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Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Bildungsprogramm

Der Programmbereich Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt bietet Lehrgänge, Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung und Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich geflüchtete Menschen betreuen, fördern und unterstützen.

Unsere aktuelle Programmbroschüre finden Sie hier zum Download:

PDF-Datei: Programm Sommersemester 2018 (1 MB)

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Seite 1 von 2
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Di. 29.05.2018
9.00 Uhr
Männlichkeitsbilder und Migration
Aspekte und Methoden der transkulturellen Männerarbeit
Di. 29.05.2018 (25112)
Schwerpunkt-Seminar
25112

Schwerpunkt-Seminar

Im Seminar werden Bilder, Diskurse, Rollenbilder von männlichen Geflüchteten und Migranten behandelt und transkulturelle Zugänge in der Männerarbeit praxisbezogen diskutiert. Das Seminar besteht aus zwei Teilen, die aufeinander bezogen sind:

• Männlichkeitsbilder im Kontext von Migration und Flucht: Im ersten Teil der Seminarreihe werden Fragen rund um Männlichkeit, Geschlechterbilder und -rollen im Flucht- und Migrationskontext behandelt. Theoretische Inputs zu Männlichkeit und Migration werden mit den Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer/innen verbunden. Welche Männlichkeitskonstruktionen gibt es? Welche Zugänge und Methoden kennt die Männerarbeit? Wie kann eine geschlechterdemokratische Arbeit gelingen ohne zu stereotypisieren? Welche Zuschreibungen oder Vorannahmen können die Arbeit behindern und wie können diese überwunden werden? Wie kann in Bezug zu männlicher Gewalt und Sexualität handlungssicher agiert werden?

• Transkulturelle Männerarbeit: Praxis und Methoden: In der Arbeit mit Männern begegnen Fachkräfte kulturellen Bildern und Codes, die Zuschreibungen verfestigen oder Missverständnisse hervorrufen. Das Seminar gibt Einblicke in die Praxis der erstsprachlichen Männerarbeit und verbindet einen theoretischen Input zu einer transkulturellen Männerarbeit mit erprobten Erfahrungen, Tools und Techniken. So wird etwa der Dialoggruppenansatz vorgestellt, der erfolgreich in der Männerarbeit umgesetzt wird und vielfältige und anschlussfähige methodische Möglichkeiten für die eigene Arbeit bietet.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen lernen Zugänge, Ansätze und Methoden aus der Männer- und Burschenarbeit kennen, die gleichstellungsorientierte und transkulturelle Haltungen miteinander verbinden. Neben dem Erwerb von Wissen zu grundlegenden Konzepten von Männerarbeit in diesem Kontext, sollen vor allem auch praxisnahe Tools und Methoden erarbeitet werden, die im eigenen Arbeitsalltag umgesetzt werden können.

Zielgruppe: Fachkräfte, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Männlichkeit und Migration methodisch und praxisnah auseinandersetzen möchten

Referierende

Referierende:

Mag. Romeo Bissuti, Leiter des MEN Männergesundheitszentrum, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
Arash Razmaria, Psychotherapeut

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 290,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils von 9:00-17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Di 29.5. & Mi, 30.5.2018

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Di. 05.06.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 05.06.2018 (25317)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour fixe bietet einen neuen Rahmen sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 25.9., 16.10., 13.11. und 4.12. jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Di. 18.09.2018
18.00 Uhr
Von Angst bis Zuversicht
Nachdenken und gemeinsam ins Gespräch kommen!
Di. 18.09.2018 (26243)
Workshop
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Workshop

Die Integration zugewanderter und geflüchteter Menschen gehört zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Dafür braucht es zukunftsorientierte Narrative, Bildung und Praxiskompetenz und nicht zuletzt einen langen Atem.

Das Institut für Praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien hat in Zusammenarbeit mit Expert/innen und Praktiker/innen einen Reflexionsleitfaden entwickelt, der mithilfe 50 ausgewählter Stichworte - von "Angst" bis "Zuversicht" - Schlüsselbegriffe aus der aktuellen Diskussion um Flucht und Migration aufgreift und die Möglichkeit eröffnet, über Themen ins Nachdenken und ins Gespräch zu kommen, für die im Alltag oft zu wenig Zeit bleibt.

