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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Ganz bei Sinnen
Ästhetische Momente im Alltag gestalten
Di. 10.10.2017 (21936)
Seminar
21936

Seminar

Im Workshop "Ganz bei Sinnen" eröffnen sich Spielräume, um in Selbsterfahrungs-Sequenzen unsere 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) zu reflektieren und daraus im persönlichen wie beruflichen Alltag achtsame, ästhetische Momente für uns selbst und für die uns anvertrauten Menschen zu gestalten. Die Kreativität der Teilnehmenden wir angeregt und kann sich im poetischen, tänzerischen, malerischen und gestalterischen Ausdruck zeigen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse oder ausgeprägte künstlerische Talente nötig, sondern spielerische Freude am Ausprobieren und Entdecken. Die aesthetische Wahrnehmung wird sensibilisiert und kann so als Sinnes-Sprache erlebt werden, was die Menschen bereichert und erquickt und dem Alltagsleben Sinn und Tiefe schenkt.

Leitung

Leitung:

Fiorentina Carmela Talamo

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
18.00 Uhr
Kunst erleben
Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz
Di. 10.10.2017 (23572)
Vortrag
23572

Vortrag

Einblicke in das Thema, Erfahrungsberichte aus der Praxis (Museum und Tageszentrum), Möglichkeiten und neueste Entwicklungen in Österreich - Buchpräsentation
* Welche Bedingungen und Voraussetzungen braucht es, damit kulturelle Teilhabe überhaupt möglich ist?
* Welche Hemmschwellen und Berührungsängste gibt es, und wie können diese überwunden werden?
* Konkrete Möglichkeiten von kultureller Teilhabe in Österreich, die Mut machen.
* "Eine schöne Zeit erlebbar machen": Wie geht die Kunstvermittlung in den Museen auf die Möglichkeiten und Erwartungen dieser besonderen Besuchergruppe ein.
* Einblicke in eine Führung anhand eines Rollenspieles
* Erfahrungsbericht aus einem Tageszentrum, das regelmäßig Museumsbesuche unternimmt;
* Ausblick und zukünftige Entwicklungen in Österreich

Buchpräsentation: "Blickwechsel - Die Kunst der Demenz"
Oliver Schultz berichtet über die künstlerische Arbeit von Menschen mit Demenz und zeigt Beispiele einer einzigartigen Sammlung von Werken, in denen die Menschen selbst zu Bild und Wort kommen. Ihre Bilder und die Gespräche mit ihnen bergen Überraschungen, sind manchmal von unglaublicher Heiterkeit, ein anderes Mal von bebender Zartheit. Das übliche Verständnis von Demenz als Mangel wird auf den Kopf gestellt.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen und Studierende aus den Bereichen Pflege, Senioren/innen, Demenz, Kultur/Museen, Angehörige und am Thema Interessierte

Referierende

Referierende:

Bernadette Karner, Pro Senectute - Für das Alter in Österreich; Pro Senectute bietet seit 2015 Fortbildungen zum Thema "Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz" in Österreich an
Dr.in Rotraud Krall, Kunstvermittlerin / Kunsthistorikerin, Kunsthistorisches Museum Wien; führt regelmäßig Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Betreuungspersonen durch das Museum
Max Weber, Tageszentrum für SeniorInnen, CS Caritas Socialis Rennweg; begleitet die BesucherInnen des Zentrums ins Museum;
Oliver Schultz, Buchautor, Bildender Künstler, leitet seit 16 Jahren künstlerische Gruppen für Menschen mit Demenz. Forscht derzeit über die Beziehung von Ästhetik und Demenz im Rahmen seiner Doktorarbeit

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit Pro Senectute

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 45,- inkl. Imbiss

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 11.10.2017
9.00 Uhr
Ein gutes Lied verkürzt den Weg
Menschen mit Demenz musikalisch einfühlsam begleiten
Mi. 11.10.2017 (21938)
Seminar
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Seminar

Menschen mit Demenz brauchen Musik! Musik ist ein Stück Identität. Wie ein roter Faden begleitet sie uns unser Leben lang und ist untrennbar an unsere Emotionen geknüpft. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Musik Nervenbahnen miteinander
vernetzt, als ein Auslöser für neuronale Reorganisationsprozesse wirksam wird und in allen Lebensaltern die Plastizität des Gehirns fördert (auch bei Menschen mit Demenz!).

Gezielt eingesetzt ermöglicht Musik Begegnung auch dann, wenn Sprache nicht mehr zur Verfügung steht. Sie besitzt einen hohen Aufforderungscharakter und schafft Verbindung zu Gefühlen und Erinnerungen. Musik ermöglicht Menschen mit Demenz, sich
auszudrücken.

