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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 29.05.2017
19.00 Uhr
Existenzielle Verzweiflung am Lebensende -
wie wir diesem Leid begegnen können
Mo. 29.05.2017 (23291)
Vortrag
23291

Vortrag

Referierende

Referierende:

Angelika Feichtner, MSc, DGKS, langjährige Berufspraxis und Leitungstätigkeiten im Bereich Hospiz und Palliative Care, freiberufliche Dozentin im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 13.06.2017
9.00 Uhr
Wenn Ausscheidungsprozesse zum Übel werden –
Gastrointestinale Beschwerdebilder in der Palliative Care
Di. 13.06.2017 (21925)
Seminar
21925

Seminar

Gastrointestinale Beschwerden von Übelkeit und Erbrechen über Obstipation bis Diarrhoe, von Aszites über Peritonealkarzinosen bis zum Ileus – wenige Palliativpatient/innen bleiben im Laufe ihrer Erkrankung vom Leiden an gestörten Ausscheidungsprozessen verschont.
Mit welchen speziellen Bedürfnissen von Patient/innen und Angehörigen ist im Verlauf dieses Symptomenkreises zu rechnen? Durch welche vorausschauenden Maßnahmen können wir belastende Symptomatik weitgehend vermeiden? Welche Interventionen erhöhen und welche vermindern möglicherweise sogar die Lebensqualität? Wie erkennen wir, was nicht (mehr) gesagt wird? Wie optimieren wir die Kommunikation zwischen Patient/innen, Angehörigen, Kolleg/innen und Vernetzungspartnern unterschiedlicher Professionen?
Nach einem fachlich - wissenschaftlichen Input diskutieren wir fallbezogen und praxisnahe Antworten auf diese Fragen. Problemstellungen und Erfahrungen der Teilnehmer stellen einen wesentlichen Aspekt dieser Fortbildung mit dem Fokus auf altbekannten, immer wiederkehrenden Beschwerden und deren kreativer Behandlung dar.
Zielgruppe: Absolvent/innen der Interprofessionellen Basislehrgänge für Hospiz und Palliative Care
Methoden: Fachlich – wissenschaftliche Kurzvorträge, Fallbesprechungen, Diskussionen und Gruppenarbeiten (inter- wie monoprofessionell – je nach Fragestellung und Interessenlage)

Leitung

Leitung:

Hildegard Kössler, (Palliative Care, ane), DGKS, Koordinatorin des Mobilen Palliativteams Baden
Dr. Gunther Riedl, Notarzt am Landesklinikum Baden seit 2007, Palliativarzt im Mobilen Palliativteam Baden, Shiatsu Praktiker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 26.06.2017
9.00 Uhr
Vom Wachsen und Werden im Prozess der Trauer
- Neue Ansätze in der Trauerbegleitung
Mo. 26.06.2017 (20748)
Sommerakademie
20748

Sommerakademie

Für viele Trauernde ist der Weg in ein neues Leben schmerzhaft und kräfteraubend. Es ist ein Auf und Ab in den Gefühlen, ein Zurückwollen und doch Weitergehenmüssen. Es ist ein erzwungenes Ja-sagen-Müssen zu etwas, wofür der Mensch in seinem Herzen vielfach nur ein Nein hat. Im Erleben eines schweren Verlustes verbindet sich das Denkwissen über den Tod mit dem Erfahrungswissen um den Tod. Endlichkeit wird unmittelbar erfahren.
Nicht immer brauchen Menschen auf ihrem Trauerweg professionelle Begleitung. Oftmals gelingt es mithilfe einzelner Begegnungen und einem gut funktionierenden Beziehungsgeflecht, diesen Weg auf eigene, individuelle Weise zu gehen und zu gestalten. Für andere wiederum ist dieser Weg nur gangbar mit professioneller Unterstützung und Begleitung.
Menschen, die Trauernde professionell begleiten, erklären öffentlich, dass ihnen hierzu die erforderlichen Wissens-, Handlungs- und Haltungskompetenzen zur Verfügung stehen. Wir verstehen Trauer in erster Linie als ein Wachstums- und Werdeprozess, der mit verschiedenen Werdeschritten einhergeht und dem mit passenden Begleitansätzen begegnet wird. Dieses Verständnis dient Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern nicht nur als Anregung und Impuls, sondern zeigt auch konkrete Begleitansätze auf. In ihrem ehrenamtlichen oder beruflichen Alltag können sie so Trauernden in einem neuen Licht begegnen, beraten und begleiten.
Die Sommerakademie 2017 möchte diese neuen Ansätze in der Trauerbegleitung im Dialog mit den Erfahrungen und Kenntnissen der Teilnehmenden vertiefen und für die eigene Praxis weiterentwickeln.

