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Gesellschaftsfragen

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Wir entwickeln und veranstalten Lehrgänge, Seminare, Symposien, Vorträge, Workshops und offene Abende.

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Mo. 22.10.2018
19.00 Uhr
Gesundheit als neue Krankheit
Die Wirkung der Reduktion der Medizin auf den menschlichen Körper
Mo. 22.10.2018 (26216)
Vortrag
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Vortrag

Präambel: Es gibt keine gesunden, sondern nur schlecht untersuchte Menschen!
Genügt es aus Sicht des Gesundheitssystems, Menschen und deren Leben permanent als verbesserungsbedürftig darzustellen, um aus Gesunden Kranke zu machen? Was genau ist dabei unter Medizin zu verstehen? Und wieviel davon überlebt ein Mensch im Idealfall?
Wie kann unsere westliche, technik- und maschinenlastige Medizin dem Anspruch der WHO Definition von Gesundheit gerecht werden? Und wo könnte man die Allmacht des Gesundheitssystems beschneiden, ohne dass dabei einzelne Menschen zu Schaden kämen?
Oder hat die moderne Medizin gar die Rolle einer Religion übernommen? Verspricht sie nicht sogar insgeheim ein ewiges Leben auf Erden, wenn man sich nur rechtzeitig und lebenslang all ihren Forderungen unterwirft? Und wer doch stirbt, tut selbiges nur nach intensiv-heroischem medizinischen Kampf gegen den Tod.
Warum messen wir medizinischen Fortschritt nur in gewonnener Lebenszeit und nicht in Lebensqualität? Und wäre eine empathische ärztliche Begleitung im Sterben nicht ein Gewinn im Vergleich zu einer ohnehin apriori aussichtslosen letzten Chemotherapie im immer verlorenen Kampf gegen den Tod?
Perfekt bedeutet sprachlich „vorbei“. Wäre es da und dort nicht besser, ein weniger perfektes –, aber ein dafür umso erfüllenderes Leben zu führen?
Moderation: Christian Metz

Referierende

Referierende:

Dr. Günther Loewit, Arzt und Schriftsteller, u.a. Autor des Buches "Sterben - Zwischen Würde und Geschäft"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,-

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte Anmeldung über die Website www.wochederwirksamkeit.at

Dauer

Dauer:

Montag, 22.10., 19.00 bis 21.00 Uhr

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Di. 23.10.2018
19.00 Uhr
Vernissage Bosna Quilt Werkstatt
Vortrag: Vertrauen und Krieg - das Beispiel Bosnien
Di. 23.10.2018 (26217)
Vernissage und Abendvortrag
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Vernissage und Abendvortrag

Die Bosna Quilt Werkstatt ist 1993 in der Zeit des Bosnienkriegs entstanden. Im Rahmen einer Initiative, die bosnische Flüchtlingsfrauen mit Vorarlberger Künstlerinnen zusammenbrachte, entwarf Lucia Lienhard-Giesinger moderne Quilts, die von den bosnischen Frauen nach ihren Vorstellungen gesteppt wurden. So entstanden in einer Garage des Flüchtlingsheims Galina bei Feldkirch die ersten Bosna Quilts.
Als die Bosnierinnen nach Ende des Krieges in ihre Heimat zurückkehrten, wollten sie die Arbeit fortführen. Seither werden die Quilts in Vorarlberg entworfen und in Bosnien übernäht: Textilkunst über Grenzen hinweg. Elf Familien haben damit ein regelmäßiges Einkommen.
Mittlerweile wurden etwa 2000 Quilts verkauft. Sie hängen in privaten
Wohnungen und in öffentlichen Gebäuden. Und halten hundertfach die
Erinnerung daran wach, dass es möglich ist, Menschen in Notsituationen eine Lebensperspektive zu geben, die trägt.
Die Bosna Quilt Werkstatt feiert heuer ihr 25 Jahre-Jubiläum. Eine besondere Freude, dies mit einer Ausstellung im Kardinal König Haus zu tun.
www.bosnaquilt.at

Vortrag
Vertrauen und Krieg - das Beispiel Bosnien

Es heißt gemeinhin, die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges. Das
stimmt gewiss, jedoch lässt sich Wahrheit – im Sinne der Tatsachen und Fakten – nach dem Ende kriegerischer Konflikte bei gutem Willen zumindest ergründen. Was in kriegerischen Konflikten – wie z.B. im jugoslawischen „Bruderkrieg“ der 1990er Jahre – womöglich für immer droht, ist der aus Angst, Hass und tiefer Enttäuschung geborene Verlust des Vertrauens – in den Bruder, den Nachbarn, den Staat, schließlich in sich selbst.
Wie nun kann in einer Situation des völligen Vertrauensverlustes Hilfe
wirksam werden?
Wie kann die internationale Gemeinschaft einem Land und seinen Bürgerinnen und Bürgern helfen? Was können wir gemeinsam beitragen, damit das Trauma des Krieges, des Verlustes engster Verwandter und Freunde, was können wir tun, damit diese schrecklichen Wunden heilen ?
Anhand des Schicksals von Bosnien und Herzegowina, wo Wolfgang
Petritsch nach dem Ende des Krieges als UNO-Zivilverwalter für die Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton verantwortlich war, schildert er anhand von Beispielen den mühsamen Weg des Wiederaufbaues, der zurück in eine menschliche Normalität führen soll. Damit können freilich bloß die materiellen Voraussetzungen für die Rückgewinnung des zwischenmenschlichen Vertrauens geschaffen werden. Dennoch war die ins Land geflossene öffentliche Hilfe Europas und der USA wichtig, hat sie doch den Überlebenden ein Dach über dem Kopf gesichert.
Neben riesigen Hilfsgeldern, die den Wiederaufbau finanziert haben, sind die zahlreichen privaten Initiativen von großer Bedeutung, da gerade diese Freiwilligen den Überlebenden Menschlichkeit, Hinwendung und Empathie entgegenbringen. Die Bosna Quilt Werkstatt ist ein solches Paradebeispiel privaten Engagements. Deren fortgesetzte Wirksamkeit ist beispielgebend, denn es leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Überwindung des Misstrauens als Folge des Konfliktes.