Doch wann ist der Einsatz von Musik sinnvoll? Wie kann ich durch Musik Alltagssituationen wie bspw. das Essen und Trinken, sicheres Gehen und Laufen, unterstützen?

Im Seminar erhalten Sie Informationen und praktische Tipps für den
gezielten und sinnstiftenden Einsatz von Musik in der
Begegnung mit Menschen mit Demenz.

Zielgruppe: Alle, die Menschen mit Demenz begleiten: Angehörige,
Pflegefachkräfte, Seniorenbetreuer/innen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen u.a.

Leitung

Leitung:

Simone Willig, Simone Willig, geb. 1975, Dipl.- Musiktherapeutin, Neurologische Musiktherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, arbeitet seit ca. 20 Jahren in ihrem Traumjob rund um ihre Schwerpunktarbeitsgebiete Demenz, Neurologie und Palliative Care und setzt sich für eine potentialorientierte Sichtweise auf Menschen mit Demenz ein. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen angrenzenden Berufsgruppen im Team ist ihr großes Steckenpferd. Simone Willig ist dazu weltweit als Referentin und Seminarleiterin unterwegs und arbeitet unter anderem für Alzheimer Disease international und Alzheimer Europe.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- Demenzwochenrabatt möglich

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 12.10.2017
19.00 Uhr
Ja, geht denn das?
Zärtlichkeit, Zuwendung und Sexualität & Demenz
Do. 12.10.2017 (21942)
Lesung
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Lesung

Sexualität im Alter ist immer noch ein Tabuthema. Das gilt umso mehr für das sexuelle Verhalten bei Menschen mit Demenz, die unkonventionelle Grenzüberschreitungen vornehmen können. Die begleitenden Personen fühlen sich oft unwohl, überfordert und ratlos. Das neue Buch von Brigitta Schröder bearbeitet dieses Thema. Sie versucht Tabuthemen Raum zu geben und in den Alltag zu integrieren.

Sie regt feinfühlig, kompetent und professionell einen Blickrichtungswechsel an, weg von der Tabuisierung hin zu einer sich selbst schützenden und akzeptierenden Haltung diesen Menschen gegenüber.

Der Blick der Autorin über den Tellerrand ermuntert nicht nur für ein offenes, unkonventionelles Miteinander, sondern plädiert auch für eine mutige, achtsame, wertschätzende Haltung.

Referierende

Referierende:

Brigitta Schröder, Autorin, Supervisorin, Lebens- und Trauerbegleiterin www.demenz-entdecken.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Fr. 13.10.2017
9.00 Uhr
Was Sie schon immer über Validation fragen wollten
Ein Workshop mit Vicki de Klerk für Personen mit Basiswissen und etwas Praxiserfahrung
Fr. 13.10.2017 (21943)
Seminar
21943

Seminar

Validation ist eine Methode, um mit desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Diese Technik hilft Stress abzubauen und ermöglicht diesem Personenkreis, Würde und Glück wiederzuerlangen.

Validation nach Naomi Feil basiert auf einem empathischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums. Indem man "in die Schuhe" eines anderen Menschen schlüpft und "mit seinen Augen sieht", kann man die Welt der sehr alten, desorientierten Menschen betreten und die Gründe für ihr manchmal seltsames Verhalten enträtseln.

In Österreich gibt es bereits viele Personen, die Menschen mit Demenz validierend begleiten - von Ärztinnen über Pflegende bis hin zu Seelsorgern und Angehörigen. Doch: Was in der Ausbildung und der Literatur logisch und hilfreich klingt, stellt sich in der Praxis oft anders und neu dar, funktioniert nicht gleich, wirft neue Fragen auf…
Vicki de stellt sich einen Tag lang Fragen, Unsicherheiten, Neugierde. Sie frischt Ihr Wissen über die Grundprinzipien auf, unterstreicht die wichtigsten Haltungsthemen, spielt Situationen praktisch nach und bringt aktuelle Impulse aus ihrer Arbeit mit Naomi Feil ein.
Für den Besuch des Seminars sollten Sie zumindest eine 10-stündige Grundausbildung in Validation und erste praktische Erfahrungen mitbringen. Ihre Fragen können Sie vorab elektronisch einreichen.

