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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2018 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 19.11.2018
19.00 Uhr
Auseinandersetzung und Umgang mit existenziellem Leid
Sinnfragen und Ohnmacht in Versorgungssituationen am Lebensende
Mo. 19.11.2018 (24000)
Vortrag
24000

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Theologie, Organisationsberater, Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef-Krankenhaus, Wien
Manuela Straub, DGKP, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor Frankl (EALP), Trainerin Palliative Care (DGP), Supervisorin & Coach (ÖVS)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 20.11.2018
9.00 Uhr
Auseinandersetzung und Umgang mit existenziellem Leid -
Sinnfragen und Ohnmacht in Versorgungssituationen am Lebensende
Di. 20.11.2018 (25223)
Seminar
25223

Seminar

„Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe,
und dann verliere, was ich habe?“
Erich Fromm

Mitarbeiter/innen in den Gesundheitsberufen, insbesondere im Kontext von Palliative Care werden täglich durch das Leiden von Patienten herausgefordert. Und: Es braucht Stellungnahme und Umgang, wenn Patient/innen um Hilfe bitten in ihrem individuellen Leiden. Oft werden die Gesundheitsberufe zu unmittelbaren Ansprechpartnern für existenzielle Bilanzen, in der sich Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit breit machen. Und die Mitarbeiter/innen werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn bei den Patient/innen Angst, Verzweiflung und Unversöhntheit sich auf allen Ebenen ihres Daseins auswirken.
„Was kann Halt geben, wenn es (fast) nicht mehr auszuhalten ist?“ Die Auseinandersetzung mit diesen Themen und Fragen ist nicht allein aus der Perspektive von Medizin und Pflege zu bearbeiten und zu beantworten, sondern im Chor mit den psychosozialen Berufen. Philosophie, Theologie, Psychologie und Psychotherapie, aber auch Kunst und Literatur können Beiträge leisten für eine Auseinandersetzung und Orientierung – Bausteine für eine bessere Vorbereitung der Gesundheitsberufe im Umgang mit existentiellem Leid.
Ein wesentliches Element der Spurensuche ist für uns die Verbindung von Palliative Care und Logotherapie. Der persönlichen Einstellung und Haltung, dem Menschen- und Weltbild, kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Viktor E. Frankl’s Seinsverständnis beeinflussten Cicely Saunders nachhaltig und fanden Einzug in ihr Palliativkonzept. Cicely Saunders hat den mehrdimensionalen ganzheitlichen Blick auf den Menschen und den Begriff des ‚Total Pain’ geprägt. Wie zeigt sich existenzielles Leiden, welcher Dimension wäre es zuzuordnen – und wie kann eine Auseinandersetzung mit den Patient/innen gelingen? Dazu werden auch Ergebnisse aktueller Forschung vorgestellt und einbezogen.
Wir möchten mit Ihnen gemeinsam den Zusammenhängen von Schmerzen, Symptomen in Krankheitsverläufen und Leid nachgehen. Diese Zusammenhänge zu sehen und zu berücksichtigen ist maßgeblich und entscheidend, wenn es in der Folge um Indikationen für therapeutische und medizinische Maßnahmen, wie z.B. der palliativen Sedierung und weiteren Begleitungsangeboten geht. Ziel ist es, zum einen den schillernden Begriff des existentiellen Leidens zu konkretisieren und verschiedene Dimensionen des Umgangs zu entdecken und zu erproben. Dies geschieht in interprofessioneller Begleitung, durch Impulse, Gesprächsrunden, mit unterschiedlichen Seminarmethoden.
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen aus dem Gesundheitswesen

Leitung

Leitung:

Dr. Stefan Dinges, Medizinethiker, Theologie, Organisationsberater, Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Koordinator der Klinischen Ethikarbeit im St. Josef-Krankenhaus, Wien
Manuela Straub, DGKP, Sinnzentrierte Beratung nach Viktor Frankl (EALP), Trainerin Palliative Care (DGP), Supervisorin & Coach (ÖVS)
Dr. Christoph Gabl, FA für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, FA für Pathologie, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Leitender Arzt im Mobilen Palliativteam

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 22.11.2018
9.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care
Startworkshop
Do. 22.11.2018 (22493)
Lehrgang
22493

Lehrgang

Zielsetzungen
- Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Teilhabemöglichkeiten von Betroffenen werden durch die erworbenen Kompetenzen der Absolvent/innen verbessert.
- Absolvent/innen wirken als Multiplikator/innen in der interprofessionellen Zusammenarbeit und unterstützen An- und Zugehörige.
- Absolvent/innen erleben die Arbeit durch ihre personzentrierte Haltung und erworbenen Erkenntnisse fachlich und persönlich zufriedenstellender.

