod kommunizieren?
Wie können wir sie auf Krankheit, Sterben und Tod vorbereiten?
Welche Möglichkeiten der Unterstützung in der Begleitung gibt es?

Ziel des Seminars ist es, die verschiedenartigen Erfahrungen der Teilnehmer/innen mit einbeziehend Hilfestellungen für diese Fragen und Aufgaben zu erarbeiten und die in der Betreuung involvierten Menschen und Institutionen zu vernetzen.

Teilnahmevoraussetzung: Interesse an der Begleitung von Menschen mit Behinderung
Die Anwesenheit während des gesamten Seminars wird erwartet.
Maximale Teilnehmer/innenzahl: 16

Leitung

Leitung:

Charlotte Knees, Musiktherapeutin, Lehrbeauftragte an der "Schule für Sozialbetreuungsberufe - Behindertenarbeit" der Caritas Wien
Mag. Claudia Mitscha-Eibl, Theologin, Lehrerin an der "Schule für Sozialbetreuungsberufe - Behindertenarbeit" der Caritas Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränken

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 17.4. und Mi. 18.4. jeweils von 9.00 bis 17.00

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Fr. 20.04.2018
18.00 Uhr
Grundlagen der Kommunikation bei Demenz
Einführung in die Validation nach Naomi Feil
Fr. 20.04.2018 (24272)
Seminar
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Seminar

Validation nach Naomi Feil ist eine Methode, um mit alten mangelhaft orientierten und desorientierten Menschen zu kommunizieren und ihr Verhalten besser zu verstehen. Der Begriff Validation bedeutet übersetzt soviel wie "für gültig erklären", "wertschätzen". Validation basiert darauf, den verwirrten alten Menschen in seinen Gefühlen, Äußerungen und Handlungen ernst zu nehmen, nicht zu korrigieren, sondern ihn in seiner Realität zu begleiten. Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundhaltung der Validation, in ihre Theorie (Prinzipien, Phasen der Desorientierung etc.) und ihre Techniken.
Zielgruppe: Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die nach verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation mit alten, pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen Ausschau halten.

Leitung

Leitung:

Petra Fercher, VTI Validations-Masterin nach Naomi Feil, Systemisches Coaching, Angehörigenberatung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen am Samstag

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 18.00 bis 21.00, Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 03.05.2018
9.00 Uhr
"Mehr Schmerz als ich ahnte…"
Sterben und Tod der alten Eltern: Wenn die Kindheit (endgültig) zu Ende geht
Do. 03.05.2018 (24235)
Seminar
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Seminar

Es ist natürlich und normal, wenn Eltern in hohem Alter sterben. Bestimmt ist dies traurig/bedauernswert, aber nichts "Besonderes". So denken viele. Doch Töchter und Söhne sind oft überrascht, von welchen Gefühlen und Gedanken sie ergriffen werden, wenn Vater und Mutter sterben. Leider stoßen sie bei Mitmenschen oft auf wenig Verständnis, wenn sie ihre Trauer im Alltag äußern. Dies gilt insbesondere, wenn Eltern am Lebensende schwer krank und gebrechlich waren. Da sollten Kinder sogar "froh sein", dass der Tod dem Leiden endlich ein Ende gesetzt hat.
Was für ein Irrtum! Der Tod der altern Eltern ist oft auch für erwachsene Kinder ein tief einschneidendes Erlebnis. Vergangenes wird vergegenwärtigt und erscheint in anderem Licht. Die eigene Vergänglichkeit wird unausweichlich präsent. Die Beziehung zu den Eltern nimmt rückblickend eine andere Gestalt an und bekommt durch das Trauern eine neue Chance anders als zu Lebzeiten von Mutter und Vater.
Im Seminar leiten uns folgende Fragen: Wie sterben alte Eltern? Wie können Kinder das Sterben des Elternteils begleiten? Wie erleben erwachsene Söhne und Töchter das Sterben ihrer Eltern? Was ist für sie hilfreich? Wie können sie Abschied nehmen? Wie kann Abschied überhaupt gelingen? Welche Chance eröffnet ein gelungener Abschied? Muss oder soll die Beziehung zum verstorbenen Elternteil aufgelöst werden? Was geschieht, wenn Mitmenschen das Trauern um die alten Eltern nicht anerkennen? Wie können wir trauernden erwachsenen Töchtern und Söhnen begegnen?