Leitung

Leitung:

Dipl.Psych. Thorsten Adelt, Psychotherapeut in eigener Praxis und Referent am Zentrum für Palliativmedizin in Bonn
Dr. Christian Metz, Theologe, Psychotherapeut in eigener Praxis, Erwachsenenbildner, Leiter des Programmbereichs Hospiz, Palliative Care, Demenz im Kardinal König Haus. Die beiden sind auch Mit-Herausgeber des Leidfaden – Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer (Verlag Vandenhoeck & Ruprecht).

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 450,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Montag bis Mittwoch, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 14.09.2017
9.00 Uhr
Achtsamkeit und Mitgefühl -
Quellen der Selbstfürsorge
Do. 14.09.2017 (21605)
Seminar
21605

Seminar

Für Menschen, die Hospiz- und Palliativpatient/innen begleiten, ist eines der wichtigsten Anliegen, auf die Bedürfnisse von Patient/innen und deren Angehörigen einzugehen. Wer in diesem Bereich tätig ist – gleich ob ehrenamtlich oder angestellt –, wird nicht selten mit Extremsituationen konfrontiert. Wir bekommen in dieser Arbeit viel geschenkt und oft wird uns viel abverlangt.
In der tibetischen Sprache steht das Wort für Mitgefühl „Tsewa“ sowohl für das Mitgefühl mit anderen als auch für das, das wir uns selbst entgegenbringen. Dies könnte implizieren, was viele aus der Praxis kennen: Um mit schwierigen Themen umgehen zu können, ist es notwendig, auch auf uns selbst zu achten!
In diesem Seminar möchten wir Ihnen Kraftquellen und –momente anbieten, aus denen Sie schöpfen können, um auch sich selbst bei herausfordernden Aufgaben mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen. Möglichkeiten für sich selbst zu sorgen, die sich aus dem Üben von Achtsamkeit und Mitgefühl ergeben, sollen in diesem Seminar vorgestellt, geübt und selbst erarbeitet werden.

Leitung

Leitung:

Dipl.-Psych. Sonja Hofmann, Leiterin Team "Weitere Berufsgruppen" Palliativmedizinische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (IGST), Weiterbildungen in Psychosozialer Onkologie (WPO), Palliative Care (DGP) sowie Achtsamkeit und Akzeptanz, MBSR und MBCL (IAS), Dozentin für Systemische Therapie und Beratung und Palliative Care

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 14.9. und Fr., 15.9. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 18.09.2017
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführung
Mo. 18.09.2017 (21799)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2018

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Mi. 27.09.2017
19.00 Uhr
Mit Grenzen leben
Das hat uns näher gebracht
Mi. 27.09.2017 (23331)
Gesprächsabend zu Kurzfilm
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Gesprächsabend zu Kurzfilm

Zwischen 1994 und 2011 führte Herbert Link wichtige Gespräche vor laufender Kamera. Diese Begegnungen mit Menschen und ihren privaten wie beruflichen Grenzerfahrungen waren zum Teil inhaltlich und zeitlich so ergiebig, dass diese Gespräche nur zu einem Bruchteil für die eigentlichen Filme verwendet werden konnten. Einige dieser "Schätze" sollen mit dieser Filmreihe ans Fernseh-, Laptop- oder Beamerlicht geholt werden.
Ausführliche Informationen über die Personen und die inhaltliche Gliederung der Filme samt Zwischentitel finden Sie auf der Homepage von Herbert Link abrufbar unter: http://members.chello.at/avp-link

Leitung

Leitung:

Bärbel Danneberg, pflegende Tochter und Autorin
Herbert Link, Autor, Regisseur audiovisueller Konzepte und Projekte

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mi. 04.10.2017
18.30 Uhr
Befähigung zur Trauerbegleitung
Einführung
Mi. 04.10.2017 (23025)
Lehrgang
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Lehrgang

Trauer ist ein natürlicher und heilsamer Prozess als Reaktion auf einen Verlust. Sie ist notwendig, jedoch meist sehr schmerzhaft. Trauernde brauchen viel Geduld und Einfühlungsvermögen um Abschied zu nehmen, ihre Gefühle zuzulassen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Beziehung zum/zur Verstorbenen angemessen in ein neues Leben zu integrieren. Dazu benötigen sie oftmals Wegbegleiter/innen, die geduldig da sind, aufmerksam zuhören und die Gefühle des trauernden Menschen aushalten.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und mit Verlusterfahrungen;
- Vorstellung unterschiedlicher Trauertheorien und Trauermodelle;
- Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen;
- Möglichkeiten der Gesprächsführung;
- "Haltung";
- Abschiedsrituale und Gestaltungsmöglichkeiten;
- Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen.
Zielgruppe:
- Ehrenamtlich tätige Menschen, die bereits den Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitungskurs absolviert haben;
- Menschen in helfenden Berufen: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, ÄrztInnen, psychosoziale Berufsgruppen, Seelsorger/innen.
Das im Lehrgang angewandte Curriculum entspricht den Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung.