Referierende

Referierende:

Vicki de Klerk-Rubin, Tochter von Naomi Feil und angesehene Validations-Master-Trainerin, setzt das Lebenswerk ihrer Mutter fort. Als Executive Director des Validation-Training-Instiute ist sie für die weltweite Organisation von Validation verantwortlich.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

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Mo. 16.10.2017
19.00 Uhr
Das ist ja unerhört!
Wie ungeschriebene Spielregeln das Trauern beeinflussen
Mo. 16.10.2017 (21835)
Vortrag
21835

Vortrag

Der Vortrag nimmt weniger die innerpsychische, sondern die soziale Seite der Trauer in den Blick. Trauern ist der Prozess, um Verlorenes in das Leben zu integrieren und daran zu wachsen. Das Gelingen oder Misslingen dieses Prozesses ist aber hochgradig davon beeinflusst, wie das soziale Umfeld mit der trauernden Person umgeht. Es gibt keinen vorgeschriebenen Regeln, wie jemand zu trauern hat. Aber jeder hat bei genauerer Betrachtung sehr wohl ein persönliches, wenn auch ungeschriebenes Gesetzbuch, wie und was beim Trauern (un-)erlaubt ist bzw. was eher positiv oder was eher negativ bewertet wird. Der Vortrag soll Ihnen ermöglichen, diesen eigenen, wenig bewussten Spielregeln auf die Spur zu kommen. Denn soziale und gesellschaftliche Spielregeln, also Normen, kulturellen Leitbilder, Bräuche, Traditionen, Alltagsannahmen und
Werte beeinflussen, wie Sie mit Ihrer eigenen Trauer und auch die der anderen umgehen. Gestehe Sie allen gleichermaßen Trauer zu? Welcher Verlust ist der schlimmste? Wessen Trauer bleibt unerhört? Welchen Trauerausdruck empfinden Sie als unerhört? Welche kulturellen oder religiösen Spielregeln gehen Ihnen auf die Nerven? Welche Vorteile haben Trauerspielregeln? Wie beeinflussen Ihre eigenen Bewertungen den Umgang mit trauernden Menschen? Welche Nachteile haben eine anything goes-Haltung bzw. kann
doch jeder machen, was er/sie will-Haltung?
Für individuelle Antworten auf diese Fragen erhalten Sie durch den Vortrag Inspirationen. Der Vortrag lädt zur Klärung und (selbst-)kritischen Hinterfragung der eigenen Trauerspielregeln ein. Sie profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung und den Beispiele der Referentin als Sterbebegleiterin, Bestatterin und Trauerberaterin.

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings sowie hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams nach, vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 17.10.2017
9.00 Uhr
Trauer anders begleiten!
Wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse die Arbeit mit trauernden Menschen inspirieren können
Di. 17.10.2017 (21837)
Seminar
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Seminar

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind manchmal totlangweilig, weil sie das bestätigen, was wir vorher auch schon intuitiv oder aus Erfahrung wussten. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dann interessant und relevant, wenn sie etwas Neues hervorbringen oder unsere Annahmen über Trauer und Trauerbegleitung verstören. Was aber gibt es Neues am wissenschaftlichen Himmel? Und welche Sterne sind vielleicht lohnenswert vom Himmel zu holen für Ihre spezifische Arbeit mit trauernden Menschen? Sie haben in Ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildung Trauerkonzepte und -theorien erlernt als Unterstützung für die Arbeit mit trauernden Menschen. Aber vielleicht sind die veraltet? Eventuell kennen Sie das, dass Sie auf trauernde Personen treffen, die so ganz anders trauern als sie das sonst aus Ihrer Arbeit kennen? Oder die nur einmal in Trauergruppe, ins Trauercafe o. ä.kommen, und dann wegbleiben, weil das Angebot vielleicht ihre Erwartungen und Wünsche nicht berücksichtigt?
Wir alle haben Theorien und Annahmen über Trauer in unseren Köpfen und die beeinflussen unsere Arbeit mit trauernden Menschen. Diese Theorien sind wichtig, denn Sie helfen, unser Gegenüber zu verstehen und Stolpersteine im Trauerprozess zu identifizieren. Vielleicht können die Trauerkonzepte in Ihrem Kopf ein Update gebrauchen und neue Erkenntnisse modifiziert und erweitert werden.
Falls Sie befürchten, dass dieses ein theorielastiges Seminar wird, liegen Sie falsch. Denn die Referentin kommt aus der Trauerberatungspraxis mit einzelnen Privatpersonen, Trauergruppen und trauernden Teams in Unternehmen. Sie versteht Theorien und wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht als trockenen Stoff, sondern bestenfalls als Inspiration die eigene Arbeit mit trauernden Menschen zu verfeinern, zu vertiefen und zu verbessern.
Ziele: Sie reflektieren, welche Trauerkonzepte und -annahmen bislang in der eigenen Arbeit relevant waren (z.B. Trauerphasen-Modelle, Traueraufgaben oder Loslassen der verstorbenen Person) und diskutieren und klären mit anderen ihren Ertrag und ihre Grenzen für die Arbeit mit trauernden Menschen.
Sie erhalten kurze prägnante Einführungen in ausgewählte, neuere Forschungsergebnisse und Trauertheorie-Konzepte z. B. Wirkungen von Normen auf die Trauer (Doka, Robson/Walter, Kauffman) das duale Prozessmodell der Bewältigung von Verlusterfahrungen (Stroebe/Schut), heilsame und schädliche fortgesetzte Verbindungen zu den toten Menschen (Klass, Niemeyer) etc.
Sie erarbeiten für sich, wie neuere Forschungsergebnisse und Theoriekonzepte ihre Arbeit mit trauernden Menschen methodisch befruchten können und erhalten dafür praktische Impulse von der Referentin.
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche in der Trauerbegleitung erfahrene Menschen
Methoden: Kurzinputs der Referentin, Zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer/innen, Einzelreflexionsmethoden, Teamarbeit unter den Teilnehmenden