Es handelt sich bei dem Seminar keine Trauergruppe für Betroffene!

Leitung

Leitung:

Erika Schärer-Santschi, dipl. Pflegefachfrau, Lehrerin für Pflege, NLP Master, ausgebildete Trauerbegleiterin, MAS Palliative Care, Ausbildung in Existentiellem Coaching bei DDr. Alfried Längle; arbeitet seit 20 Jahren in ihrer eigenen Praxis für Trauer- und Krisenbegleitung, als freischaffende Dozentin und Praxisberaterin für psychosoziale Themen in der Schweiz; Herausgeberin des Buches Trauern (2012), erschienen im Verlag Hans Huber, Bern.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 3.5. und Fr.4.5. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 15.05.2018
9.00 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2018/19
Einführungstag
Di. 15.05.2018 (22465)
Lehrgang
22465

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry, Ärztin mit langjähriger Erfahrung im CS Hospiz Rennweg, Vortrags- und Lehrtätigkeit im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor

Veranstalter

Veranstalter:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2018 bis Juni 2019

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.350,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 18.00 Uhr

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Di. 12.06.2018
9.00 Uhr
TOTAL PAIN
Schmerz lass nach – Eine interdisziplinäre Herausforderung
Di. 12.06.2018 (23726)
Seminar
23726

Seminar

Schmerz ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Mediziner, Pflegende und Therapeuten sind um eine individuelle, zufriedenstellende und ethisch vertretbare Schmerztherapie bemüht, gelangen jedoch immer wieder an Ihre emotionalen Grenzen und Kompetenzgrenzen. Der gemeinsame Zugang und das gemeinsame Vorgehen könnte ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung sein. Daher möchte dieses Seminar den Horizont erweitern und das Gemeinsame in den Vordergrund stellen.
Die Teilnehmer/innen sollen Ihren persönlichen Zugang zu Ihrem Schmerzerleben erkennen, wahrnehmen und ihre Schmerzkompetenz erweitern. Die Wichtigkeit eines interdisziplinären Zugangs und Handelns in der Schmerztherapie soll erkannt und verstanden werden.
• Mein Schmerz und ich – der persönliche Zugang
• Schmerz aus medizinischer und pflegerischer Sicht
• Schmerzdimensionen
• Verordnung und wirklicher Bedarf
• Schmerzen richtig und frühzeitig erkennen und wahrnehmen
• Interdisziplinäre Zugänge und deren Bedeutung auf den Schmerz
• Grenzen der Schmerztherapie – Ethische Vertretbarkeit
• Schmerzgespräche – Fallbeispiele
• Die Bedeutung und der Einfluss von Kultur und Religion auf
das Schmerzerleben

Leitung

Leitung:

Jörg Fuhrmann, DGKP, Pflege-Clown & Trauerbegleiter, Seminarleiter & Referent für Pflegethemen
Dr. Georg Bollig, Palliativmediziner, Notfallmediziner

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 12.6. und Mi., 13.6., jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 22.06.2018
16.00 Uhr
Spiritual Care Competency
Schnupperwochenende Lehrgang 2018 - 2020
Fr. 22.06.2018 (23804)
Lehrgang
23804