Leitung

Leitung:

Mag. Silvia Langthaler, DGKS, Psychotherapeutin, Pädagogin, Leitung Roter Anker des CS Hospiz Rennweg
Brigitte Mayr, (Palliative Care), DGKS, verantwortlich für das Trauercafe, Mobiles Hospiz Caritas Wien, ausgebildete Trauerbegleiterin und -beraterin, zertifiziert durch den BVT (Bundesverband Trauerbegleitung Deutschland)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 550,- inkl. Mittagessen an Ganztagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

20./21. Oktober, 3./4. November, 1./2. Dezember, 15./16. Dezember 2017, 19./20. Jänner 2018 jeweils Freitag, 15.30 bis 20.00 Uhr und Samstag, 9.00 bis 18.00 Uhr

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Mo. 16.10.2017
19.00 Uhr
Das ist ja unerhört!
Wie ungeschriebene Spielregeln das Trauern beeinflussen
Mo. 16.10.2017 (21835)
Vortrag
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Vortrag

Der Vortrag nimmt weniger die innerpsychische, sondern die soziale Seite der Trauer in den Blick. Trauern ist der Prozess, um Verlorenes in das Leben zu integrieren und daran zu wachsen. Das Gelingen oder Misslingen dieses Prozesses ist aber hochgradig davon beeinflusst, wie das soziale Umfeld mit der trauernden Person umgeht. Es gibt keinen vorgeschriebenen Regeln, wie jemand zu trauern hat. Aber jeder hat bei genauerer Betrachtung sehr wohl ein persönliches, wenn auch ungeschriebenes Gesetzbuch, wie und was beim Trauern (un-)erlaubt ist bzw. was eher positiv oder was eher negativ bewertet wird. Der Vortrag soll Ihnen ermöglichen, diesen eigenen, wenig bewussten Spielregeln auf die Spur zu kommen. Denn soziale und gesellschaftliche Spielregeln, also Normen, kulturellen Leitbilder, Bräuche, Traditionen, Alltagsannahmen und
Werte beeinflussen, wie Sie mit Ihrer eigenen Trauer und auch die der anderen umgehen. Gestehe Sie allen gleichermaßen Trauer zu? Welcher Verlust ist der schlimmste? Wessen Trauer bleibt unerhört? Welchen Trauerausdruck empfinden Sie als unerhört? Welche kulturellen oder religiösen Spielregeln gehen Ihnen auf die Nerven? Welche Vorteile haben Trauerspielregeln? Wie beeinflussen Ihre eigenen Bewertungen den Umgang mit trauernden Menschen? Welche Nachteile haben eine anything goes-Haltung bzw. kann
doch jeder machen, was er/sie will-Haltung?
Für individuelle Antworten auf diese Fragen erhalten Sie durch den Vortrag Inspirationen. Der Vortrag lädt zur Klärung und (selbst-)kritischen Hinterfragung der eigenen Trauerspielregeln ein. Sie profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung und den Beispiele der Referentin als Sterbebegleiterin, Bestatterin und Trauerberaterin.

Referierende

Referierende:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings sowie hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams nach, vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 17.10.2017
9.00 Uhr
Trauer anders begleiten!
Wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse die Arbeit mit trauernden Menschen inspirieren können
Di. 17.10.2017 (21837)
Seminar
21837

