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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Mo. 09.10.2017
14.00 Uhr
Wartezimmer 1x1
Demenzwissen für Ordinationsassistenzen
Mo. 09.10.2017 (23571)
Seminar
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Seminar

Demenzerkrankungen sind nicht erst mit der Diagnose ein Thema in der Arztpraxis. Schon mit dem Auftreten erster Anzeichen von Desorientierung profitieren Betroffene und Angehörige von kompetenten Hinweisen und achtsamem Umgang. Hier ist nicht nur der Arzt/die Ärztin gefragt - auch Ordinationsassistenzen oder Fachkräfte sind als Ansprechpartner gefragt. Sie können Unsicherheit abfangen und wichtige Fragen beantworten, für die im Arztgespräch vielleicht kein Platz oder kein Mut da war.

Nach einer Diagnosestellung ist mit fortschreitendem Verlauf ein einfühlsamer Umgang, ein geduldiger und aufmerksamer Dialog von großem Wert.

Dieses Kurzseminar gibt Ihnen einen kompakten Einblick in das vielschichtige Phänomen Demenz. Sie hören von einer Betroffenen, was not tut und gut tut und können in kleinen Szenen sehen und üben, wie der Dialog gelingt.

Ziel der Fortbildung ist, dass Arzthelferinnen schwierige Situationen gut gestalten können und sich an Demenz erkrankte Menschen in der Arztpraxis gut aufgehoben fühlen können.

In Kooperation mit der Ärztekammer Wien und Alzheimer Austria.

Leitung

Leitung:

Monika Natlacen, Helga Rohra

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Kaffeepause

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
19.00 Uhr
Sinnvoll leben im Vergessen
Mo. 09.10.2017 (21934)
Vortrag
21934

Vortrag

Das Leben mit nachlassender Erinnerung und zunehmendem Verlust der Selbständigkeit - ist das zwangsläufig sinnlos? Gibt es in einem Leben mit Demenz noch so etwas wie Sinn?
Wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch ein "sinngeleitetes Wesen" ist, der jedenfalls immer ein Anliegen, einen Sinn verfolgt - dann müssen wir Menschen auch in fortschreitender Demenz als Sinnsucher verstehen. Welche Formen diese "Selbstaktualisierung" annehmen kann und wie sie im Alltag zu fördern ist, hat Prof. Kruse beforscht.
Die Frage nach dem sinnvollen Leben mit Demenz stellt unser Menschenbild infrage, das sich ausschließlich an den kognitiven Leistungen eines Menschen orientiert und bei eingetretenen kognitiven Verlusten dessen Würde grundlegend in Frage stellt. Hier brauchen wir einen Gegenentwurf von gelingendem Leben , von der Möglichkeit, Beziehung und Sinn auch durch andere Ressourcen aufrechtzuerhalten. Was es davon in Familie, Organisation und Gesellschaft braucht, wird in diesem Vortrag erläutert.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik, Ordinarius für Gerontologie, Direktor des Institus für Gerontologie der Universität Heidelberg, Vorsitzender der Altenberichtskommission der deutschen Bundesregierung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Die Kunst des Verstehens
Demenz erleben und reflektieren mit dem Demenz Balance Modell
Di. 10.10.2017 (21935)
Seminar
21935

Seminar

Das Demenz Balance Modell© wurde von der Krankenschwester und freiberuflichen Referentin Barbara Klee-Reiter entwickelt. Nur wer persönliche Verluste selbst nachempfindet, so Klee-Reiter, versteht, was Menschen mit Demenz brauchen und kann die erforderliche Unterstützung geben. Die Kunst oder Kunstfertigkeit (von griechisch téchne) im Demenz Balance Modell© besteht darin, die eigene Haltung und Sensibilität Menschen mit Demenz gegenüber zu reflektieren zu verstehen und zu verändern.

Im Sinne eines Experiments erfahren die Teilnehmer zu Beginn des Seminars die persönliche Bedeutung von Verlusten. Die Übung führt zu mehr Verständnis für den psychischen Zustand und die Situation von Menschen mit Demenz und stärkt die Empathie und Feinfühligkeit der Begleiter und Betreuer. In einem zweiten Schritt hilft die Übung, Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu entwerfen. Anstelle von fertigen "Umgangskonzepten" entwickelt sich so das Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz weiter. Statt pauschalen Lösungen erschließt das Modell den Teilnehmern höchst kreative und individuelle Zugänge in der Arbeit mit Personen mit Demenz.