Dementia Care Kompetenzen
- Teilnehmer/innen entwickeln eine empathische und wertschätzende Grundhaltung.
- Teilnehmer/innen lernen Entwicklungsprozesse zu begleiten und erhalten Grundkenntnisse der Palliativen Demenzbetreuung.
- Teilnehmer/innen lernen ihr Handeln ethisch zu reflektieren und zu argumentieren.
- Teilnehmer/innen lernen Interventionen anzuwenden, die sich an den Ressourcen und Bewältigungsformen der Betroffenen orientieren.
- Sie erwerben Zusammenhangswissen in Bezug auf sozialpolitische, medizinische, gerontologische, rechtliche und ethische Dimensionen der Demenz.
- Sie erarbeiten sich Vernetzungs- und Vermittlungskompetenzen in der Interaktion mit An- und Zugehörigen und als Multiplikator/innen im interprofessionellen Team.
- Teilnehmer/innen bauen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit aus.

Zielgruppen
Pflege- und Betreuungspersonen, Vertreter/innen psychosozialer Berufe,
Physio- und Ergotherapeut/innen, Psycholog/innen, u. a.

Lernwege - Theorie und Praxis verbinden
- fünf berufsbegleitende Seminare von je drei Tagen
- vier Coachingtage zum Erfahrungsaustausch in kontinuierlichen Kleingruppen
- Analyse von Fallbeispielen und Entwicklung von Lösungen
- externe Hospitationen, Exkursionen und Praxisaufgaben (siehe rechts)
- Entwicklung und Durchführung eines Praxisprojekts

Abschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 175 Unterrichtseinheiten Theorie und 125 Stunden Praxis berechrigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, Pflegehelfer/innen, Pflegeassistent/innen und Pflegefachassistent/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung "Pflege bei Demenz". Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat "Dementia Care" des Kardinal König Hauses.

Lehr- und Weiterbildungsleitung
Raphael Schönborn, MA Sozialwirtschaft und Soz. Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen. Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, Wien

Termine
Startworkshop: Donnerstag, 22. November 2018, 9.00 bis 17.45 Uhr
Information, Kennenlernen, Entscheidung über die Teilnahme

Fünf Module mit je drei Seminartagen
von 9.00 bis 17.45 Uhr (1. und 2. Seminartag) bzw. 15.45 Uhr (3. Seminartag)
Modul I "Haltung und Handlung": 21. bis 23. Jänner 2019
Menschenbild, Grundlagen gerontologischer Betreuung und Pflege; Pflegeprozess im Demenzverlauf; Kommunikation und Validation
Modul II "Medizinische und fachliche Grundlagen": 25. bis 27. Februar 2019
Demenzformen, Abgrenzung Delir, Suchterkrankung; Demenz und Palliative Care insb. Ernährung, Risikomanagement, Schmerz; Interprofessionelle Zusammenarbeit
Modul III "Lebensqualität und Wohlbefinden": 10. bis 12. April 2019
Kultursensible Betreuung und Pflege; Intimität und Sexualität; Kreativität und Beschäftigung; ausgewählte Methoden der Betreuung und Pflege
Modul IV "Rahmenbedingungen und Vermittlung": 3. bis 5. Juni 2019
Rechtliche Rahmenbedingungen; Umgang mit herausfordernden Situationen; Zusammenarbeit mit An- und Zugehörigen
Modul V "Ethik in der Anwendung": 24. bis 26. September 2019
Ethische Grundsätze, Reflexion, Entscheidungsfindung; Deeskalationstraining
Projektpräsentationen und Abschlussfeier: 27. September 2019, 9.00 bis 13.00 Uhr

Zwischen den Modulen finden vier Coachingtage in den Einrichtungen der Teilnehmer/innen statt (22.2., 9.4., 31.5., 1.7.2019). Zwischen Modul III und Coachingtag 4 werden 40 Stunden Hospitationen absolviert.

Referierende

Referierende:

Dr.iur. Michael Halmich, Dr. Klaus Kraushofer, Gerda Schmidt, DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Dr. Helga Singer

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 99,- Anmeldegebühr, € 3.520,- Lehrgangsbeitrag, € 374,- Seminarpauschale

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.45 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

21. bis 23. Jänner, 22. Februar, 25. bis 27. Februar, 9. bis 12. April, 31. Mai, 3. bis 5. Juni, 1. Juli, 24. bis 27. September 2019

Download:

Download:

PDF-Datei: Lehrgang Dementia Care 2018_19 (541 KB)

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Mo. 03.12.2018
19.00 Uhr
Unheilbar krank -
Sinn finden und Heil werden mit schwerer Krankheit
Mo. 03.12.2018 (23992)
Vortrag
23992

Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Karl-Heinz Steinmetz, Theologe und Medizinhistoriker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 06.12.2018
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Do. 06.12.2018 (25318)
Seminar
25318

Seminar

AUSGEBUCHT - Warteliste möglich
Wiederholungstermin: 14.3.2019

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen, um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 14.12.2018
17.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 14.12.2018 (25894)
Seminar
25894

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Sepp Fennes, Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care und Demenz in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 17:00 - 21:00, Sa 10:00 - 18:00 Uhr

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Mo. 17.12.2018
19.00 Uhr
"Erfülltes Leben - wenn die Schale überfließt"
Ein Dokumentarfilm mit Bruder David Steindl-Rast und Menschen, die uns zum Weg "Achtsam und Dankbar leben" ermutigen.
Mo. 17.12.2018 (23994)
23994

