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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Fr. 10.11.2017
15.00 Uhr
"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
Ein Seminarwochenende mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 10.11.2017 (21599)
Seminar
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Seminar

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen grösseren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 15 - 18 Uhr, Sa., 9 - 17:30 Uhr, So. 9 - 12:30 Uhr

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Mo. 13.11.2017
9.00 Uhr
Mundgesundheit fördern
Zahnmedizin und -pflege in der geriatrischen Betreuung
Mo. 13.11.2017 (23278)
Seminar
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Seminar

Der Anteil älterer Menschen mit eigenen Zähnen und Teilprothesen steigt an. Zugleich wissen wir, dass es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit gibt. Paradontalerkrankungen, Wechselwirkungen von Medikamenten und Multimorbidität sind Faktoren, die in der Pflege und Betreuung zunehmend zu berücksichtigen sind. So kann eine Paradontitis nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu Einschränkungen der Kaufunktion und dadurch zu Mangelernährung führen.

Pflegekräfte sollten die tägliche Durchführung von sinnvollen präventiven und therapeutischen Mundhygienemaßnahmen unterstützen und sichern. Dadurch tragen sie dazu bei, das Risiko von Erkrankungen in der Mundhöhle zu minimieren und den Zahnerhalt zu fördern. Bei guter Durchführung der täglichen Mundhygiene durch den Patienten und/oder die Pflegekräfte zeigt sich eine signifikante Abnahme von Schmerzbehandlungen, eine Verbesserung der mundbezogenen und allgemeinen Lebensqualität.

Das Seminar Mundgesundheit richtet sich an Personen, die in der mobilen oder stationären Versorgung älterer Menschen in den Bereichen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin oder Pflege tätig sind.

Leitung

Leitung:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin, Dozentin und Autorin.
Dr. Hanna Terzer, Fachärztin für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in eigener Praxis (Wien)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 15.11.2017
9.00 Uhr
Der geriatrische Notfall
Ethische und juristische Aspekte für die Praxis
Mi. 15.11.2017 (22689)
Seminar
22689

Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Neben dem hohen fachlichen medizinischen Wissen, welches für die Versorgung von geriatrischen Notfallpatienten erforderlich ist, gewinnen zunehmend juristische und ethische Aspekte an Bedeutung. Im Rahmen dieses Seminars sollen die diversen medizinischen / pflegerischen Notfallsituationen benannt und eine - juristisch fundierte und ethisch reflektierte - Lösungsstrategie erarbeitet werden.

Die Themen im Überblick:
- Kommt der Notfall stets akut oder bahnt er sich auch manchmal an?
- Welche Rechte haben Patient/innen bzw. Bewohner/innen in der österreichischen Gesundheits- und Soziallandschaft?
- Entscheidungsunfähige Patient/innen bzw. Bewohner/innen: Was sollen wir tun? (Vorsorgevollmacht, Angehörigenvertretung, Sachwalterschaft und neues Erwachsenenschutzgesetz)
- Therapie am Lebensende aus juristischer und ethischer Perspektive (Patientenverfügung, Vorsorgedialog, Palliative Care, Comfort terminal care)
- Freiheitsbeschränkung und Zwang zwischen Notwendigkeit und Vermeidbarkeit
- Verantwortung der Gesundheitsberufsangehörigen und Verantwortung der Organisation: Grenzen und Überlappungen
- Haftung zwischen Individual- und Organisationsverantwortung

Didaktisch beinhaltet das Seminar Vorträge mit Fachinputs, Diskussionen von Fallbeispielen und eine gemeinschaftliche Erarbeitung von Lösungsansätzen, die in der Praxis hilfreich sein sollen.

Leitung

Leitung:

Dr.iur. Michael Halmich, Jurist, ea. Sanitäter, Autor/Verleger Educa-Verlag, Vorsitzender der Österr. Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfallmedizin (ÖGERN)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 21.11.2017
19.00 Uhr
Macht der Kränkung -
der krankmachende Vertrauensverlust und seine Überwindung
Di. 21.11.2017 (22307)
Vortrag
22307

Vortrag

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller, Psychiater und Psychotherapeut, Chefarzt des Krankenhauses Maria Ebene, eines Behandlungszentrums für Suchtkranke in Vorarlberg, Lehrauftrag an der Universität Innsbruck, Tätigkeit als Kriminalpsychiater und Gerichtsachverständiger

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 23.11.2017
9.00 Uhr
Wortwinter
Was lässt Kommunikation angesichts existentieller Not gelingen?
Do. 23.11.2017 (21961)
Seminar
21961

Seminar

Der Einbruch einer schweren und möglicherweise unheilbaren Erkrankung bringt die Alltagssprache an ihre Grenzen. Es gibt kaum ein Gespräch, das Menschen so schwer fällt, wie das über das bevorstehende Lebensende. Was sagen, wenn ein Mensch Wörter wie "später", "irgendwann", "ein anderes Mal" nicht mehr in der Unbeschwertheit nutzen kann, wie wir das gewöhnt sind. Wie reagieren, wenn Fragen aufkommen, die einer uns fremden Erfahrungswelt entspringen, Fragen, die den Tod nicht nur thematisieren, sondern sozusagen aus ihm erwachsen? Vielfach bricht der "Wortwinter" ein. Hilflosigkeit, Ohnmacht, Nichtwissen und Scheu, lassen nicht nur Angehörige und Freunde, sondern auch Ärzte und Pflegepersonal - sowie den sterbende Menschen selbst - davor zurückschrecken lässt, den Gefühlen "Worte zu schenken". In dieser begegnungsarmen Zeit brauchen die Betroffenen Menschen, die da sind, Menschen, die dazu beitragen, dass aus dem Wortwinter ein Wortfrühling erwächst, auch wenn das Leben begrenzt ist und Endlichkeit aufscheint. Ziel des Seminars ist es, jene, die mit schwerstkranken und sterbenden Menschen oder deren An- und Zugehörigen in Berührung kommen, für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten zu sensibilisieren und soziale sowie kommunikative Kompetenzen zu vermitteln. Durch kreative und erlebnis-orientierte Übungen sowie durch Elemente des bildnerischen Gestaltens und kreativen Schreibens wird die eigene Erfahrungs- und Handlungskompetenz sensibilisiert. Eine methodisch und didaktisch aufbereitete theoretische Wissensvermittlung gewährleistet hierbei den Aufbau von fachlicher Hintergrundkompetenz.

Leitung

Leitung:

Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland
Dr. Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung,Trauerbegleiterin

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 23.11. und Fr., 24.11. jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr


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