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Hospiz, Palliative Care und Demenz

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PDF-Datei: Programm Wintersemester 2018/19 (973 KB)

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Bildungsprogramm

Die Angebote richten sich an ehren- und hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Angehörige von schwerkranken Menschen und am Thema Interessierte.

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Di. 11.09.2018
9.00 Uhr
Was tun wir nur mit den Männern?
Beschäftigungsangebote (nicht nur) für Männer mit Demenz im stationären Umfeld
Di. 11.09.2018 (25539)
Seminar
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Seminar

Die Besonderheiten männlicher Lebensführung und Interessen zeichnen sich auch in der Betreuung von Menschen mit Demenz als spannende Herausforderung aus. Bislang orientiert sich das Repertoire an Aktivitäten und Angeboten z. B. in Betreuungsgruppen meist an den Interessen und Kompetenzen weiblicher Gäste. Häufig gehen Männer mit ihren Bedürfnissen unter. Was aber nun tun mit den Männern? Oft fehlt es einfach an Ideen, wie und mit welchen Angeboten Männer angesprochen, motiviert und "abgeholt" werden können. Das Ziel dieses Seminars ist, geeignete Angebote für Männer mit Demenz zu entdecken und mit konkretem Bezug zur praktischen Betreuungsarbeit zu entwickeln.

Inhalte:
- Beschäftigungsangebote für Männer - was sagt die Theorie?
- Die Rolle der Männer in der Sozial- und Zeitgeschichte
- Grundprinzipien zur Arbeit mit Männern in der Betreuung
- Ein Koffer voller Möglichkeiten - Ideen und Praxisbeispiele
zu Medien, Materialien, Gesprächsthemen und Bewegungsangeboten

Methoden:
- Theorie-Input
- Erfahrungsaustausch
- Projekt- und Aktivitätsplanung
- Praktisches Erproben

Das Seminar wendet sich an betreuende und pflegende Fachkräfte, Seniorenbetreuer/innen, Therapeut/innen und Seelsorger/innen im stationären Kontext.

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 17.09.2018
9.00 Uhr
Salutogenese & die Selbstpflege mit der Kraft der Natur
Warum bleiben wir eigentlich gesund?
Mo. 17.09.2018 (23188)
Seminar
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Seminar

Das Wort „Salutogenese“ setzt sich aus dem lateinischen „salus“ – Gesundheit und dem griechischen „genesis“ – Entstehung zusammen. Die Salutogenese bedeutet die Ausrichtung auf attraktive Gesundheitsziele sowie die Ressourcen, um diese Ziele zu erreichen. Salutogenese kann zur Steigerung des Wohlbefindens, der Lebensfreude und der Kreativität im Menschen anregen – in allen Lebenslagen, besonders aber auch bei Krisen.
Die Fragen von Aaron Antonovsky fallen aus dem Rahmen. Nicht was uns krank macht, interessiert den israelischen Forscher, sondern welche Faktoren eigentlich dafür sorgen, dass wir gesund bleiben.
Nach Antonovsky existiert nicht ein Zustand von „entweder Gesundheit oder Krankheit“. Jeder gesunde Mensch hat zumindest einen winzigen Teil an Krankheit in sich. Und jeder Kranke ist auch in einigen Bereichen gesund. Nach Antonovsky befinden wir uns auf einem Kontinuum zwischen diesen beiden Polen. Und die Frage ist, wie weit wir von den Polen entfernt sind. Er erkannte Faktoren, die auf eine starke Fähigkeit schlossen, trotz widriger Umstände gesund zu bleiben. Er nannte diese Fähigkeit Kohärenz. Kohärenz meint dabei so viel wie Zusammenhalten und Halt haben. Die Kohärenz stützt sich dabei auf drei Säulen - die Verstehbarkeit, die Sinnhaftigkeit und die Handhabbarkeit!
Dieses Seminar lädt ein, die gesunderhaltenden Aspekte des Lebens wiederzuentdecken, zu fördern und einen nachhaltigen Perspektivenwechsel im Alltag zu gewinnen. Die Natur bietet uns dazu genügend Möglichkeiten mit Pflanzen und deren Anwendungen.

Leitung

Leitung:

Beatrix Wondraczek, Trainerin, Seminarleiterin und Systemischer Coach, Lehrbeauftragte im Basislehrgang Palliative Care im KKH

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 17.09.2018
9.00 Uhr
Demenz Balance
Erleben - verstehen - handeln
Mo. 17.09.2018 (25367)
Seminar
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Seminar

"Wer das Selbstwissen verliert, braucht jemand anderen, der ihn kennt und der es ihm zurückgibt."
Barbara Klee-Reiter

Das von B. Klee-Reiter entwickelte Demenz-Balance-Modell unterstützt Betreuungskräfte dabei, durch eigenes Erleben Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Es geht davon aus, dass in personzentrierter Betreuung und Pflege die eigene Haltung mehr Wirksamkeit entfaltet als erlernte Techniken.