Ein Film von Hans Fuchs und Brigitte Kwizda-Gredler

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mo. 14.01.2019
9.00 Uhr
Sexualität und Demenz
Wahrnehmen - Verstehen - organisatorisch-strukturelle Rahmenbedingungen entwickeln
Mo. 14.01.2019 (25697)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

Jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt auch beim Thema Sexualität - und zwar bis ins hohe Alter, ja bis zum Tod. Die Aktualisierung der Sexualität berührt viele Themen, die uns bei der Betreuung, Begleitung und Pflege wichtig sind: Bedürfnisorientierung, Lebensqualität, Freiheit. Bei Menschen mit demenziellen Veränderungen stellen sich zusätzliche Herausforderungen: Setzen von Grenzen, Schutz von Dritten, Dialog mit Angehörigen, aber auch Unterstützungsmaßnahmen .

Untersuchungen zeigen, dass die Möglichkeiten zum Leben von Sexualität ebenso wie der Umgang mit Grenzen stark von der individuellen Einstellung der Pflegekräfte abhängen. Führungskräfte sind also gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen die Bedürfnisse und Anliegen der Bewohner/innen bzw. Klient/innen ebenso wie der Mitarbeitenden und Angehörigen berücksichtigt werden.

In der Führungswerkstatt macht Gunvor Sramek auf Basis ihrer langjährigen Praxis einen Dialograum auf. Anhand gemeinsamer Beobachtungen und Erfahrungen wollen wir zusätzliche Wege finden, wie wir selbst und unsere Mitarbeiter/innen respektvoll und unbefangen mit den sexuellen Bedürfnissen und Wünschen von hochaltrigen, demenziell veränderten Menschen umgehen können. Dazu hilft es, die Situation und den Hintergrund der Menschen besser kennenzulernen. Die Validation bietet hier einen hilfreichen Zugang. Wichtig wird uns auch sein, die unterschiedlichen Reaktionen der Betreuenden und Angehörigen zu verstehen, wertzuschätzen und in das Finden guter Lösungen für alle mit einzubeziehen.

Zielgruppe: Führungskräfte in mobiler und stationärer Pflege- und Betreuung

Referierende

Referierende:

Gunvor Sramek, Validationslehrerin/Master nach Naomi Feil, Ausbildung als Sexualpädagogin für den Behindertenbereich, Autorin, Vortragende, Demenzberatugen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 175,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 23.01.2019
9.00 Uhr
Hypnosystemische Trauertherapie -
Die Arbeit mit komplizierten Trauerverläufen
Mi. 23.01.2019 (24241)
Seminar
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Seminar

Der Trauerprozess ist immer auch ein Beziehungsprozess in der Beziehung zum Verstorbenen. Dabei kommt es aber immer wieder zu komplizierten Trauerverläufen, in denen der Trauer- und Beziehungsprozess zu einem Stillstand kommt und ein gelingendes Leben nach einem schweren Verlust blockiert oder durch somatische und depressive Symptome belastet wird. Hintergründe hierfür liegen oft in ungelösten Konflikten mit dem Verstorbenen oder in traumatischen Umständen beim Tod des geliebten Menschen. Hier ist eine über die Trauerbegleitung hinausgehende therapeutische Arbeit nötig. In diesem Workshop wird dargestellt, wie der Sinn der Trauer- und Beziehungsblockaden zu entschlüsseln ist und wie die Blockaden zu lösen sind. Dann kann die Trauer und die Liebe zum Verstorbenen wieder ins Fließen kommen und damit ins Leben führen.
Zielgruppe: Professionell und ehrenamtlich Tätige in der Trauerbegleitung, Psychotherapeut/innen, Lebens- und Sozialberater/innen

Leitung

Leitung:

Roland Kachler, Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Pausengetränke und Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Mi. und Do., jeweils 9:00 - 17:00

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Mi. 23.01.2019
19.00 Uhr
"Meine Trauer kann gehen, weil du bleibst"
Wie die Trauer ihr Ziel findet und die Liebe ins Leben führt
Mi. 23.01.2019 (25101)
Vortrag
25101

Vortrag

Die Liebe zum Verstorbenen darf bleiben und die Trauer kann gehen. Diesen anderen Traueransatz, der die Beziehung zum Verstorbenen ins Zentrum rückt, stellt Roland Kachler vor. Wenn die Trauer ihre zentrale Aufgabe erledigt hat, kann der Trauernde sie gehen lassen. Ihre zentrale Aufgabe ist es, eine neue andere Beziehung zum Verstorbenen zu finden. So findet die Trauer ihr eigentliches Ziel, während die Liebe ins Leben führt. Damit öffnet Roland Kachler noch einmal die bisherige Trauerpsychologie, wie er es schon in seinem bisher viel beachteten Trauerbuch "Meine Trauer wird dich finden" getan hat.

Referierende

Referierende:

Roland Kachler, Psychol. Psychotherapeut, Mitarbeit an der Landesstelle für Psychologische Beratungsstellen, eigene psychotherapeutische Praxis, Buchautor, www.kachler-roland.de

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr


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