Im Rahmen dieses Workshops wird der Leitfaden vorgestellt, ausgewählte Stichwörter in Gruppen diskutiert sowie Ideen für den weiteren Einsatz des Leitfadens in den Wirkungsfeldern der Teilnehmenden vorgestellt.

Referierende

Referierende:

Univ.-Prof. MMag. Dr. Regina Polak, Dr. Andrea Lehner-Hartmann, beide: Institut für Praktische Theologie; Mitglieder des Projektteams des Leitfadens "Von Angst bis Zuversicht"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

Eintritt frei!

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

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Di. 25.09.2018
9.00 Uhr
Die Lebenswelt afghanischer Geflüchteter
Vom Geburtsland bis zur neuen Heimat
Di. 25.09.2018 (24575)
Seminar
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Seminar

Afghanistan ist bekannt als ein Land, das seit Jahrzenten von politischen Unruhen und Kriegen geprägt ist. Menschen, die aus diesem Grund aus Afghanistan geflüchtet sind, finden im medialen Diskurs Österreichs häufig Erwähnung. Dieses Seminar klärt über die politischen, geschichtlichen und religiösen Hintergründe auf, die der aktuellen Situation in Afghanistan zugrunde liegen. Es nimmt Bezug auf die Besonderheiten der Flucht und die Lebensrealitäten geflüchteter Afghan/innen in Österreich. Ein Blick auf aktuelle Geschehnisse im Land gibt Aufschluss auf die gegenwärtige, von außen oft schwer zu überblickende Lage.

Inhalte und Ziele des Seminars:
- Überblick über die gegenwärtige Situation in Afghanistan
- Politische und geschichtliche Hintergrundinformation
- Einblick in die Besonderheiten der afghanischen Community in Österreich
- Lebensrealitäten von Afghan/innen auf und nach der Flucht, mit Fokus auf Jugendliche
- Handlungsstrategien für die Arbeit mit geflüchteten Afghan/innen

Referierende

Referierende:

Shokat Ali Walizadeh, Mitarbeiter beim EU-Projekt CORE - Integration im Zentrum, Mitgründer des afghanischen Sport- und Kulturvereins "Neuer Start"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 25.09.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 25.09.2018 (26129)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 16.10., 13.11., 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Mi. 26.09.2018
9.00 Uhr
Wie Traumata weiter wirken …
Transgenerationale Traumaweitergabe
Mi. 26.09.2018 (26130)
Seminar
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Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen.
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten
• Selbsterfahrungsübungen

Ziele:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen

Dieses zweitägige Seminar wird ergänzt durch die Arbeit an Fallbeispielen und eine Vertiefung der Themen Sekundärtraumatisierung und Burnoutprävention.

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 290,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr

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Do. 27.09.2018
17.00 Uhr
Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog
im Kontext präventiver Maßnahmen gegen Antisemitismus und Islamophobie
Do. 27.09.2018 (26261)
Workshop
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Workshop

Das Angebot "Interreligiöses Lernen und interkultureller Dialog" bietet die Begegnung mit den drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.
Ziel ist die Bekanntschaft mit den drei genannten Religionen, das Kennenlernen deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede und damit auch eine Prävention gegen Antisemitismus und Islamophobie.

Inhalte des Seminars:
Abraham, Religionsgründer, Feiertage, Lebenskreisfeste, Übertritt, Speisevorschriften, Gebete, Gebetshaltungen, Kleidervorschriften, Gebetskleidung, Gotteshäuser, Gebete, Heilige Schriften, Kalender, Sprache und Schrift, religiöse Symbole, Verteilung der GlaubensanhängerInnen weltweit;

Referierende

Referierende:

Mag. Kathrin Ruth Lauppert-Scholz, Kulturvermittlerin Granatapfel, Workshops und Expertise zu Judentum und Antisemitismus; Interkulturalität und Interreligiöser Dialog; Masterstudium „Interreligiöser Dialog: Begegnung von Juden, Christen und Muslimen“, Referentin in der Erwachsenenbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:00-20:00 Uhr

