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Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

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Bildungsprogramm

Der Programmbereich Flucht, Migration & gesellschaftlicher Zusammenhalt bietet Lehrgänge, Seminare, Workshops und weitere Veranstaltungen für Mitarbeiter/innen  in der Flüchtlingsbetreuung und Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich geflüchtete Menschen betreuen, fördern und unterstützen.

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Do. 25.01.2018
9.00 Uhr
Religionsfreiheit und Pluralität
Welche Probleme löst das Burkaverbot?
Do. 25.01.2018 (24582)
Seminar
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Seminar

Das Seminar führt in die Grundlagen des Menschenrechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein, um im Anschluss daran konkrete zeitgenössisch brennende Fragen diskutieren zu können.
Besonders an diesen werden die Herausforderungen, aber auch Chancen, die die Pluralität für Gesellschaften mit sich bringt, deutlich werden.
Ein Blick wird so auf das Antigesichtsverhüllungsgesetz (besser bekannt als "Burkaverbot") geworfen, aber auch auf die allgemeinere Frage wie viel Platz Religionen in der Öffentlichkeit zukommen kann und soll. Der Fokus wird dabei auf Österreich gelegt, wobei Vergleiche mit anderen Ländern auch zur Sprache kommen sollen.

Ziel des Seminars ist es eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Religionsfreiheit und seiner Umsetzung in Österreich zu geben. Darüber hinaus soll der argumentative Dialog geübt werden und die Fragen diskutiert werden, wie Menschen mit unterschiedlichen Welt- und Wertvorstellungen friedlich gemeinsam leben können.

Referierende

Referierende:

Mag. Dr. Irene Klissenbauer, Universitätsassistentin am Institut für Systematische Theologie und Ethik an der Universität Wien, Expertin für Religionsfreiheit und Frauenrechte

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Pausenverpflegung und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung bis 10.1.18 erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00 bis 13:00 Uhr

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Di. 20.02.2018
9.00 Uhr
Diversität ohne Buntstifte
Antidiskriminierung zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Di. 20.02.2018 (24587)
Seminar
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Seminar

Diversity-Management für Führungskräfte ist mehr als die Auseinandersetzung mit verschiedenen Dimensionen von Diversität und den sich ergebenen ethischen, rechtlichen oder ökonomischen Fragestellungen. Das Seminar diskutiert Diversität zwischen Anspruch und Wirklichkeit und sensibilisiert für die Komplexität des Themas. Ausgehend vom eigenen Erleben und individueller Verantwortlichkeit werden theoretische Modelle besprochen und strategische Überlegungen angestellt. Anhand der praxisnahen Beispiele der Teilnehmer/innen werden Formen der Diskriminierung diskutiert und inklusive Lösungen erarbeitet.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmer/innen
• kennen die eigene Verantwortung für das Thema in ihrem eigenen Bereich: Diversität, das sind nicht die Anderen,
• haben Modelle und Ansätze zu Diversity und Inklusion kennengelernt und haben diese kritisch bearbeitet und erste strategische Überlegungen zum Thema angestellt,
• haben Formen von kultureller, institutioneller und individueller Diskriminierung kennengelernt und haben damit bestenfalls die Möglichkeit diese in Zukunft besser zu erkennen und
• haben ökonomische und rechtliche Aspekte von Vielfalt und Diversity-Management kennengelernt.

Zielgruppe: Führungskräfte, Stabstellenmitarbeiter/innen, Mitarbeiter/innen verschiedener Organisationen, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Diversität und Inklusion auseinandersetzen wollen oder müssen

Referierende

Referierende:

Mag. Johannes Simetsberger, MSc., Diversity Manager im AMS-Wien, Vortragender u.a. Donau-Universität Krems, ASOM
Mag. Gerhard Niederhofer, Jurist in der Wirtschaftskammer Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 550,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung bis 6. Februar 2018 erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag, 20.2. und Mittwoch, 21.2., 9:00 bis 17:00 Uhr

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Di. 20.02.2018
17.30 Uhr
Asylrechts-Werkstatt
Di. 20.02.2018 (25313)
Jour-fixe
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Jour-fixe

Im Betreuungs- und Beratungsalltag mit geflüchteten Menschen zeigt sich das österreichische Asylgesetz als sehr komplex und starken Veränderungen ausgesetzt. Der Asylrechts-Jour fixe bietet einen neuen Rahmen sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren und eigene Fälle zu besprechen. Die Teilnehmer/innen sind eingeladen aktuelle Fragestellungen aus ihrem Arbeitskontext mitzubringen und diese mit der Referentin zu besprechen.

