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Bildungsprogramm Hospiz und Palliative Care

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Di. 09.05.2017
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Di. 09.05.2017 (21583)
Seminar
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Seminar

AUSGEBUCHT! - Wiederholungstermin: 24.10.2017!

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 12.05.2017
9.00 Uhr
Demenz braucht kein Konzept
Herausforderungen als Weg zu neuen Lösungen
Fr. 12.05.2017 (22748)
Führungswerkstatt
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Führungswerkstatt

AUSGEBUCHT

"Es muss nicht nur erlaubt sein, das Unmögliche zu denken, man muss es auch einbringen dürfen." "Schon nach den ersten Fällen, die in die Runde geworfen wurden, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, aus der sich nach einigem Hin und Her Lösungen ergaben." "Fachliche und menschliche Kompetenz können gemeinsam entwickelt werden, damit dem Betroffenen ein bedingungsloses Ja entgegengebracht werden kann. Dann kann eine Haltung im Einzelnen entstehen, welche die Haltung einer Institution prägt."*

Die Führungswerkstatt unternimmt den Versuch, dahin zu schauen, dahin zu denken, was man oft unterlässt, wozu oft die Zeit fehlt, um es im Alltag zu tun. Sie soll Raum bieten, um auch Tabubrüche zu denken, um Visionen zu entwickeln und um auszutauschen, was die Arbeit mit Menschen mit Demenz für den/die Einzelne/n bedeuten kann. Es steht kein fixes Programm, sondern konkrete Inputs sollen eine Diskussion unter den Teilnehmenden anregen.

Dabei sollen die Teilnehmenden ihre Themen einbringen und so voneinander profitieren. Das könnte beispielsweise sein:
Was ist in unserer Welt noch normal? Was ist Autonomie und wo sind ihre Grenzen? Ethische Diskussionen und Entscheidungsfindungen; Recht versus Ethik; Das Personal mitnehmen auf den Weg; Eigene Ansprüche und begrenzte Ressourcen

Leitung

Leitung:

Michael Schmieder, Ausgebildeter Pfleger, 30 Jahre Leiter des Heims Sonnweid bei Zürich (CH), jetzt Verwaltungsrat. Autor ("Dement, aber nicht bescheuert") und Vortragender.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 170,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 12.05.2017
18.00 Uhr
Begegnung - Berührung - Beziehung
Basale Stimulation in der Betreuung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen
Fr. 12.05.2017 (22749)
Seminar
22749

Seminar

Wer Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, möchte ihnen nicht nur oberflächlich begegnen. Ehrenamtlich wie professionell Betreuende suchen in solchen Begegnungen die Chance zum Aufbau einer Beziehung. Üblicherweise nutzen wir dazu die Sprache.
Wie aber gelingt der Aufbau einer Beziehung dort, wo unsere alltägliche Kommunikation versagt? Wo durch eine fortschreitende Demenz oder andere Erkrankungen die Sprache als "Brücke" wegfällt?
Das Konzept der "Basalen Stimulation" bietet über eine erprobte und sorgfältige Möglichkeit, über den Körper in Kontakt zu kommen. Berührungen helfen, Kontakt aufzunehmen und Begegnungen zu gestalten. Die betreute Person kann ihren Kontakt zum eigenen Körper, zur Umwelt und zur Betreuungsperson stärken.
Darüber hinaus kann es wichtig sein, die unmittelbare Umgebung bzw. das Umfeld so zu gestalten, dass Vertrauen und Sicherheit aufgebaut werden kann. Ebenso werden "Biografische Elemente" die für eine Begleitung notwendig sind, herangezogen und reflektiert.
Das Seminar bietet allen, die Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen intensiver begegnen und ihre Kontaktfähigkeit fördern wollen, einen einfachen Einstieg in die Methoden und Prinzipien der Basalen Stimulation.
Ganz besonders sollen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen oder Nahestehende von Menschen mit fortschreitender Demenz ermuntert werden, dem Verlust der Sprache durch ein Mehr an Berührung entgegenzuhalten. So können auch Begleitungen von zunehmend sprachlosen Menschen anregend und beziehungsreich gelingen.

Leitung

Leitung:

Mag. Gabriele Erlach-Stickler, Lehrerin für Gesundheits- und Krankepflege; Studium der Pädagogik und Pflegewissenschaften; Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege (R), Dozentin für das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell für Menschen mit demenziellen Prozessen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen am Samstag, € 85,-- Absolventenpreis Demenzbegleiter

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 12.5., 18.00 bis Samstag, 13.5., 17.00 Uhr

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Mo. 15.05.2017
19.00 Uhr
Dement, aber nicht bescheuert
Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken
Mo. 15.05.2017 (18373)
Vortrag
18373

Vortrag

Referierende

Referierende:

Michael Schmieder, ausgebildeter Pfleger, 30 Jahre Leiter des Heims Sonnweid bei Zürich (CH), jetzt Verwaltungsrat. Autor ("Dement, aber nicht bescheuert") und Vortragender

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erbeten

Dauer

Dauer:

19.00 bis 21.00 Uhr

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Do. 18.05.2017
9.30 Uhr
Interprofessioneller Palliativlehrgang 2017/18
Einführungstag
Do. 18.05.2017 (19805)
Lehrgang
19805

Lehrgang

Lernen an Unterschieden: "Inter-Kompetenzen" erwerben für die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in der Betreuung und Behandlung von schwerkranken Menschen und in der Begleitung ihrer Angehörigen. Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Versorgungsbereichen lernen miteinander und voneinander, wie Spannungsfelder in einer integrierten Palliativversorgung wahrgenommen und gestaltet werden können. Inwieweit lässt sich die Hospizidee in die Regelversorgung übersetzen?
Referierende mit aktuellem Praxisbezug aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zeigen Möglichkeiten und Grenzen in der Palliativversorgung auf.
Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen, Pflegepersonen, Professionelle aus psychosozialen Berufen, Seelsorge und Therapie mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Versorgung und Begleitung von kranken Menschen und ihren Angehörigen.

Leitung

Leitung:

Dr. Annette Henry, Ärztin mit langjähriger Erfahrung im CS Hospiz Rennweg, Vortrags- und Lehrtätigkeit im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor
Beatrix Wondraczek, DGKS,Trainerin & Seminarleiterin

Veranstalter

Veranstalter:

16 Lehrgangstage verteilt auf fünf Blöcke von September 2017 bis Juni 2018

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- Anmeldegebühr, Lehrgangsgebühr € 1.350,-/Semester, Lehrgangspauschale € 295,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.30 bis 16.00 Uhr


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