Lehrgang

Das Kardinal König Haus führt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) und der Hochschule für Philosophie München einen Lehrgang zur Spirituellen Kompetenz durch.
Spiritual Care ist eine gemeinsame Verantwortung aller Gesundheitsberufe im Hinblick auf die Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität von kranken und behinderten Menschen sowie auf deren Auseinandersetzung mit der Sinnfrage.
Führungspersonal und Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen brauchen dafür gezielte und auf ihr jeweiliges Profil zugeschnittene Unterstützung. Die Forschung zeigt klar, dass Hindernisse bezüglich Spiritual Care nicht in erster Linie vom Zeitmangel der Gesundheitsberufe herrühren, sondern von der gefühlten Inkompetenz angesichts der spirituellen, religiösen und existenziellen Bedürfnisse kranker Menschen.
Deshalb ist es nützlich, bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf das konkrete Kompetenzprofil der Beteiligten Rücksicht zu nehmen, auf persönliche und berufsspezifische Ressourcen ebenso wie auf den Entwicklungsbedarf in der Personalführung, im Initiieren und Aufgreifen der spirituellen Thematik im Behandlungsteam und mit den Patientinnen und Patienten, im Diversity Management, in der Kooperation zwischen der Seelsorge und den verschiedenen Gesundheitsberufen.
Der Lehrgang SPIRITUAL CARE COMPETENCY greift das Thema Spiritual Care nicht nur auf der Ebene des Individuums auf, sondern im systemischen Kontext der Unternehmenskultur, des (Werte-)Managements und der Organisationsentwicklung.
Teilnahmebedingungen:
Möglichkeit zur Entwicklung und Anwendung von Spiritual Care im beruflichen Umfeld, Interesse und Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität.
Vor Lehrgangsbeginn erfolgt ein Zulassungsgespräch mit der Lehrgangsleitung. In diesem Gespräch werden die individuellen Voraussetzungen und persönlichen Ziele mit den Inhalten des Lehrgangs abgestimmt und gemeinsam besprochen.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt schriftlich per E-Mail (anmeldung@kardinal-koenig-haus.at) und beinhaltet einen kurzen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben und Hinweise zur aktuellen Berufspraxis und persönlichem Erfahrungshintergrund mit Spiritual Care.
Begrenzte Teilnehmer/-innenzahl. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.
Bei Interesse erhalten Sie gerne nähere Information bei:
• Prof. Dr. Eckhard Frick (Eckhard.Frick@hfph.mwn.de)
• Dr. Christian Metz (metz@kardinal-koenig-haus.at)

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Hochschule für Philosophie und Forschungsstelle Spiritual Care an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München; interdisziplinäre Forschung und Schriftleitung der Zeitschrift SPIRITUAL CARE
Dr. Christian Metz, Psychotherapeut, Supervisor; Ausbilder und Lehrtherapeut des Forum (Personzentrierte Psychotherapie); Bereichsleiter von Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement in Wien unter Mitwirkung von: - Prof. Dr.med. Arndt Büssing Arzt und Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Sein Forschungsinteresse konzentriert sich auf die Bedeutung der Spiritualität als Ressource im Umgang mit chronischer Krankheit sowie auf die Bedeutung nicht-pharmakologischer Interventionsverfahren für chronisch Kranke. Mitherausgeber der Deutschen Zeitschrift für Onkologie und im Editorial Board verschiedener Fachzeitschriften - MMag.a DDr.in Elisabeth Hofstätter, Biomedizinische Analytikerin, Studium der Religionswissenschaften und der Indologie, Studium der Religionspsychologie und Palliative Care und Organisationsethik; Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Diversitätsmanagement und Customer Relationship Management, Bereichskoordinatorin der Zentralen Ombudsstelle des Wiener Krankenanstaltenverbundes (Wien) - Mag.a phil. Dr.in phil. Anne Elisabeth Höfler, Organisationsberaterin (www.aehoefler.at), Ausbildungsleiterin an der Akademie für Sozialmanagement in Wien - Prof.in Dr.in theol. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie (LMU München) und Visiting Fellow für Spiritual Care (Hochschule für Philosophie München) Ihr Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich Spiritualität, insbesondere Anthropologie der Spiritualität, Spiritual Care, Spiritualitätskritik, Christliche Spiritualitäten, interreligiöse Zugänge - JProf.in Dr.in rer.pol. Ann-Kathrin Seemann, Juniorprofessorin für Public und Non-Profit Management, insbesondere Verkehr/Logistik und Öffentliche Wohnungswirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Veranstalter

Veranstalter:

Veranstaltungsort: Kardinal König Haus Kardinal König Platz 3 | A-1130 Wien www.kardinal-koenig-haus.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 3.900,- € 3.300,-- ermäßigter Teilnahmebeitrag für inskribierte Studierende der HfPh sowie IGGS-Mitglieder inklusive Mahlzeiten, Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 22.6. 16:00 - 21:00 Uhr, Sa. 23.6. 9:00 - 16:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

1. Modul: 18. bis 20.10.2018: Eigene spirituelle Biografie & professionelle Identität
2. Modul: 28.2. bis 02.03.2019: Kultur-& Religionssensibilität
3. Modul: 23. bis 25.05.2019: Adäquater Umgang mit spirituellen Bedürfnissen von Mitarbeitenden und Patient/-innen
4. Modul: 07. bis 09.11.2019 Teamkultur & Leadership
5. Modul: 27. bis 29.02.2020 Implementierung & Spirituelles Change Management


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