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Mo. 15.10.2018
9.00 Uhr
"Hamaesh" - Einblicke in die Lebenswelt Geflüchteter
Workshop und Führung durch die Stadt Wien
Mo. 15.10.2018 (26297)
Workshop & Führung
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Workshop & Führung

Wie leben Geflüchtete in Wien, wie gestalten sie ihren Alltag? Im Rahmen des Projekts "Hamaesh - Einblicke in die Lebenswelt Geflüchteter" führen Geflüchtete durch ihren Lebensalltag in Wien. Sie erklären und zeigen, wie Geflüchtete in einem Grundversorgungsheim leben, wie sie den Tag verbringen und welche Ankerpunkte es in ihrem neuen Leben in Wien gibt.

Inhalt des Workshops:
Der vorbereitende Basis-Workshop bietet Hintergrundinformationen zu Flucht und Asyl in Wien und Österreich, zu Fluchtgründen und zur aktuellen Situation von Geflüchteten in Österreich. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Kardinal König Haus findet eine dreistündige Führung statt. Dabei erleben die Teilnehmenden nicht nur Orte in Wien, sondern erhalten auch Einblicke in die Lebensrealität von geflüchteten Menschen.

Referierende

Referierende:

Shokat Ali Walizadeh, Mitarbeiter beim EU-Projekt CORE - Integration im Zentrum, Mitgründer des afghanischen Sport- und Kulturvereins "Neuer Start"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Beitrag für Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 16.10.2018
9.00 Uhr
So viele Köpfe, so viele Sinne
Interkulturelle Kompetenzen für Führungskräfte im Sozialbereich
Di. 16.10.2018 (25144)
Seminar
25144

Seminar

In einer Gesellschaft, die nicht zuletzt durch Migration immer diverser wird, ist der Bedarf an einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt stark angestiegen. Auch das berufliche Umfeld wird immer vielfältiger und der Umgang mit Angestellten, Kolleg/innen und Klient/innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Sozialisierungen kann eine Herausforderung darstellen. Organisieren, Führen und Motivieren im interkulturellen Berufsalltag stellt somit ein potenzielles Spannungsfeld dar. Dieses Seminar zielt darauf ab, anhand konkreter Beispiele mit den Teilnehmenden interkulturelle Herausforderungen im Arbeiten mit den verschiedenen Teamtypen zu identifizieren. Diese sollen im Verlauf gemeinsam analysiert sowie Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Zielgruppe: Führungskräfte, die in interkulturellen Teams arbeiten. Der Fokus wird auf den Sozial- und Flüchtlingsbereich gelegt; andere Berufssparten sind gerne willkommen.

Referierende

Referierende:

Mag. Marianne Dobner, Stellvertretende Abteilungsleiterin der Integrationsabteilung des IOM Landesbüros Österreich, Projektkoordinatorin, Trainerin in den Bereichen Integration, interkulturelle Kompetenzen, vulnerable Gruppen und Gender
Mag. Katharina Benedetter, Leiterin der Integrationsabteilung des IOM Landesbüros Österreich, Focal Point für Migration und Entwicklung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 165,- inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Di. 16.10.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 16.10.2018 (26237)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 13.11., 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Fr. 19.10.2018
9.00 Uhr
Gesprächsführung im interkulturellen Kontext
Fr. 19.10.2018 (25146)
Seminar
25146

Seminar

Einladung zur gemeinsamen Reflexion: Welche Gespräche beschäftigen uns in unserer Arbeit?
Wir setzen uns mit Einflussfaktoren auf unsere Kommunikation auseinander (verbale Kommunikation, aber auch nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Gestik, Mimik, Blickkontakt, etc....) und insbesondere damit, wie wir diese vor dem Hintergrund unserer (kulturellen) Sozialisation interpretieren. Kennenlernen bzw. Vertiefen von Kommunikationspsychologischen Modellen, z.b. dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun. Möglichkeiten von Missverständnissen, aber auch möglichen Bewältigungsstrategien gemeinsam erarbeiten. Um einen bewussteren Umgang mit Sprache und Verhalten im Kommunikationsprozess zu erlangen und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Ziele und Inhalt:
*eigene Haltung in Gesprächen reflektieren
*Einflussfaktoren auf den Kommunikationsprozess
*interkultureller Kontext
*Reflexion "scheinbarer Selbstverständlichkeiten"
*eigenen Handlungsspielraum erweitern

