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Hospiz und Palliative Care

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Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download: 

PDF-Datei: KKA Wintersemester 2017/18 (1 MB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Do. 18.01.2018
9.00 Uhr
Lehrgang Dementia Care
Startworkshop
Do. 18.01.2018 (22487)
Lehrgang
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Lehrgang

Die Zunahme demenzieller Beeinträchtigungen stellt unsere Gesellschaft auf eine Bewährungsprobe: Wie wird es gelingen, Menschen mit Demenz und ihre nächsten Bezugspersonen so zu unterstützen, dass Selbstbestimmung und Teilhabe gelebt werden können? Wir sehen uns gefordert, die Betroffenen und ihre Bewältigungsformen besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur, wie wir gezielt helfen können, wir bekommen auch wertvolle Erfahrungen geschenkt, die uns lehren, das Altern auch abseits rationaler Verstandesleistung zu würdigen.
Die Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen für den Lehrgang „Dementia Care“ wurden mit Vertreter/innen aus Organisationen und Expert/innen aus dem Demenzbereich erarbeitet. Der Lehrgang verbindet die eigene Erfahrung in der Praxis mit Reflexion und theoretischer Auseinandersetzung durch berufsbegleitende Seminare, Praxisbegleitung in Kleingruppen und Hospitationen.

Zielsetzungen
• Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Teilhabemöglichkeiten
von Betroffenen werden durch die erworbenen Kompetenzen der
Absolvent/innen verbessert.
• Absolvent/innen wirken als Multiplikator/innen in der interprofessionellen
Zusammenarbeit und unterstützen An- und Zugehörige.
• Absolvent/innen erleben die Arbeit durch ihre personzentrierte Haltung
und erworbenen Erkenntnisse fachlich und persönlich zufriedenstellender.

Dementia Care Kompetenzen
• Teilnehmer/innen entwickeln eine empathische und wertschätzende
Grundhaltung.
• Teilnehmer/innen lernen Entwicklungsprozesse zu begleiten und erhalten
Grundkenntnisse der Palliativen Demenzbetreuung.
• Teilnehmer/innen lernen ihr Handeln ethisch zu reflektieren und zu
argumentieren.
• Teilnehmer/innen lernen Interventionen anzuwenden, die sich an den
Ressourcen und Bewältigungsformen der Betroffenen orientieren.
• Sie erwerben Zusammenhangswissen in Bezug auf sozialpolitische,
medizinische, gerontopsychologische, rechtliche und ethische Dimensionen
der Demenz.
• Sie erarbeiten sich Vernetzungs- und Vermittlungskompetenzen in der
Interaktion mit An- und Zugehörigen und als Multiplikator/innen im
interprofessionellen Team.
• Teilnehmer/innen bauen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit aus.

Lernwege – Theorie und Praxis verbinden
• fünf berufsbegleitende Seminare von je drei Tagen
• vier Coachingtage zum Erfahrungsaustausch in kontinuierlichen Kleingruppen
• Analyse von Fallbeispielen und Entwicklung von Lösungen
• externe Hospitationen, Exkursionen und Praxisaufgaben

Abschluss
Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung im Umfang von 175 Unterrichtseinheiten Theorie und 125 Stunden Praxis berechtigt Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und Pflegehelfer/innen zur Führung der Zusatzbezeichnung „Pflege bei Demenz“.
Andere Berufsgruppen erwerben das Zertifikat „Dementia Care“ der Kardinal König Akademie.

Nähere Informationen und Teilnahmevoraussetzungen sowie Anmeldung unter
dementiacare@kardinal-koenig-haus.at
01/804 75 93 - 615

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn, MA Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit, BA Erziehungs- und Bildungswissenschaften, DPGKP, Sonderausbildung für Lehrtätigkeit § 65b GuKG; langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und An- und Zugehörigen. Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 99,- Anmeldegebühr, € 3.520,- Lehrgangsbeitrag, € 374,- Seminarpauschale (Mittagessen und Pausengetränke)

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.45 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Startworkshop: Donnerstag, 18. Jänner 2018, 9.00 bis 17.45 Uhr: Information, Kennenlernen, Entscheidung über die Teilnahme.

Fünf Module mit je drei Seminartagen von 9.00 bis 17.45 Uhr (1. und 2. Seminartag) bzw. 15.45 Uhr (3. Seminartag):
Modul I „Haltung und Handlung“: 7. bis 9. März 2018
Modul II „Medizinische und fachliche Grundlagen“: 11. bis 13. April 2018
Modul III „Lebensqualität und Wohlbefinden“: 13. bis 15. Juni 2018
Modul IV „Rahmenbedingungen und Vermittlung“: 26. bis 28. September 2018
Modul V „Ethik in der Anwendung“: 20. bis 22. November 2018
Projektpräsentationen und Abschlussfeier: 23. November 2018, 9.00 bis 13.00 Uhr

Zwischen den Modulen finden vier Coachingtage in den Einrichtungen der Teilnehmer/innen statt (10.4.18, 12.6.18, 25.9.18, 5.11.18). Zwischen Modul III und IV werden 40 Stunden Hospitationen absolviert.