Seminar

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind manchmal totlangweilig, weil sie das bestätigen, was wir vorher auch schon intuitiv oder aus Erfahrung wussten. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dann interessant und relevant, wenn sie etwas Neues hervorbringen oder unsere Annahmen über Trauer und Trauerbegleitung verstören. Was aber gibt es Neues am wissenschaftlichen Himmel? Und welche Sterne sind vielleicht lohnenswert vom Himmel zu holen für Ihre spezifische Arbeit mit trauernden Menschen? Sie haben in Ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildung Trauerkonzepte und -theorien erlernt als Unterstützung für die Arbeit mit trauernden Menschen. Aber vielleicht sind die veraltet? Eventuell kennen Sie das, dass Sie auf trauernde Personen treffen, die so ganz anders trauern als sie das sonst aus Ihrer Arbeit kennen? Oder die nur einmal in Trauergruppe, ins Trauercafe o. ä.kommen, und dann wegbleiben, weil das Angebot vielleicht ihre Erwartungen und Wünsche nicht berücksichtigt?
Wir alle haben Theorien und Annahmen über Trauer in unseren Köpfen und die beeinflussen unsere Arbeit mit trauernden Menschen. Diese Theorien sind wichtig, denn Sie helfen, unser Gegenüber zu verstehen und Stolpersteine im Trauerprozess zu identifizieren. Vielleicht können die Trauerkonzepte in Ihrem Kopf ein Update gebrauchen und neue Erkenntnisse modifiziert und erweitert werden.
Falls Sie befürchten, dass dieses ein theorielastiges Seminar wird, liegen Sie falsch. Denn die Referentin kommt aus der Trauerberatungspraxis mit einzelnen Privatpersonen, Trauergruppen und trauernden Teams in Unternehmen. Sie versteht Theorien und wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht als trockenen Stoff, sondern bestenfalls als Inspiration die eigene Arbeit mit trauernden Menschen zu verfeinern, zu vertiefen und zu verbessern.
Ziele: Sie reflektieren, welche Trauerkonzepte und -annahmen bislang in der eigenen Arbeit relevant waren (z.B. Trauerphasen-Modelle, Traueraufgaben oder Loslassen der verstorbenen Person) und diskutieren und klären mit anderen ihren Ertrag und ihre Grenzen für die Arbeit mit trauernden Menschen.
Sie erhalten kurze prägnante Einführungen in ausgewählte, neuere Forschungsergebnisse und Trauertheorie-Konzepte z. B. Wirkungen von Normen auf die Trauer (Doka, Robson/Walter, Kauffman) das duale Prozessmodell der Bewältigung von Verlusterfahrungen (Stroebe/Schut), heilsame und schädliche fortgesetzte Verbindungen zu den toten Menschen (Klass, Niemeyer) etc.
Sie erarbeiten für sich, wie neuere Forschungsergebnisse und Theoriekonzepte ihre Arbeit mit trauernden Menschen methodisch befruchten können und erhalten dafür praktische Impulse von der Referentin.
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche in der Trauerbegleitung erfahrene Menschen
Methoden: Kurzinputs der Referentin, Zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer/innen, Einzelreflexionsmethoden, Teamarbeit unter den Teilnehmenden

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings sowie hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams nach, vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 17.10. und Mi., 18.10. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

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Sa. 21.10.2017
10.00 Uhr
Lösungen verkörpern
Aufstellungsarbeit nach SYST®
Sa. 21.10.2017 (23212)
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Haben Sie eine knifflige Entscheidung zu treffen? Suchen Sie gute Balance zwischen Gegensätzen wie Mitgefühl und Abgrenzung? Wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Oder gar wie Wittgenstein es nahelegt von „der Welt des/der Unglücklichen“ in die „Welt des/der Glücklichen wechseln“?
In Aufstellungen bilden wir mit Hilfe anderer Personen unsere Fragen und Problemstellungen ab. Die gewählten Personen stellen uns ihr Erleben, Ihre Wahrnehmungen in der jeweiligen Konstellation zur Verfügung und helfen so, in lebendigem Geschehen Lösungen zu erarbeiten.
Von einer Aufstellung haben alle Beteiligten etwas: Wer ein Problem hat, erfährt körperlich ein Lösungsbild, erlebt neue Perspektiven. Wer für andere in einer Aufstellung steht, erlebt Gefühle und körperliche Veränderungen als Hinweis auf Bedürfnisse und trainiert in Wahrnehmungen einzusteigen und sie wieder zu verlassen. Wer zusieht, erlebt sich als Zeugin/Zeuge eines heilsamen Rituals.
Freuen Sie sich auf einen Tag der Selbststärkung: wertschätzender Umgang mit sich selbst ist die Basis für gute Lösungen. Mittels „Problemlösungsgymnastik“ trainieren Sie auch in herausfordernden Situationen lösungsorientiert und wertschätzend zu bleiben.
Auf Ihre Themen sind wir gespannt und werden sie gerne aufstellen!

Teilnahmebedingungen
Alle Teilnehmer/innen verpflichten sich, Informationen über die Personen, die sich im Rahmen der Veranstaltung als Klienten zur Verfügung gestellt haben, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Stellt eine Person während der Veranstaltung ein eigenes Anliegen auf, so trägt sie damit auch die Verantwortung dafür, dass andere Seminarteilnehmer/innen persönliche Informationen über sie erfahren. Unsere Aufstellungsage sind professionelle Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsgelegenheiten; sie können eine Therapie nicht ersetzen. Jede Person nimmt in eigener Verantwortung teil und macht aus eventuellen Folgen keinerlei Ansprüche geltend.

Leitung

Leitung:

Mag. Alexandra Schwendenwein, Zertifizierte Systemische Beraterin (SySt®), Expertin für Stimme, Sprechen und Kommunikation, Afrikanistin
Harald Heinrich, Zertifizierter Systemischer Berater (SySt®), Senior-Projektmanager (IPMA), NLP-Trainer (DVNLP), Gesundheitscoach (IPEG), diplomierter Wirtschaftsinformatiker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr


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