Referierende

Referierende:

Mag.a Beatrix Peichl, Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision; langjährige Erfahrung im interkulturellen Bereich, mehrjährige Leitung eines Jugendwohnheims für umF

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mo. 05.11.2018
9.00 Uhr
In den Schuhen des Orients
Interkulturelle Kompetenzen für den beruflichen Alltag
Mo. 05.11.2018 (24579)
Seminar
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Seminar

Dieses eintägige Seminar vermittelt interkulturelle Kompetenzen und ein tieferes Verständnis für unsere Mitmenschen aus dem Nahen Osten. Man bekommt einen ersten Einblick in die Lebenswelten von Migrant/innen aus dem Nahen Osten und lernt andere Sichtweisen kennen. Es dient als Basis zum Verständnis von Sozialisierung, Geschichte, Geschlechterrollen, kulturellen Werten und Bedeutung von Religion. Das Seminar ist sehr interaktiv. Die einzelnen Vortragsblöcke werden durch verschiedene Übungen aufgelockert.

Zielgruppe dieses Seminars sind Personen, die im privaten oder beruflichen Umfeld mit Menschen aus dem Nahen Osten zu tun haben, oder die sich für diese Region interessieren.

Referierende

Referierende:

Lisa Lenz, Geschäftsführung CEURABICS; Bachelor-und Masterstudium "Kultur-und Sozialanthropologie (Universität Wien), Doktorandin; Schwerpunkte: Migration, Integration, Identität, Interreligiöser Dialog
Christine Grüner, Geschäftsführung CEURABICS; Diplomstudium "Arabistik und Islamwissenschaft" (Universität Wien), zertifizierte Trainerin für Erwachsenenbildung

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Di. 13.11.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 13.11.2018 (26238)
Jour-fixe
26238

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 4.12.2018 und 29.1.2019 jeweils von 17:30-19:30 Uhr

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Mi. 14.11.2018
9.00 Uhr
Existenzsicherung
Das Wiener Mindestsicherungsgesetz
Mi. 14.11.2018 (25147)
Seminar
25147

Seminar

Das Seminar behandelt aktuelle Änderungen des Wiener Mindestsicherungsgesetzes. Dieses bringt einige Veränderungen in der Wiener Mindestsicherung mit sich. Die wesentlichsten Neuerungen betreffen:
• eine Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung (dazu zählen: neue Mindeststandards für junge Erwachsene (18- bis 25-Jährige), neuer Einkommensfreibetrag, Änderungen bei den Dauerleistungen)
• die Sanktionen (fiktive Anrechnung von AMS-Leistungen, etc.)
• die Erweiterung der Ausnahme vom Einsatz der Arbeitskraft
• die Präzisierung und Erweiterung der Pflichten von WMS-Beziehenden
• die Anrechnung von Einkommen, etc.

Inhalt und Ziel des Seminars:
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden in ihrem Berufsalltag ihre Klient/innen professionell zum Thema Wiener Mindestsicherung informieren und beraten können. Der Fokus des Seminars liegt in Vermittlung eines Basiswissens (Wer hat Anspruch? Welche Mindeststandards gibt es? Welche Pflichten haben Beziehende? Welche Sanktionen können gesetzt werden? Anrechnung von Einkommen und Vermögen, etc.) über die Mindestsicherung und deren wichtigsten Neuerungen. Anhand von Fall- und Rechenbeispielen werden der Anspruch, die Leistungshöhen, die Mindeststandards, etc. näher erläutert.