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Do. 18.01.2018
19.00 Uhr
"Unverzeihlich!?" - Vergebung wirksam werden lassen.
Schritte auf dem Weg zur Verzeihung.
Do. 18.01.2018 (24070)
Vortrag
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Vortrag

Referierende

Referierende:

Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz, Palliative Care, Demenz in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien
Dr. Sepp Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Mo. 22.01.2018
19.00 Uhr
"Friedlich eingeschlafen, heimgegangen, gestorben oder abgekratzt?"
Mo. 22.01.2018 (22309)
Vortrag
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Vortrag

Wenn ein Familienmitglied oder ein Freund stirbt, fehlen wegen Schmerz und Sorge oft die passenden Worte; Erwachsene versuchen, Kinder durch Ablenkungsmanöver zu vertrösten. Wie kann man mit Kindern und Jugendlichen über Tod und Trauer sprechen?
Wie kann man innerhalb der Familie, Kindergartengruppe oder Schulklasse Informationen geben, Kinder und Jugendliche in Trauervorgänge miteinbeziehen und unterstützen?

Referierende

Referierende:

Mechthild Schroeter-Rupieper, Fachreferentin für Familientrauerarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Autorin verschiedener Bücher und Fachzeitschriften; sie leitet das Lavia Institut für Familientrauerbegleitung, Gelsenkirchen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 23.01.2018
9.00 Uhr
"Zeit-Räume"
Die Notwendigkeit einer längerfristigen Trauerbegleitung bei Heranwachsenden und jungen Erwachsenen.
Di. 23.01.2018 (22308)
Seminar
22308

Seminar

Wenn Jugendlichen und jungen Erwachsenen Tod und Trauer begegnen, erwecken sie oft den Eindruck, dass sie keine Hilfe von außen benötigen. Sie lehnen häufig Gespräche ab, wirken abgeklärt oder ziehen sich zurück. „Ich mach das erst mal mit mir selber aus“, ist auch zu hören.
In Trauerzeiten spielt für Jugendliche und junge Erwachsene die Lebensdynamik, das Alter und die Zeit eine große Rolle. Sie begreifen erst im Alltag nach und nach, was der Verlust durch den Tod tatsächlich für sie bedeutet - sozusagen werden sie mit dem Heranwachsen erst in die Trauer hineinwachsen. Wie dies im Alltag aussieht und in der Trauerarbeit begleitet werden kann, wird im Workshop unter anderem auch anhand von Beispielen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich gemacht, die bei dem Germanwings-Unglück am 24.3.2015 Bruder, Schwester oder beste Freunde verloren.
In diesem Seminar geht es darum, anhand von Praxisbeispielen zu schauen, wie unterschiedlich die einen Jugendlichen „es mit sich selbst ausmachen“; wir betrachten dabei aber auch noch andere Trauertaktiken von Jungen und Mädchen im Alter von 13 + .
Weitere Inhalte:
Entwicklungspsychologische Trauerreaktionen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Verlust eines Elternteils, eines Geschwisters, Freund oder Partner.
Erstkontakte und praxisbezogene Gesprächsmöglichkeiten
Methodische und didaktische Inhalte für Einzelbegleitung und Trauergruppe
Kurzfilme und Buchempfehlungen
Praxisbeispiele

Leitung

Leitung:

Mechthild Schroeter-Rupieper, Fachreferentin für Familientrauerarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Autorin verschiedener Bücher und Fachzeitschriften; sie leitet das Lavia Institut für Familientrauerbegleitung, Gelsenkirchen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 26.01.2018
16.00 Uhr
Letzte Hilfe Kurs
Am Ende wissen, wie es geht
Fr. 26.01.2018 (23543)
Workshop
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Workshop

Im Workshop sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, natürlich werden auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kurz angeführt. Wir thematisieren mögliche Leiden als Teil des Sterbeprozesses und wie wir bei der Linderung helfen können. Zudem gehen wir darauf ein, wie man mit den schwereren, aber auch den leichteren Stunden umgeht. Wir überlegen abschließend gemeinsam, wie man Abschied nehmen kann und besprechen unsere Möglichkeiten und Grenzen. Wie auch bei der Ersten Hilfe soll die Letzte Hilfe Wissen zur humanen Hilfe und Mitmenschlichkeit in schwierigen Situationen vermitteln.

Leitung

Leitung:

Jörg Fuhrmann, DGKP, Pflege-Clown & Trauerbegleiter, Seminarleiter & Referent für Pflegethemen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 65,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

16.00 bis 20.00 Uhr


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