Referierende

Referierende:

Dr. Wolfgang Petritsch, Präsident der Österreichischen Marshallplan Stiftung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,-

Anmeldung

Anmeldung:

Bitte Anmeldung über die Website www.wochederwirksamkeit.at

Dauer

Dauer:

Dienstag, 22.10. 19.00 bis 21.30 Uhr

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Mi. 24.10.2018
18.00 Uhr
Kreatives Schreiben für Frauen
Von Frauenzimmern und Weibsbildern
Mi. 24.10.2018 (26392)
Abendreihe
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Abendreihe

An diesen sieben Abenden wollen wir uns den Frauenbildern, denen wir in der Bildenden Kunst,
in der Literatur, in der Gesellschaft und letztlich in uns selbst begegnen, widmen.
Wie ist der Blick auf Frauen durch die Jahrhunderte gewesen und ist es zum Teil noch?
Sind wir nur als Mütter - oder "wenigstens" mit Ehemännern "richtige Frauen" - und wie sehen unsere Selbstentwürfe aus?
All das wollen wir miteinander finden und erfinden, unsere Geschichten (HERstory) schreiben und achtsam miteinander teilen.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig - lediglich Freude am Schreiben, und/oder Lust, es einfach zu probieren!

Referierende

Referierende:

Mag. Sonntraut Diwald, Psychologin, Psychotherapeutin; in verschiedenen Beratungseinrichtungen tätig; langjährige Leiterin von Frauengruppen; Schreibpädagogin sonntraut.diwald@aon.at

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 210,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

18:00 bis 21:00 Uhr

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Sa. 03.11.2018
11.00 Uhr
Galerienspaziergang
Sa. 03.11.2018 (26388)
Exkursion
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Exkursion

Was kann Malerei? Bildet sie unsere Welt ab? Oder kann sie noch mehr? - Abstrakte Malerei, wie z.B. die von Erwin Bohatsch, Professor an der Akademie der Bildenden Künste, tut so, als ob… - sie gegenständlich wäre. Sobald man aber in der Betrachtung einer Bildidee nachgeht, verschwindet diese wieder und eine neue blitzt auf. Darunter schimmert allmählich eine ganz andere hindurch.
Wir besuchen gemeinsam das Atelier von Erwin Bohatsch und kommen mit dem Künstler ins Gespräch über seine Arbeiten und die Chancen von Malerei.
Treffpunkt :Direkt im Atelier (Adresse wird noch bekannt gegeben)

Referierende

Referierende:

Sr. Mag. Ruth Pucher MC

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 12,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Bezahlung vor Ort

Dauer

Dauer:

Samstag, 11:00 - 12:30

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Mo. 05.11.2018
Uhr
Mechaye Hametim - Bedenkveranstaltungs-Reihe - Der die Toten auferweckt
8.11.2018 - Gottesdienst in der Ruprechtskirche
Mo. 05.11.2018 (26317)
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Mit der "Bedenkveranstaltungs"-Reihe "Mechaye Hametim - Der die Toten auferweckt" wird von 7. bis 13. November 2017 der Opfer der nationalsozialistischen Novemberpogrome gegen Juden gedacht.

Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen steht ein ökumenischer Gottesdienst am 9. November um 17 Uhr in der Wiener Ruprechtskirche in der Inneren Stadt. Kardinal Christoph Schönborn, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker und der griechisch-orthodoxe Metropolit von Austria, Michael Staikos, werden den Gottesdienst leiten. Im Anschluss daran findet ein "Schweigegang" zum Mahnmal auf dem Wiener Judenplatz statt.
Ort: Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien

Veranstalter

Veranstalter:

Die Veranstalter der Gedenkwoche sind die Gemeinde St. Ruprecht, "Die Furche", die Evangelische Akademie Wien, die Evangelische Hochschulgemeinde Wien, das Forum Zeit und Glaube - Katholischer Akademikerverband Wien, die Katholische Aktion Österreich, das Kardinal König Haus, der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die Theologischen Kurse Wien sowie die VHS Wien - Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung

Anmeldung

Anmeldung:

Keine Anmeldung für den Gedenkgottesdienst erforderlich!

Dauer

Dauer:

Montag, 5.11., bis Freitag, 9.11., Uhr


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