Ziele des Seminars:
Durch die Komplexität der Fälle lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche rechtliche Situationen und Asylverfahren kennen und diese richtig einzuordnen.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Katrin Hulla, Juristin in der Rechtsberatung der Caritas Wien, Expertin in der rechtlichen Beratung von Klient/innen im Zulassungs- und Asylverfahren

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 25,- pro Termin

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

17:30 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine

Weitere Termine:

dienstags, 13.3., 10.4., 8.5., 5.6.18, jeweils 17:30-19:30 Uhr

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Mo. 26.02.2018
9.00 Uhr
Existenzsicherung und Sozialleistungen in Wien
Das neue Wiener Mindestsicherungsgesetz
Mo. 26.02.2018 (24568)
Seminar
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Seminar

Eine wesentliche Aufgabe in der Arbeit mit geflüchteten Menschen ist es, die Kund/innen bzw. Kient/innen bei ihrer Existenzsicherung zu unterstützen. Das Sozialsystem in Wien verfügt über eine Vielzahl an Sozialleistungen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte. Dies macht es mitunter schwierig, die unterschiedlichen Kund/innen- bzw. Klient/innengruppen adäquat betreffend ihrer Ansprüche zu beraten und zu informieren.

Inhalt und Ziele des Seminars:
In diesem Seminar wird ein Basiswissen über die wichtigsten Sozialleistungen vermittelt, wie sie zusammenhängen und unter welchen Voraussetzungen sie gewährt werden. Der Fokus liegt auf Wien und der neuen Wiener Mindestsicherung, die im Frühjahr 2018 in Kraft tritt. Leistungsansprüche in der Grundversorgung bzw. nach dem Ende der Grundversorgung werden bei Bedarf ebenfalls thematisiert.

Referierende

Referierende:

DSA Bettina Steffel, Fachreferentin in der MA 24 - Sozialplanung, Lehrende am FH Campus Wien - Soziale Arbeit

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich bis 9.2.18

Dauer

Dauer:

9:00-17:00 Uhr

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Mo. 05.03.2018
9.00 Uhr
Extremismus!?
Was hat das eigentlich mit mir zu tun?
Mo. 05.03.2018 (24630)
Seminar
24630

Seminar

Der Basisworkshop richtet sich an Multiplikator/innen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit dem Thema Extremismus konfrontiert sind. Das grundlegende Ziel des Basisworkshops ist es, den Extremismus-Begriff breiter zu fassen und in der kritischen Auseinandersetzung einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen. Es geht darum, Handlungsspielräume zu erweitern und ein diskriminierungsfreies Miteinander zu fördern. Der Workshop verfolgt einen ganzheitlichen Zugang, der sowohl lokale wie globale
Aspekte „des Radikalen“ thematisiert: Seinen Ausgangspunkt nimmt dies in der konkreten Lebenswelt der Akteur/innen im Zusammenspiel mit dem globalen Blick auf soziale, historische, politische und kulturelle Phänomene.

Inhalte und Ziele des Seminars:
• (Selbst-)Reflexion: Gesellschaftliche Rollen ins Schweben bringen, eigene Positionen, Vorurteile und Wertehaltungen hinterfragen
• Raum für Kritik bieten: Politische Haltungen zulassen und diskutieren; Die soziale Welt im Gesamten betrachten und bewerten
• Handlungsfähigkeit fördern: über mögliche pädagogische Ansätze gemeinsam diskutieren und Ansätze entwickeln, wie diese umgesetzt werden

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen

Referierende

Referierende:

Myassa Kraitt, Kultur- und Sozialanthropologin, Mitbegründerin Beratungsstelle Extremismus, Beraterin und Referentin
Mag. Dr. Jelena Tosic, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 95,- inkl. Pausenverpflegung und Skripten

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung bis 16.2.18 erforderlich

Dauer

Dauer:

9:00-14:00 Uhr


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