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Fotoausstellung

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Zuflucht

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Seit mehreren Jahren ist die griechische Insel Lesbos nun Schauplatz einer humanitären Krise. Weiterhin flüchten Menschen auf dem Seeweg über die Türkei Richtung Griechenland und damit in die EU, von der sie sich eine Zukunft in Sicherheit versprechen. Auch im Jahr 2017 verloren auf diesem Weg viele Menschen ihr Leben. Auf all jene, die sicher in Lesbos ankommen, wartet eine lange Zeit der Ungewissheit in desolaten und nicht winterfesten Flüchtlingslagern mit kaum vorhandener medizinischer Versorgung. Mehrere Hilfsorganisationen engagieren sich dafür, die lokale Bevölkerung mit dieser Situation nicht im Stich zu lassen, eine sichere Landung der Boote in Lesbos zu gewährleisten und menschenwürdige Bedingungen für Geflüchtete auf der Insel zu schaffen. 

Im März und April 2017 hat Nina Zuckerstätter, Programmassistentin für den Bereich Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Kardinal König Haus, mehrere Wochen auf der Insel verbracht und als Fotografin und freiwillige Helferin die griechische Hilfsorganisation Emergency Response Centre International (ERCI) begleitet. Die dabei entstandenen Fotografien konzentrieren sich auf das ehrenamtliche Team der Organisation, das seit deren Gründung 2015 55.000 Menschen eine sichere Landung auf Lesbos ermöglicht hat. Die freiwilligen Helfer/innen sind Ausdruck einer weltweiten Gemeinschaft, deren Ziel es ist, das Leid geflüchteter Menschen anzuerkennen und zu lindern.
Mit der Ausstellung „Zuflucht“, die von 22. November bis 20. Dezember 2017 im Kardinal König Haus zu sehen ist, soll die Arbeit dieser freiwilligen Helfer/innen gewürdigt werden.


“I´m here in Greece fighting for a Europe that I love.
A Europe where people are accepted for who they are.
A Europe where people in desperate need will find refuge and be protected.”

Erik, freiwilliger Helfer bei ERCI 

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