Verhaltensweisen von Menschen, die mit einer Demenz leben, haben gute Gründe, die sich uns nur noch nicht erschlossen haben. Das Demenz-Balance-Modell gibt ihnen den Schlüssel für mehr Verständnis in die Hand.

Wichtigstes Instrument einer gelingenden Beziehungsgestaltung ist Ihre eigene Person. Sie setzen sich mit dem Modell mit Ihren eigenen Gefühlen und daraus resultierenden Bedürfnissen auseinander. Hierdurch lernen Sie sich selbst besser kennen und schaffen zugleich die Grundlage für ein Verstehen der
Reaktionen und Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz.

Neben der Selbsterfahrung anhand des Modells stehen die Grundsätze personzentrierter Betreuung und Pflege sowie die
Umsetzung in Ihrem konkreten Betreuungsumfeld im Mittelpunkt des Seminars. Anhand von Beispielen aus der Betreuungs- und Pflegepraxis reflektieren wir Interaktionen, die für das Wohlbefinden und das Personsein förderlich bzw. hinderlich sind .

Zielgruppe: Hauptamtlich in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz Tätige. (Seminar für ehrenamtliche am 10.11.)

Leitung

Leitung:

Raphael Schönborn, DPGKP, Studium Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften, langjährige Praxis in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Unterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 17.09.2018
17.30 Uhr
Einführung in die Lebens-, Sterbe-, und Trauerbegleitung
Einführungsabend
Mo. 17.09.2018 (23966)
Lehrgang
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Lehrgang

Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken
Ein Einführungskurs für Interessent/innen an ehrenamtlicher Mitarbeit im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung, für Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen und für Angehörige von Schwerkranken.
Kursinhalte:
Selbstreflexion in Bezug auf Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
Auseinandersetzung mit der ehrenamtlichen Rolle im Kontext der Hospizbegleitung
Gesprächsführung
Sensibilität für verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Demenz und Kommunikation mit dementen und verwirrten Menschen
Begleitung von An- und Zugehörigen
Idee, Ziele und Haltung der Hospizbewegung
Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich
medizinische und pflegerische Grundinformationen für die letzte Lebensphase: Schmerz- und Symptomlinderung, Essen, Trinken, Lagern, Fahren mit dem Rollstuhl
ethische und rechtliche Aspekte der Hospizbegleitung
Trauer und Trauerbegleitung
spirituelle und religiöse Bedürfnisse und Rituale
Respekt vor anderen Religionen, Weltanschauungen und Jenseitsvorstellungen
Der Lehrgang entspricht den Standards des Dachverbands Hospiz Österreich zur Befähigung Ehrenamtlicher.

Leitung

Leitung:

Sr. Mag. Karin Weiler CS, Theologin, Supervisorin (ÖVS)

Veranstalter

Veranstalter:

15 Abende und drei ganze Samstage bis Jänner 2019

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 515,- inkl. Mittagessen an Ganztagen und Seminarunterlagen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17.30 bis 21.00 Uhr

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Fr. 21.09.2018
18.00 Uhr
Validation - Aufbau
Grundkenntnisse auffrischen, üben und vertiefen
Fr. 21.09.2018 (24273)
Seminar
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Seminar

Die Inhalte aus Basis-Seminaren in Validation werden vertieft und erweitert, Beispiele aus der Praxis werden reflektiert und mit der Theorie von Validation verknüpft.

Dieser Tag ist ein Angebot, das Wissen über Validation zu vertiefen und zu erweitern
mit Beispielen aus der täglichen Praxis
mit der Möglichkeit, vorhandenes Wissen hervorzuholen und zu vertiefen
mit Impulsen zum täglichen Anwenden in der Praxis
durch Aufzeigen neuer Möglichkeiten der Umsetzung von Validation

Der Tag bewirkt ein Nach-Hause-Gehen mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Sichtweisen.

Zielgruppe: Personen, die bereits eine Einführung in die Validation nach Naomi Feil von mind. 10 Unterrichtseinheiten besucht haben (Ehrenamtliche, Seelsorger/innen, Heimhilfen, Angehörige u.v.m.)

Referierende

Referierende:

Petra Fercher, VTI Masterín & Trainerin in Validation nach Naomi Feil Systemisches Coaching, Angehörigenberatung Autorin (Brücken in die Welt der Demenz; mit Gunvor Sramek)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

21.9., 18-21h, 22.9., 9-17h


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