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Hospiz und Palliative Care

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Sa. 21.10.2017
10.00 Uhr
Lösungen verkörpern
Aufstellungsarbeit nach SYST®
Sa. 21.10.2017 (23212)
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Haben Sie eine knifflige Entscheidung zu treffen? Suchen Sie gute Balance zwischen Gegensätzen wie Mitgefühl und Abgrenzung? Wollen Sie ein bestimmtes Ziel erreichen? Oder gar wie Wittgenstein es nahelegt von „der Welt des/der Unglücklichen“ in die „Welt des/der Glücklichen wechseln“?
In Aufstellungen bilden wir mit Hilfe anderer Personen unsere Fragen und Problemstellungen ab. Die gewählten Personen stellen uns ihr Erleben, ihre Wahrnehmungen in der jeweiligen Konstellation zur Verfügung und helfen so, in lebendigem Geschehen Lösungen zu erarbeiten.
Von einer Aufstellung haben alle Beteiligten etwas: Wer ein Problem hat, erfährt körperlich ein Lösungsbild, erlebt neue Perspektiven. Wer für andere in einer Aufstellung steht, erlebt Gefühle und körperliche Veränderungen als Hinweis auf Bedürfnisse und trainiert in Wahrnehmungen einzusteigen und sie wieder zu verlassen. Wer zusieht, erlebt sich als Zeugin/Zeuge eines heilsamen Rituals.
Freuen Sie sich auf einen Tag der Selbststärkung: wertschätzender Umgang mit sich selbst ist die Basis für gute Lösungen. Mittels „Problemlösungsgymnastik“ trainieren Sie auch in herausfordernden Situationen lösungsorientiert und wertschätzend zu bleiben.
Auf Ihre Themen sind wir gespannt und werden sie gerne aufstellen!
Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer/innen verpflichten sich, Informationen über die Personen, die sich im Rahmen der Veranstaltung als Klienten zur Verfügung gestellt haben, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Stellt eine Person während der Veranstaltung ein eigenes Anliegen auf, so trägt sie damit auch die Verantwortung dafür, dass andere Seminarteilnehmer/innen persönliche Informationen über sie erfahren. Unsere Aufstellungstage sind professionelle Selbsterfahrungs- und Weiterbildungsgelegenheiten; sie können eine Therapie nicht ersetzen. Jede Person nimmt in eigener Verantwortung teil und macht aus eventuellen Folgen keinerlei Ansprüche geltend.

Leitung

Leitung:

Mag. Alexandra Schwendenwein, Zertifizierte Systemische Beraterin (SySt®), Expertin für Stimme, Sprechen und Kommunikation, Afrikanistin
Harald Heinrich, Zertifizierter Systemischer Berater (SySt®), Senior-Projektmanager (IPMA), NLP-Trainer (DVNLP), Gesundheitscoach (IPEG), diplomierter Wirtschaftsinformatiker

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 24.10.2017
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Di. 24.10.2017 (24072)
Seminar
24072

Seminar

AUSGEBUCHT - Wiederholungstermin 22.3.2018

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 10.11.2017
15.00 Uhr
"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
Ein Seminarwochenende mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 10.11.2017 (21599)
Seminar
21599

Seminar

AUSGEBUCHT

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen grösseren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 15 - 18 Uhr, Sa., 9 - 17:30 Uhr, So. 9 - 12:30 Uhr

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Mo. 13.11.2017
9.00 Uhr
Mundgesundheit fördern
Zahnmedizin und -pflege in der geriatrischen Betreuung
Mo. 13.11.2017 (23278)
Seminar
23278

Seminar

Der Anteil älterer Menschen mit eigenen Zähnen und Teilprothesen steigt an. Zugleich wissen wir, dass es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit gibt. Paradontalerkrankungen, Wechselwirkungen von Medikamenten und Multimorbidität sind Faktoren, die in der Pflege und Betreuung zunehmend zu berücksichtigen sind. So kann eine Paradontitis nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu Einschränkungen der Kaufunktion und dadurch zu Mangelernährung führen.

Pflegekräfte sollten die tägliche Durchführung von sinnvollen präventiven und therapeutischen Mundhygienemaßnahmen unterstützen und sichern. Dadurch tragen sie dazu bei, das Risiko von Erkrankungen in der Mundhöhle zu minimieren und den Zahnerhalt zu fördern. Bei guter Durchführung der täglichen Mundhygiene durch den Patienten und/oder die Pflegekräfte zeigt sich eine signifikante Abnahme von Schmerzbehandlungen, eine Verbesserung der mundbezogenen und allgemeinen Lebensqualität.

Das Seminar Mundgesundheit richtet sich an Personen, die in der mobilen oder stationären Versorgung älterer Menschen in den Bereichen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin oder Pflege tätig sind.

Leitung

Leitung:

DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin, Dozentin und Autorin.
Dr. Hanna Terzer, Fachärztin für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in eigener Praxis (Wien)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 15.11.2017
9.00 Uhr
Der geriatrische Notfall
Ethische und juristische Aspekte für die Praxis
Mi. 15.11.2017 (22689)
Seminar
22689

Seminar

AUSGEBUCHT - WARTELISTE MÖGLICH

Neben dem hohen fachlichen medizinischen Wissen, welches für die Versorgung von geriatrischen Notfallpatienten erforderlich ist, gewinnen zunehmend juristische und ethische Aspekte an Bedeutung. Im Rahmen dieses Seminars sollen die diversen medizinischen / pflegerischen Notfallsituationen benannt und eine - juristisch fundierte und ethisch reflektierte - Lösungsstrategie erarbeitet werden.

Die Themen im Überblick:
- Kommt der Notfall stets akut oder bahnt er sich auch manchmal an?
- Welche Rechte haben Patient/innen bzw. Bewohner/innen in der österreichischen Gesundheits- und Soziallandschaft?
- Entscheidungsunfähige Patient/innen bzw. Bewohner/innen: Was sollen wir tun? (Vorsorgevollmacht, Angehörigenvertretung, Sachwalterschaft und neues Erwachsenenschutzgesetz)
- Therapie am Lebensende aus juristischer und ethischer Perspektive (Patientenverfügung, Vorsorgedialog, Palliative Care, Comfort terminal care)
- Freiheitsbeschränkung und Zwang zwischen Notwendigkeit und Vermeidbarkeit
- Verantwortung der Gesundheitsberufsangehörigen und Verantwortung der Organisation: Grenzen und Überlappungen
- Haftung zwischen Individual- und Organisationsverantwortung

Didaktisch beinhaltet das Seminar Vorträge mit Fachinputs, Diskussionen von Fallbeispielen und eine gemeinschaftliche Erarbeitung von Lösungsansätzen, die in der Praxis hilfreich sein sollen.

Leitung

Leitung:

Dr.iur. Michael Halmich, Jurist, ea. Sanitäter, Autor/Verleger Educa-Verlag, Vorsitzender der Österr. Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfallmedizin (ÖGERN)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr


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