Referierende

Referierende:

Bettina Steffel, Fachreferentin in der MA24 - Sozialplanung, Lehrende am FH Campus Wien - Soziale Arbeit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mi. 14.11.2018
18.00 Uhr
Aber ich bin ja keine Jurist/in!
Warum wir über Recht und Verfassung reden müssen und wie das gelingen kann
Mi. 14.11.2018 (26245)
Gesprächsabend
26245

Gesprächsabend

Der Forderung nach einem Bekenntnis zu "unseren Werten" und zu den "Werten der Verfassung" kommt eine zentrale Rolle in Integrationsdebatten zu. Was damit genau gemeint ist und wo diese in der österreichischen Bundesverfassung zu finden sind, bleibt in der Regel offen. Wenn es in öffentlichen und politischen Debatten um konkrete Fragen der Verfassung, zu Entscheidungen von Gerichten, die Funktionsweise der Verwaltung und um demokratische Verfahren geht, wird hingegen rasch auf Expertinnen und Experten verwiesen. Grundsätzliche, uns alle betreffende Fragen des Zusammenlebens und der Politik werden damit auf technisch wirkende Rechtsfragen beschränkt und der breiten Diskussion entzogen.
Nicht selten entsteht der Eindruck, dass es eine juristische Ausbildung braucht, um diese Themen zu verstehen oder gar sicher vermitteln und mitdiskutieren zu können. Selbst im Bildungs- und Medienbereich ist eine Scheu zu beobachten, sich mit diesen Fragen kritisch zu befassen. Oft beschränkt man sich daher auf die Darstellung der Organisation des Staates, klassische Institutionenkunde und einzelne Verfahrensabläufe. Das fördert jedoch weder die demokratische Bewusstseinsbildung noch die Dialogkompetenz.

Im Rahmen dieser Veranstaltung geht es darum, über Verfassung, Recht und Politik ins Gespräch zu kommen und anhand konkreter Beispiele zu zeigen, wie Interesse geweckt werden und Vermittlung gelingen kann.

Referierende

Referierende:

Dr. Christoph Konrath MSc (LSE), Jurist und Politikwissenschaftler in der Parlamentsdirektion, Initiator von "unsereVERFASSUNG", Autor von "Und was macht eigentlich das Parlament?"

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 10,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

18:00-20:00 Uhr

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Fr. 23.11.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Fr. 23.11.2018 (26069)
Seminar
26069

Seminar

Sie sind hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein. Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie.
Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die helfende Person von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not Anderer nicht zu verzweifeln. Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unsere Arbeit sinnvoll und nachhaltig zu gestalten. Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin; arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis; tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 1. Dezember wird dieses Seminar für ehrenamtlich Tätige angeboten

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Fr. 30.11.2018
8.30 Uhr
Durch Beziehung und Respekt handlungsfähig bleiben
Das Konzept "Neue Autorität" von Haim Omer
Fr. 30.11.2018 (25437)
Seminar
25437

Seminar

Immer häufiger fühlen sich Betreuer/innen, Sozialarbeiter/innen und Menschen im pädagogischen Alltag hilflos und überfordert. Sie erleben sich in vielen Situationen in ihrer Rolle ohnmächtig und wenig handlungsfähig. Hier setzt das Konzept H. Omers an: Es zielt darauf, die betreuenden Personen zu stärken, ihnen konstruktive, wertschätzende Handlungsmöglichkeiten zu offerieren, um so den Menschen Halt und Sicherheit geben zu können und dabei auch in schwierigen Situationen respektvoll, präsent und selbstkontrolliert zu bleiben. Gerade im Umgang mit Menschen, die Flucht und Migration erlebt haben, sind Fachkräfte gefordert, auch in problematischen und eskalierenden Situationen konstruktiv, klar und beziehungsorientiert zu handeln.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen lernen das Konzept "Autorität durch Beziehung" nach H. Omer kennen. Grundprinzipien werden praxisnah vermittelt. Durch Reflexion der eigenen (pädagogischen) Haltung werden neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet und erprobte Methoden und Tools erworben.