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings sowie hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams nach, vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 17.10. und Mi., 18.10. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 21.10.2017
10.00 Uhr
Lösungen verkörpern
Aufstellungsarbeit nach SYST®
Sa. 21.10.2017 (23212)
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Haben Sie eine knifflige Entscheidung zu treffen? Suchen Sie gute Balance zwischen Gegensätzen wie Mitgefühl und Abgrenzung? Wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Oder gar wie Wittgenstein es nahelegt von „der Welt des/der Unglücklichen“ in die „Welt des/der Glücklichen wechseln“?
In Aufstellungen bilden wir mit Hilfe anderer Personen unsere Fragen und Problemstellungen ab. Die gewählten Personen stellen uns ihr Erleben, Ihre Wahrnehmungen in der jeweiligen Konstellation zur Verfügung und helfen so, in lebendigem Geschehen Lösungen zu erarbeiten.
Von einer Aufstellung haben alle Beteiligten etwas: Wer ein Problem hat, erfährt körperlich ein Lösungsbild, erlebt neue Perspektiven. Wer für andere in einer Aufstellung steht, erlebt Gefühle und körperliche Veränderungen als Hinweis auf Bedürfnisse und trainiert in Wahrnehmungen einzusteigen und sie wieder zu verlassen. Wer zusieht, erlebt sich als Zeugin/Zeuge eines heilsamen Rituals.
Freuen Sie sich auf einen Tag der Selbststärkung: wertschätzender Umgang mit sich selbst ist die Basis für gute Lösungen. Mittels „Problemlösungsgymnastik“ trainieren Sie auch in herausfordernden Situationen lösungsorientiert und wertschätzend zu bleiben.
Auf Ihre Themen sind wir gespannt und werden sie gerne aufstellen!

Teilnahmebedingungen
Alle Teilnehmer/innen verpflichten sich, Informationen über die Personen, die sich im Rahmen der Veranstaltung als Klienten zur Verfügung gestellt haben, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Stellt eine Person während der Veranstaltung ein eigenes Anliegen auf, so trägt sie damit auch die Verantwortung dafür, dass andere Seminarteilnehmer/innen persönliche Informationen über sie erfahren. Unsere Aufstellungsage sind professionelle Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsgelegenheiten; sie können eine Therapie nicht ersetzen. Jede Person nimmt in eigener Verantwortung teil und macht aus eventuellen Folgen keinerlei Ansprüche geltend.

Leitung

Leitung:

Mag. Alexandra Schwendenwein, Zertifizierte Systemische Beraterin (SySt®), Expertin für Stimme, Sprechen und Kommunikation, Afrikanistin
Harald Heinrich, Zertifizierter Systemischer Berater (SySt®), Senior-Projektmanager (IPMA), NLP-Trainer (DVNLP), Gesundheitscoach (IPEG), diplomierter Wirtschaftsinformatiker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 24.10.2017
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Di. 24.10.2017 (24072)
Seminar
24072

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 10.11.2017
9.00 Uhr
"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
Ein Seminarwochenende mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 10.11.2017 (21599)
Seminar
21599

Seminar

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen grösseren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 15 - 18 Uhr, Sa., 9 - 17:30 Uhr, So. 9 - 12:30 Uhr


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