Zielgruppe: Alle, die an einfühlsamer Begleitung von Demenzbetroffenen interessiert sind und sich dabei auf Selbsterfahrung einlassen möchten

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Ganz bei Sinnen
Ästhetische Momente im Alltag gestalten
Di. 10.10.2017 (21936)
Seminar
21936

Seminar

Im Workshop "Ganz bei Sinnen" eröffnen sich Spielräume, um in Selbsterfahrungs-Sequenzen unsere 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) zu reflektieren und daraus im persönlichen wie beruflichen Alltag achtsame, ästhetische Momente für uns selbst und für die uns anvertrauten Menschen zu gestalten. Die Kreativität der Teilnehmenden wir angeregt und kann sich im poetischen, tänzerischen, malerischen und gestalterischen Ausdruck zeigen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse oder ausgeprägte künstlerische Talente nötig, sondern spielerische Freude am Ausprobieren und Entdecken. Die aesthetische Wahrnehmung wird sensibilisiert und kann so als Sinnes-Sprache erlebt werden, was die Menschen bereichert und erquickt und dem Alltagsleben Sinn und Tiefe schenkt.

Leitung

Leitung:

Fiorentina Carmela Talamo, Diplomierte Kunst- und Ausdruckstherapeuting, Sängerin. Langjährige Praxis in Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz. "Menschen in schwierigen Lebenssituationen und in psychischen Krisen biete ich im ambulanten wie stationären Bereich die Möglichkeit an, Wandlungs-Prozesse über das Malen, das Tanzen, über Poesie und Musik zu gestalten und auszudrücken."

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
18.00 Uhr
Kunst erleben
Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz
Di. 10.10.2017 (23572)
Vortrag
23572

Vortrag

Einblicke in das Thema, Erfahrungsberichte aus der Praxis (Museum und Tageszentrum), Möglichkeiten und neueste Entwicklungen in Österreich - Buchpräsentation
* Welche Bedingungen und Voraussetzungen braucht es, damit kulturelle Teilhabe überhaupt möglich ist?
* Welche Hemmschwellen und Berührungsängste gibt es, und wie können diese überwunden werden?
* Konkrete Möglichkeiten von kultureller Teilhabe in Österreich, die Mut machen.
* "Eine schöne Zeit erlebbar machen": Wie geht die Kunstvermittlung in den Museen auf die Möglichkeiten und Erwartungen dieser besonderen Besuchergruppe ein.
* Einblicke in eine Führung anhand eines Rollenspieles
* Erfahrungsbericht aus einem Tageszentrum, das regelmäßig Museumsbesuche unternimmt;
* Ausblick und zukünftige Entwicklungen in Österreich

Buchpräsentation: "Blickwechsel - Die Kunst der Demenz"
Oliver Schultz berichtet über die künstlerische Arbeit von Menschen mit Demenz und zeigt Beispiele einer einzigartigen Sammlung von Werken, in denen die Menschen selbst zu Bild und Wort kommen. Ihre Bilder und die Gespräche mit ihnen bergen Überraschungen, sind manchmal von unglaublicher Heiterkeit, ein anderes Mal von bebender Zartheit. Das übliche Verständnis von Demenz als Mangel wird auf den Kopf gestellt.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen und Studierende aus den Bereichen Pflege, Senioren/innen, Demenz, Kultur/Museen, Angehörige und am Thema Interessierte

Referierende

Referierende:

Bernadette Karner, Pro Senectute - Für das Alter in Österreich; Pro Senectute bietet seit 2015 Fortbildungen zum Thema "Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz" in Österreich an
Dr.in Rotraud Krall, Kunstvermittlerin / Kunsthistorikerin, Kunsthistorisches Museum Wien; führt regelmäßig Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und Betreuungspersonen durch das Museum
Max Weber, Tageszentrum für SeniorInnen, CS Caritas Socialis Rennweg; begleitet die BesucherInnen des Zentrums ins Museum
Oliver Schultz, Buchautor, Bildender Künstler, leitet seit 16 Jahren künstlerische Gruppen für Menschen mit Demenz. Forscht derzeit über die Beziehung von Ästhetik und Demenz im Rahmen seiner Doktorarbeit

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit Pro Senectute

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 45,- inkl. Imbiss

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18.00 bis 21.00 Uhr


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