Referierende

Referierende:

Brigitte Gartner-Denk, Sonderpädagogin, Beratungslehrerin, Supervisorin (ÖVS), Kommunikationstrainerin
Mag. Brigit Henökl-Mbwisi, Theologin, Pädagogin, Mediatorin, Systemischer Coach

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 225,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Freitag, 30.11. 14:00 Uhr bis Samstag, 1.12. 18:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

Fr 30.11. 14:00 bis 18:00 Uhr & Sa 1.12. 9:00 bis 16:00 Uhr

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Sa. 01.12.2018
9.00 Uhr
Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Take care - wann wenn nicht jetzt?
Sa. 01.12.2018 (26259)
Seminar
26259

Seminar

Sie sind ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig und arbeiten mit traumatisierten Menschen. Sie nehmen an deren Schicksal Anteil und versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, sich eine neue Zukunft aufzubauen, nachdem sie alles hinter sich gelassen haben. Diese Aufgabe kann zugleich sinnstiftend aber auch sehr belastend sein.
Sorge für andere zu tragen, bedarf eines sorgsamen Umgangs damit. Achtung/Fürsorge für andere und Selbstachtung/Selbstfürsorge sind untrennbar miteinander verwoben. Sich selbst in seinen eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die beste Garantie für die Fähigkeit für Mitgefühl und Empathie. Es ist sowohl für die hilfsbedürftige wie auch die Helferperson von Vorteil, wenn diese in angemessener Weise gut abgegrenzt ist. Dies schützt vor Burnout und davor, angesichts von geballter Not anderer nicht zu verzweifeln.
Dies gilt besonders angesichts von Umständen, die Gefühle der Ohnmacht und Wut entfachen, als notwendig. Dabei gilt es innere wie auch äußere Grenzen zu beachten, um unser Engagement sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.
Die Geschichte des Helfens zeigt, dass es hier auf eine gute Balance ankommt: Auf andere schauen und dabei nicht auf sich selber vergessen!

Inhalte und Ziele des Seminars:
In Form von Übungen und Austausch in der Gruppe werden theoretische und praktische Aspekte der Selbstfürsorge erarbeitet und erprobt. Damit soll ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und zur Befähigung der Wahrung der eigenen Grenzen eröffnet werden.

Referierende

Referierende:

Dr. Barbara Reisel, Klinische Psychologin, Personzentrierte Psychotherapeutin, Supervisorin; arbeitet für SOS Kinderdorf und in freier Praxis; tätig in der ehrenamtlichen Betreuung von Geflüchteten

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 15,- Beitrag für Mittagessen und Pausenverpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 17:00 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

am 23. November wird dieses Seminar für hauptamtlich Tätige angeboten

va0026131
Di. 04.12.2018
9.00 Uhr
Wie Traumata weiter wirken...
Transgenerationale Traumaweitergabe
Di. 04.12.2018 (26131)
Seminar
26131

Seminar

"Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel."

Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden? Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass in einer Generation erlebte Traumata in die nächsten Generationen fortwirken. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster. Nicht das Trauma selbst wird weitergegeben, sondern oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie. Die Familiengeschichte selbst kann nicht mehr geändert werden, wohl aber der Umgang damit. Hier kann Beratung betroffener Menschen ansetzen. So ist es etwa ein Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall.
In diesem Seminar lernen Sie die Wege zu verstehen, auf denen Traumata an die nächste Generation weitergegeben werden. Auf der Handlungs- und Interventionsebene wird besprochen, wie Sie Traumata und die Folgesymptome auf leicht verständliche Weise erklären können und wie Eltern und auch Unterstützer/innen mit Kindern auf hilfreiche Weise über die Vergangenheit sprechen können.

Inhalte des Seminars:
• Modell zur einfachen Erklärung von Traumatisierung und Traumafolgestörungen
• Bindungsverhalten
• Auf welche Weise können sich transgenerationale Traumata auswirken?
• Verhaltensweisen und Merkmale von Traumafolgestörungen in der ersten und zweiten Generation erkennen.
• Hilfs- und Lösungsstrategien erarbeiten
• Selbsterfahrungsübungen

Ziele:
• Mechanismen der Weitergabe von Traumata verstehen und bei den eigenen Klient/innen erkennen
• mehr Sicherheit in der Beratung und Intervention gewinnen

Referierende

Referierende:

Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,-

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 16:30 Uhr

va0026239
Di. 04.12.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 04.12.2018 (26239)
Jour-fixe
26239

Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour-fixe bietet einen neuen Rahmen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen, aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Referierende

Referierende:

Mag.a Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 29.1.2019 von 17:30-19:30 Uhr


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